Herzlich Willkommen beim SIK-Programm...

... an dem Sie bereits vor dem Vorlesungsbeginn den Studienalltag und Ihre Mitstudierenden Ihres Studienganges aus der Fakultät für Wirtschaft und Recht in kleinen Gruppenveranstaltungen kennen lernen.

Bitte beachten!
Das SIK-Programm findet bereits vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn statt.

Eine Übersicht über die Veranstaltungen, die Sie erwarten, finden Sie in dem zum Download bereitstehenden Terminplan. Eine Begrüßungsmail seitens des SIK-Teams erhalten Sie in der Regel ca. eine Woche vor dem Start.

Icon einer Box mit Link und Text


Wir starten am…

21. September 2026

…und enden am

2. Oktober 2026!
 

Ihr Start ins Studium

Ein ungewöhnlicher Einstieg ins Studium...

... den Sie als Newie an der Fakultät Wirtschaft und Recht in den ersten zwei Wochen Ihres Studiums an der Hochschule Pforzheim erleben werden: das SIK-Programm.

Das SIK-Programm befasst sich mit der Förderung von Sozialen-, Methodischen- und Interkulturellen Kompetenzen, auch als Schlüsselqualifikationen oder Future Skills bezeichnet. Unser Ziel ist es, die Studierenden optimal auf die komplexen vielschichtigen Anforderungen im Studium und auch in der zukünftigen Arbeitswelt vorzubereiten. Deshalb ist die Vermittlung von überfachlichen Qualifikationen für die berufsqualifizierenden Abschlüsse an unserer Hochschule von hoher Bedeutung.

Wir, das SIK-Team, die Professor*innen und Tutor*innen, wünschen Ihnen einen guten Start an unserer Hochschule, viele neue Erkenntnisse, spannende Lernerfahrungen und – nicht zuletzt – viel Spaß bei diesen interaktiven und kreativen Lernformen.

 

Wann findet welche Veranstaltung für mich statt?

Die Terminpläne werden ca. 6-8 Wochen vor dem jeweiligen Semesterstart veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass diese aktualisiert werden. Die Gruppeneinteilung teilen wir Ihnen in der Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail an Ihre Hochschuladresse mit.

 

 

 

Das SIK-Programm ist eine Pflichtveranstaltung

Im Rahmen der SIK-Einführungswochen finden erste Vorlesungen sowie wichtige Informationsveranstaltungen statt, die für Ihr Studium wichtig sind und Sie bei Ihrem Start ins Studium unterstützen, z.B.:

  • Begrüßung durch den Dekan der Fakultät
  • VIA-Impulse
  • Einführung in das SIK-Programm und Informationen zum Englischtest
  • Einführung in die IT der Hochschule
  • Klimaschutz und Nachhaltigkeit
  • „Innovation, Entrepreneurship & Persönlichkeit – gemeinsam bringen wir Ideen zum Fliegen“
  • Unternehmensverantwortung für Nachhaltigkeit (inkl. einer freiwilligen Klausur für das ETHIKUM)
  • Einführung in die Studien- und Prüfungsordnung
  • Lerntechniken
  • Informationen zu Quantitativen Methoden Buchführung Pflichtcredits – Englische Lehrveranstaltungen
  • u.a.

Zum Teil werden diese im Verlauf des Semesters durch Vorlesungen und E-Learning-Kurse weitergeführt.

 

Umfassende Informationen zum SIK-Programm finden Sie:

  • auf dieser SIK-Website
  • im e-Campus (Zugang ist möglich nachdem Sie Ihren Hochschul-Login erhalten haben)
  • zum Programmbeginn im Moodle-Kurs “SIK-Infos für neue Studierende im WS 2026/2027”

Die Gruppeneinteilung erhalten Sie rechtzeitig kurz vor Veranstaltungsbeginn an Ihre E-Mail-Adresse der Hochschule.

Wir freuen uns, Sie demnächst an unserer Hochschule begrüßen zu können!

 

 

Vor dem ersten Semester

Sie arbeiten vorwiegend in kleinen Gruppen mit studentischen Tutor*innen, und lernen so auch gleich Ihre Mitstudierenden kennen. Wir wollen Sie mit Lern- und Arbeitsformen vertraut machen, die Ihnen in Ihrem weiteren Studium nützlich und hilfreich sein werden:

  • "Get Ready 4 C" inkl. BWL-Fallstudie
  • Unternehmensplanspiel

Die Inhalte und Bezüge dieser Trainings werden in Ihrem Studium in einzelnen Seminaren immer wieder auftauchen. Sozialkompetenz und Teamarbeit sind uns sehr wichtig!

Erstsemester sind für die beiden oben genannten Veranstaltungen automatisch angemeldet.

Vor dem zweiten Semester

Das Präsentationstraining findet regulär zu Beginn des zweiten Semesters statt. Hierzu ist grundsätzlich eine Anmeldung notwendig!

Im Dritten Semester

Ein weiterer Baustein im SIK-Programm ist das Seminar Cross Cultural Competencies (CCC). Die CCC-Veranstaltungen finden im 3. Semester statt (für Studierende des Studiengangs Steuern und Wirtschaftsprüfung und Controlling, Accounting und Finance Management bereits im 2. Semester).

CCC ist eine Pflichtveranstaltung für alle Bachelorstudierenden der Fakultät Wirtschaft und Recht.

Für die Studierenden der folgenden Studiengänge findet eine eigene CCC-Lehrveranstaltung statt:

  • International Business
  • International Marketing

 

Was ist das CCC-Seminar?

Das CCC-Seminar findet in englischer Sprache statt. Es werden den Studierenden die Grundlagen für das erfolgreiche Kommunizieren, Kooperieren und Managen zwischen und über Kulturen hinweg, im Ausland, zuhause und virtuell – vermittelt. Anhand von Kulturdimensionen aus dem GLOBE Projekt werden relative Unterschiede zwischen Kulturen betrachtet und daraus Erkenntnisse gewonnen, die dazu dienen sollen, Brücken zwischen Kulturen zu bauen und Chancen in der interkulturellen Zusammenarbeit zu erkennen.

Folgende Informationen finden Sie auf der Cultural Competencies Seite

  • Link zur Anmeldung
  • Terminplan

Semester für Semester beginnen immer mehr neue Studierende ihr Studium an der Hochschule Pforzheim. Im Wintersemester starten etwa 550, im Sommersemester etwa 200 Newies ihr Bachelor-Studium in der Fakultät für Wirtschaft und Recht im SIK-Programm. In den letzten 10 Jahren haben etwa 7.500 Erstsemester-Studierende an den Veranstaltungen teilgenommen, die überwiegend in Kleingruppen mit maximal 15 Teilnehmern durchgeführt werden. Dafür werden jedes Semester etwa 40 studentische Tutoren ausgewählt, qualifiziert und betreut. Für einen Wintersemester-Jahrgang müssen rund 200 Kleingruppenveranstaltungen für 550 Teilnehmer zeitsynchronisiert und nach einem Rotationsplan organisiert werden.

Für die einzelnen Veranstaltungen werden über mehrere Tage hinweg gleichzeitig etwa 30 Gruppenräume benötigt, die mit Beamer, Flipchart und Metaplanwand ausgestattet sein müssen. Raumbuchung, Planung und Koordination stellen eine logistische Herausforderung dar.

Kaum sind alle Tutoren für das SIK-Programm eingeteilt, sagen bereits die ersten wieder ab, weil sie doch noch einen Werkstudentenjob oder ein Praktikum bekommen haben. Dann gilt es, neue Tutoren aus der Reserveliste zu aktivieren und diese in die bestehende Planung einzubinden oder ehemalige Tutoren wieder zu reaktivieren, die bereits am Tutorentraining teilgenommen haben und kurzfristig einspringen können.

Die Gruppeneinteilung, bei der auch die Studiengänge der Newies berücksichtigt werden, kann erst kurz vor Beginn des SIK-Programms vorgenommen werden, weil die neuen Studierenden noch dabei sind, sich zu immatrikulieren, oder sich bereits wieder exmatrikulieren, weil sie doch lieber woanders ihr Studium aufnehmen möchten. Die ersten Teilnehmer kündigen an, dass sie nicht rechtzeitig zum Programmstart an der Hochschule sein können, weil sie noch einen laufenden Arbeitsvertrag zu erfüllen haben. Eine Mutter ruft an und fragt, ob das SIK-Programm für ihren Sohn verpflichtend sei, der sich zurzeit noch in Australien aufhalte und was er denn jetzt machen solle. Seit 10 Jahren spielt sich ein immer wieder ähnliches Szenario ab.

 

Willkommen beim SIK-Programm!

Entwicklung und Komponenten des SIK-Programms

Vor 11 Jahren wurde im Zuge der Bologna-Reform das Mikrogramm zur Förderung der Sozial-, Methoden- und Interkulturellen Kompetenz entwickelt und mit Beginn des ersten Bachelor-Jahrgangs 2006 eingeführt. Die Federführung für Konzeption und Organisation hatte Professor Dr. Günther Bergmann – organisatorisch unterstützt von Rainer Gebhardt – übernommen. Das SIK-Programm wird seit dem Wintersemester 2006/07 kontinuierlich evaluiert und verbessert und seit WS 2009/10 von Diplom-Psychologin Brigitte Burkart geleitet. Die SIK-Komponenten (siehe Abb. 1, Bausteine des SIK-Programms) umfassen zu Beginn des Studiums ein betriebswirtschaftliches Planspiel, um Studierende mit unterschiedlichen Bildungshintergründen an betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse heranzuführen. Weiterhin werden Trainings in „Kommunikation und Teamarbeit“ von Tutoren in Kleingruppen durchgeführt. Diese Trainings beinhalten auch praktisch-spielerische Übungen, die in einer gemeinsamen Reflexion aufgearbeitet werden und so Lernerfahrungen schaffen, auf die im Laufe des Weiteren Studiums zurückgegriffen werden kann. Die Inhalte dieser Trainings werden in einer BWL-Fallstudie aufgegriffen, die von den Studierenden in selbst gesteuerten Gruppen bearbeitet und bei einer Tutoriums Sitzung – etwa in der Mitte des ersten Semesters – vor den Tutoren präsentiert wird.

Zu Beginn des 2. Semesters findet ein – ebenfalls von studentischen Tutoren geleitetes – Präsentationstraining statt. Weitere Einzelveranstaltungen zum Auslandsaufenthalt, zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu Lerntechniken schließen sich an. Im dritten Semester steht ein interkulturelles Training – überwiegend in englischer Sprache – auf dem Plan. Gemischte Gruppen von deutschen und internationalen Studierenden erfahren und analysieren gemeinsam interkulturell relevante soziale Situationen u.a. in Rollenspielen. In den Phasen zwischen den drei Trainingsabschnitten arbeiten sie an wirtschaftsbezogenen interkulturellen Fragestellungen.

Grundidee des SIK-Programms

Der Grundgedanke und die Notwendigkeit, neben den fachlichen auch die sozialen und methodischen Kompetenzen der Studierenden innerhalb des Studienverlaufs zu entwickeln, waren auch 2006 keineswegs neu. In einzelnen Studiengängen wurden schon lange zuvor Trainingsveranstaltungen zur Sozialkompetenz angeboten, im Studiengang Personalmanagement z.B. seit den 80er Jahren Trainings zu Präsentation, Kommunikation und Gruppendynamik. Mit der Einführung der Bachelorstruktur und dem damit verbundenen Prinzip einer berufsqualifizierenden Beschäftigungsfähigkeit ergab sich für die gesamte Fakultät Wirtschaft und Recht die Notwendigkeit, dieses Angebot zu systematisieren und verbindlich zu gestalten. Das SIK-Programm ist seither mit Credits hinterlegt („unbenotete Prüfungsleistung“). Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland setzte Pforzheim ein solches systematisches Programm um. Die Förderung der Sozialkompetenz ist – das ist unbestritten – ein Kernelement einer jeden (Hochschul-)Ausbildung.

Eine hohe Fachkompetenz ist eine notwendige Voraussetzung, jedoch nicht allein entscheidend für die persönliche Wirksamkeit im beruflichen Umfeld. Als Modell dienen die aus der Personalentwicklung von Unternehmen bekannten verhaltensorientierten Trainings, denn Sozialkompetenz kann man weder „lehren“, noch kann man Lernziele überprüfen Es handelt sich nicht um einen primär kognitiven Prozess des Wissenserwerbs, sondern um Verhalten. Dieses Modell wurde in Pforzheim in Form eines Kommunikationstrainings und eines Trainings in Teamarbeit abgebildet. Natürlich ist auch dieser Ansatz begrenzt: Aufgrund von zwei Tagen Training wird eine Person ihr Verhalten kaum nachhaltig ändern. Das ist in einem Unternehmen nicht anders. Immerhin geht es um die Schaffung einer Basis, auf die im weiteren Studium (und im Beruf) Bezug genommen werden kann und soll.

Das Präsentationstraining stellt für Anfänger ein Methodentraining dar an der Schnittstelle zu einem Verhaltenstraining, wenn die elementaren Präsentationstechniken verfügbar sind. Es geht hier um beobachtbare, operationalisierbare Aspekte des Auftretens, z.B. Sprechweise, Gestik, Energie und Blickkontakt etc. Deswegen ist es sinnvoll, dass das Präsentationsverhalten in allen späteren Präsentationen in jeglichen Seminaren nach den gleichen Kriterien bewertet wird und als Teilnote in die Modulnote einfließt. Ein Feedback anhand des Kriterien Systems „Bewertung des Präsentationsverhaltens“ (abrufbar im Intranet unter https://businesspf.hs-pforzheim.de/sik) ist Verpflichtung für jeden Lehrenden, in dessen Veranstaltung Präsentationen stattfinden.

Verhaltensorientiertes Training bedeutet, dass jeder Teilnehmer die Gelegenheit zum Handeln haben muss und ein Feedback erhält. In einem Training („Übungen“) ist dies nur in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern möglich. Hinsichtlich der Dozenten für solche verhaltensorientierten Trainings gibt es grundsätzlich drei Optionen: (1) zahlreiche hauptamtliche Professoren führen im Rahmen ihres Lehrdeputats diese Trainings durch, (2) erfahrene, externe Trainer werden im Rahmen von Lehraufträgen eingesetzt, (3) studentische Tutoren übernehmen diese Aufgabe und werden dafür ausgebildet.

Option 1 ist nicht realistisch, obwohl es sicherlich für manchen Lehrenden eine Bereicherung darstellen könnte, nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln. Option 2 ist teuer; es gibt aber einige Universitäten, die diesen Weg gegangen sind. Option 3 erschien für unsere Situation in Pforzheim (heute 550 Erstsemester in einem WS) angemessen und realistisch.

Natürlich ist auch dies ein Kompromiss zwischen Optimum und Möglichem; klar ist, dass die Qualität der Trainings von der Qualität der Tutoren abhängt.

Neben den Komponenten Sozial- und Methodenkompetenz verfolgt das SIK-Programm im 1. Semester mit den Einführungswochen noch ein anderes Ziel: die soziale Integration der heute oft sehr jungen Studierenden. An der Bruchstelle zweier Lebensabschnitte, der Schule bzw. Ausbildung, dem Verlassen des familiären Umfelds, dem (teilweise) Wegbrechen des sozialen Umfelds von Freunden einerseits und dem Studium in einer zunächst fremden Umgebung mit fremden Menschen und Strukturen andererseits, entsteht ein starkes Bedürfnis nach Orientierung und nach neuen Beziehungsgefügen.

Dieser Aspekt wurde nach den Studienerfahrungen von uns Älteren von den Universitäten und Hochschulen weitgehend ignoriert. Er wurde auf die Privatsphäre und die Selbstorganisation verlagert, was manchen nicht geschadet, bei manchen aber auch zu erheblichen Reibungsverlusten und mangelnder Effizienz in den ersten Studiensemestern geführt hat (vgl. lange Studienzeiten).

Zur sozialen Integration der Erstsemester will das SIK-Programm einen Beitrag leisten. Die ersten Studienerfahrungen sollen nicht nur in Großgruppenveranstaltungen zu harten BWL-Themen bestehen, sondern auch in der Möglichkeit, in kleinen Gruppen gemeinsam erste Ziele zu erreichen und sich kennen zu lernen. Bei der „Akkulturation“ an der Hochschule sind die studentischen Tutoren von unschätzbarem Wert.

Sie vermitteln am Anfang des Studiums einen authentischen und glaubwürdigen Blick, was wichtig ist und bieten Orientierung.

So gesehen ist es kein mangelhafter Kompromiss, studentische Tutoren als Trainer einzusetzen, sondern die Methode der Wahl (auch wenn es im einen oder anderen Fall mal nicht optimal läuft).

Internationalisierung ist eine zentrale Mission der Hochschule Pforzheim. Bereits mit der Entwicklung des SIK-Programms wurde die Komponente der interkulturellen Kompetenz aufgenommen. Grundgedanke war auch hier, von rein seminaristischen Lehrveranstaltungen wegzukommen; die Idee des Voneinander-Lernens in kleinen Gruppen stand im Vordergrund. Es war naheliegend, hier die zahlreichen internationalen Studierenden in eine Programmkonzeption einzubeziehen, interkulturelle Zusammenarbeit also nicht nur als Thema, sondern als erfahrbare Praxis zu gestalten.

Der Grundgedanke war und ist gut – die Realisierung bleibt schwierig und störanfällig. Wenn z.B. in einer Kleingruppe nur ein oder sogar kein internationaler Studierender vertreten ist, dann ist die Konzeption fragwürdig. Es wäre sinnvoll, auch auf internationale Erfahrungen deutscher Studierender zurückgreifen zu können.

 

Integration der SIK-Komponenten in das Studium

Hinsichtlich der Förderung sozialer und methodischer Kompetenzen ergibt sich eine grundsätzliche und kritische Diskussion. Diese kritische Diskussion findet sich auch in Überlegungen zur Personalentwicklung von Unternehmen wieder. Ist es sinnvoll, additive Seminare zu Kommunikation oder Führung anzubieten (off-the-job-Training) oder in die berufliche Praxis integrierte Maßnahmen zu realisieren (on-the-job-Training)? Vordergründig ist die Antwort leicht: Natürlich sind integrierte Maßnahmen sinnvoller, weil sie mit einer höheren Transferwahrscheinlichkeit verbunden sind. Zu denken wäre an Elemente einer betrieblichen Personalentwicklung wie z.B. Coaching, kollegiale Beratung, Aktion Learning Designs in Projekten etc. Blicken wir auf die Hochschule, so wird ein Unterschied deutlich: Über eine „berufliche Praxis“ verfügen die Studierenden in ihrer Mehrzahl nicht. Erst im bzw. nach dem Praxissemester und in Projektseminaren sind entsprechende erfahrungsbezogene Lernprozesse möglich (und werden in vielen Studiengängen methodisch umgesetzt). Bei dem SIK-Programm handelt es sich auf den ersten Blick um ein additives Angebot, weil es innerhalb des Bachelor Curriculums ein eigenständiges Modul darstellt. Der Kerngedanke der Konzeption SIK besteht jedoch in der Verzahnung von Elementen der Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und interkulturellen Kompetenz mit dem fachlichen Studium (integrativer Ansatz). Die Integration wird an mehreren Stellen deutlich:

  1. Das Unternehmensplanspiel verbindet betriebswirtschaftliche Inhalte mit Aufgabenstellungen, die nur im Team zu lösen sind (Verbindung von Fachkompetenz und Sozialkompetenz).
  2. In ähnlicher Weise erhalten die Studierenden in den Tutoriums Gruppen bei der „BWL-Fallstudie“ eine betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung (Unternehmensgründung mit Erstellung eines Business-Plans), die im Team bearbeitet wird.
  3. Beim Präsentationstraining wird die Brücke zum fachlichen Studium in der Form geschlagen, dass die Teilnehmer nicht nur üben, betriebswirtschaftliche Inhalte zu präsentieren, sondern im Training die Kriterien zur Bewertung von Präsentationen kennenlernen, die in allen Studiengängen als Grundlage für die Bewertung von Präsentationen zugrunde gelegt werden (Koppelung von Fachkompetenz und Methodenkompetenz).

Über diese integrierte Förderung von Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen hinaus sieht die Konzeption vor, dass im Laufe des Studiums immer wieder Elemente des SIK-Programms in Lehrveranstaltungen aufgegriffen und praktisch umgesetzt werden. Dies erfolgt über das SIK-Programm hinaus in Mentoring-Gruppen der Studiengänge (soziale Integration und Unterstützung), der Betreuung des Praxissemesters, vorzugsweise in kleinen Gruppen und auf drei Betreuungstermine verteilt. Hier ist es möglich, erste praktische Erfahrungen in einem professionellen Umfeld zu thematisieren und zu reflektieren. Darüber hinaus formulieren die Studierenden für das Praxissemester persönliche Lernziele auf den Feldern Fach-, Sozial-, Methoden- und persönliche Kompetenzen und berichten in Halbzeitberichten oder bei den Betreuungsterminen, inwieweit die Umsetzung gelungen ist. Insgesamt schließt die Idee des SIK-Programms viele andere Angebote der Studiengänge ein, sodass sich die Förderung von Schlüsselkompetenzen wie ein roter Faden durch das gesamte Studium zieht (siehe Abb. 2). Darüber hinaus wird eine durchgängige Betreuung von Studierenden über den Studienverlauf hinweg angeboten, die zunächst durch studentische Mentoren im Rahmen des SIK-Programms (Tutoren im ersten und zweiten Semester) erfolgt und anschließend im Studiengang durch unterschiedlich ausgestaltete Mentoring-Programme fortgesetzt wird. In studiengangspezifischen Projektseminaren und im Management-Seminar bearbeiten die Studierenden praktische Fragestellungen aus Unternehmen. Damit soll erreicht werden, dass die Absolventinnen und Absolventen neben der fachlichen Qualifikation die Fähigkeit erwerben, sich neue Inhalte selbständig zu erarbeiten und den Transfer auf neue Situationen in der Praxis erfolgreich zu bewältigen.

Schlüsselkompetenzen in der Lehre

In der gesamten Hochschullandschaft hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre in Sachen Schlüsselkompetenzen sehr viel bewegt. Mit der Gründung der Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen in Lehre, Forschung und Praxis e.V. im Jahr 2007 sollen der Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und die Weiterentwicklung dieses Themas an den Hochschulen gefördert werden. Eines der Ergebnisse der Arbeit dieser Gesellschaft ist die Entwicklung von Qualitätskriterien zum Schlüsselkompetenzerwerb an Hochschulen. Eine andere Veröffentlichung beschreibt die Vielfalt der Angebote an Hochschulen zur Förderung von Schlüsselkompetenzen, die von zentralen Einrichtungen, die additive Angebote bereitstellen, bis zu integrativen Modellen in den einzelnen Fachbereichen und Studiengängen reichen (Brinker & Müller, 2008). Die Hochschule Pforzheim unterstützt die Gesellschaft durch Mitgliedschaft und regelmäßige Teilnahme an Konferenzen.

 

Zunehmende Diversität der Studienanfänger

Durch die Abschaffung der Wehrpflicht und die Verkürzung der Gymnasialzeit hat sich der Anteil jüngerer Studienanfänger (unter 18) an den Hochschulen von 3% (2007) auf 10% (2013) deutlich erhöht. Gleichzeitig verzeichnen die Fachhochschulen einen überproportionalen Zugang an älteren Studierenden mit Berufserfahrung (Bargel, 2015). Mit entsprechender Berufspraxis ist inzwischen auch ein Studium ohne Abitur möglich. Zwischen den auf der einen Seite immer jüngeren Studienanfängern und den berufserfahrenen älteren Studierenden andererseits gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Lernerfahrungen und Lernprozesse.

Mit der Menge an Studienanfängern hat auch der Anteil an „Bildungsaufsteigern“ (Studienanfänger ohne Elternteil mit Hochschulqualifikation) zwischen 2007 und 2013 von 45% auf 53% zugenommen. Betrachtet man nur die Fachhochschulen, dann beträgt der Anteil an „Bildungsaufsteigern“ sogar 66%. Der Bedarf an Brückenkursen zum Ausgleich schulischer Wissenslücken ist nur eine Konsequenz aus dieser Entwicklung. Ein anderer Aspekt ist der zunehmende Betreuungs- und Unterstützungsbedarf in der Eingangsphase des Studiums. In der Folge legen immer mehr Hochschulen besonderen Wert auf die Studieneingangsphase (Bargel, 2015).

 

Entwicklungen im SIK-Programm

Die allgemeinen Tendenzen der letzten Jahre haben sich auch auf die Weiterentwicklung des SIK-Programms ausgewirkt. Das ursprüngliche Programm zur Förderung der Sozial-, Methoden- und Interkulturellen Kompetenz wurde erweitert zu einem umfassenden Einführungsprogramm (siehe Abb.3).

Zum heutigen SIK-Team gehören neben der Leiterin Brigitte Burkart (50 %-Stelle) die Mitarbeiterin Dr. Heike Hofsäß (25 %-Stelle) und zwei studentische Hilfskräfte. Das SIK-Programm startet inzwischen bereits zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn und beinhaltet eine soziale, fachliche und organisatorische Integration der Studierenden. 

Entsprechend der zunehmenden Diversität der Studienanfänger gibt es inzwischen auf freiwilliger Basis das Angebot eines Mathe-Vorkurses, um fehlende Vorkenntnisse in Mathematik möglichst schnell auszugleichen.

War das Präsentationstraining in der Anfangsphase des SIK-Programms noch ein Grundlagenseminar, bringen inzwischen die meisten (aber nicht alle) Studienanfänger bereits Erfahrungen (in unterschiedlicher Qualität) im Präsentieren mit.

Dementsprechend wurde das Präsentationstraining vom Anfängertraining zu einem modular aufgebauten Kompetenztraining weiterentwickelt. Anhand eines Einstufungstests werden die Teilnehmer in möglichst homogene Gruppen eingeteilt, in denen sie sich gemeinsam mit ihrem Tutor mit den Anforderungen für Präsentationen an der Hochschule vertraut machen und ihr Präsentationsverhalten weiter entwickeln können. Als wesentliche Aspekte haben sich die Reflexionsfähigkeit und die Einführung einer Feedbackkultur gezeigt, auf die im Präsentationstraining großen Wert gelegt wird. Während das Kommunikationstraining weiterhin ein klassisches verhaltensorientiertes Training darstellt, bei dem die Studierenden anhand von einzelnen Übungen und Gruppenspielen Kommunikationsprozesse erleben und gestalten können, geht das neu konzeptionierte Teamarbeitstraining andere Wege. Den Studierenden wird zunächst eine Idee für eine grundsätzliche Herangehensweise an eine Gruppenaufgabenstellung vermittelt. Die Gruppe soll dann in einer vorgegebenen Zeit eine Aufgabe gemeinsam lösen, wobei der Tutor die Rolle eines Lernbegleiters einnimmt. Seine Aufgabe ist es, den Gruppenprozess zu beobachten und anschließend mit der Gruppe gemeinsam zu reflektieren, welche Strategien erfolgreich waren und welches Verhalten eher nicht. Konkret erhalten die Teilnehmer des Teamarbeitstrainings den Auftrag, gemeinsam ein Musikvideo (siehe Abb. 4) zu drehen, das bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Am Ende des Tages werden in einer gemeinsamen Veranstaltung mit allen Gruppen die Filme angeschaut, und das Team mit dem besten Film erhält einen Preis. Mit diesem Ansatz wird eine aktivierende Lernsituation für die Studierenden geschaffen, in der sie praxisorientiert und erlebensorientiert die gestellte Aufgabe lösen können. Der Einsatz moderner Medien und das Ergebnis in Form eines Videos stellen Elemente aus der täglichen Erlebniswelt der jungen Menschen dar, die ihnen vertraut sind und in der jeder einzelne individuelle Vorkenntnisse einbringt.

Qualifizierung der Tutoren

Ein weiterer Pluspunkt des SIK-Programms ist die Train-the-Trainer Qualifizierung für die Tutoren. Dazu müssen jedes Semester etwa 40 Tutoren ausgewählt werden. Die primäre Zielgruppe für die Rekrutierung von Tutoren sind Studierende im 6. Semester, das allerdings viele für ein Auslandssemester nutzen. Wenn die Auswahl für das SIK-Programm stattfindet, ist die Zielgruppe außerdem gerade im Praxissemester, was das Auswahlverfahren deutlich erschwert. Zumindest für den ersten Teil (Kommunikationstraining und Teamarbeitstraining) des SIK-Programms werden darum auch Studierende aus dem 3. oder 4. Semester als Tutoren eingesetzt. Für den zweiten Teil (Präsentationstraining) sollten die Tutoren selbst bereits umfangreiche Erfahrungen mit Präsentationen an der Hochschule und im Praktikum gesammelt haben. Die Tutoren werden – soweit möglich – anhand von persönlichen Auswahlgesprächen ausgewählt und erhalten einen Vertrag als studentische Hilfskraft. In einem ausführlichen Train-the-Trainer-Seminar, das von erfahrenen Trainern geleitet wird, lernen die Tutoren nicht nur die Inhalte der einzelnen Trainings kennen, sondern werden auch mit dem methodischen Know-How eines Trainers vertraut gemacht. Nach der Durchführung der Trainings findet jedes Semester eine Tutoren-Supervision statt. Dabei haben die Tutoren Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen als Trainer auszutauschen, sich weitere didaktische Tipps zu holen und ihre Rückmeldung zu den Inhalten und der Organisation des SIK-Programms abzugeben. Ein neues Format für die Tutoren-Supervision wurde im Sommersemester 2016 getestet. In einem World-Café bearbeiten die Tutoren in Kleingruppen verschiedene Fragestellungen (z.B. Welche Erwartungen / Befürchtungen hatte ich vor dem Training? Welches Bild gibt eure Rolle als Tutor am besten wider? (Hirte, Dirigent, Wegweiser, Jongleur, usw.) Die Tutoren schätzen diese Form des lockeren Austauschs sehr und sehen für sich positive Lerneffekte. Viele melden sich nach diesen Erfahrungen gerne für eine neue Runde als Tutor im nächsten Semester an. Über die Bezahlung hinaus erhalten die Tutoren ein Zertifikat, das bei Bewerbungen häufig Beachtung findet und in der Vergangenheit schon manchem die Tür für einen neuen Job geöffnet hat. In den vergangenen 10 Jahren konnten jedes Jahr etwa 60 neue Tutoren von dieser Zusatzqualifikation profitieren.

 

Blick in die Zukunft

In der Weiterentwicklung des Programms wird das Auffangen von Diversität, von Studierenden mit unterschiedlichen Lern und Ausbildungsbiographien, eine zentrale Herausforderung darstellen. Man kann sich viele sinnvolle Elemente einer Individualisierung von SIK-Komponenten vorstellen, doch muss das Gesamtprogramm systematisch und – mit Blick auf die große Anzahl – organisierbar bleiben. Erfolgskritisch für das SIK-Programm ist nicht nur die Programmqualität selbst, sondern auch die erfolgreiche Verzahnung mit dem fachlichen Studium (vgl. Abb. 2 – der rote Faden). Insbesondere in Verantwortung der Studiengänge liegen wichtige Komponenten wie Mentoring, Praktikantenbetreuung, Bewertung des Präsentationsverhaltens und qualifiziertes Feedback. Viele jüngere Kolleginnen und Kollegen haben die Grundlegung des Programms nicht selbst erlebt und es besteht die Gefahr, dass Informationen über Ziele und Verfahrensweisen nicht immer weitergegeben werden. Eine weitere Entwicklung wird im Jubiläumsjahr des SIK Programms umgesetzt. Erstmals nimmt ein englisch-sprachiger Bachelor-Studiengang am SIK-Programm teil. Dementsprechend werden die SIK-Angebote in Zukunft auch in englisch-sprachiger Variante entwickelt und den speziellen Anforderungen des neuen Studiengangs „Digital Enterprise Management“ angepasst.

 

Brigitte Burkart
leitet das SIK-Programm der Fakultät für Wirtschaft und Recht.

Dr. Günther Bergmann
hat das SIK-Programm maßgeblich konzipiert und 6 Semester geleitet. Er war bis einschließlich Sommersemester 2016 Professor für Personalmanagement und Mitglied des Human Resources Competence Center der Hochschule

Welche Kompetenzen benötigen junge Menschen heute, um gut für ihr Studium und die Anforderungen in ihrem zukünftigen beruflichen Umfeld vorbereitet zu sein?

Dazu gibt es viele unterschiedliche Antworten und jede Menge Studien, die die wichtigsten Future Skills beschreiben. Klar ist, dass die Herausforderungen vielfältig sind. Es geht um Digitalisierung, Automatisierung, Internationalisierung, Globalisierung, aber auch um Ungewissheit, Komplexität und permanenten Wandel. Um mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen zu können, brauchen Studierende neben der notwendigen Fachkompetenz insbesondere die Zukunftskompetenzen, die mit den 4 C beschrieben werden: Communication, Collaboration, Creativity und Critical Thinking.

Mit diesen Kompetenzen können Lernende neue Einsichten gewinnen, mit Komplexität umgehen, kreative Lösungen finden und Zusammenhänge herstellen. Gleichzeitig sind die 4 C essenziell für eine erfolgreiche berufliche und persönliche Entwicklung in einer dynamischen Umgebung, wie wir sie immer häufiger vorfinden.

  • Die Fähigkeit zur Kommunikation bedeutet, seine Erfahrungen und sein Wissen auf den Punkt bringen und anderen mitteilen zu können.

  • Kollaboration: Je komplexer die Aufgaben sind, desto mehr ist interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich. Die Fähigkeit, mit anderen zusammenarbeiten zu können, gehört deshalb zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen.

  • Kreativität bedeutet die Fähigkeit, vielfältig zu denken und neue Ideen hervorzubringen. Sie hilft dabei, innovative Lösungen für Probleme zu finden und füllt einen Bereich aus, der nicht von Maschinen übernommen werden kann.

  • Kritisches Denken umfasst die Kompetenz, Verhaltensweisen und Vorgehensweisen selbständig zu reflektieren und in neue Kontexte zu übertragen. Dazu gehört die Fähigkeit, die eigenen Arbeitsergebnisse kritisch zu hinterfragen und zu verbessern. Das kritische Denken ist besonders wichtig beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz, z.B., um die Antworten von Chat GPT kritisch zu überprüfen.

 

Welche Arbeitsmethoden müssen junge Menschen beherrschen, um für ihr Studium und zukünftige Berufe gut vorbereitet zu sein? Welche Anforderungen werden an zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen gestellt? 

In der heutigen Arbeitswelt haben agile Arbeitsmethoden eine immer größere Bedeutung. Der Begriff „agil“ hat sich im Kontext von Projektmanagement und Softwareentwicklung als Attribut einer flexibleren und reaktionsfähigeren Herangehensweise etabliert. Agilität zielt darauf ab, sich schnell an Veränderungen anzupassen und auf Kundenbedürfnisse effizient zu reagieren. Agiles Arbeiten fördert eine iterative und inkrementelle Vorgehensweise, bei der Teams eng zusammenarbeiten, sich schnell anpassen und regelmäßig Feedback integrieren. Der Begriff „agil“ gründet auf dem „Agilen Manifest“, das 2001 von 17 Experten aus dem Bereich der Softwareentwicklung veröffentlicht wurde und sich als grundlegender Leitfaden für agile Arbeitsweisen etabliert hat. 

Die Anwendung agiler Prinzipien ermöglicht es den Talenten von morgen, komplexe Themen mutig anzugehen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Mit diesen Methoden kann es gelingen, effektiv in dynamischen Teams zu arbeiten. Ein wichtiges Merkmal von agiler Zusammenarbeit ist es, dass die Teams sich selbst organisieren und jedes Teammitglied Verantwortung für die eigenen Arbeitsergebnisse übernimmt. Die Ziele des Teams und die einzelnen Aufgaben werden gemeinsam festgelegt. Ein geeignetes Konzept dafür bietet eine Adaption der agilen Arbeitsform Scrum für Schulen und Hochschulen, die sich EduScrum nennt. Diese Arbeitsweise lässt sich sehr gut auch auf das Lernen im Studium und in Lern- oder Projektarbeitsgruppen übertragen. Wenn es bereits im Studium gelingt, dass die Studierenden Verantwortung für ihren Lernfortschritt und ihre Arbeitsweise übernehmen, dann ist das eine sehr gute Vorbereitung auf die spätere Zusammenarbeit im Berufsleben in agilen Teams.

 

 

Wie kann es gelingen, die 4 C Kompetenzen zu fördern und gleichzeitig agile Methoden kennenzulernen und auszuprobieren?

Hierfür haben wir im SIK-Programm (Programm zur Förderung von sozialen, methodischen und interkulturellen Kompetenzen) zusammen mit unseren Lehrbeauftragten Florian Daumüller und Martina Richter ein neues Trainingskonzept entwickelt. Das Ziel ist eine gute Vorbereitung auf das Studium, die Förderung von Zukunftskompetenzen und die Anwendung agiler Methoden. Gleichzeitig wollen wir die bewährten und wichtigen Elemente wie das Kennenlernen der Newies untereinander und der Hochschule sowie die Mentoring-Funktion der SIK-Tutorinnen und Tutoren beibehalten. All dies fassen wir mit dem neuen Titel zusammen: Get Ready 4 C

Um die genannten Ziele zu erreichen, wird das Training in einer durchgehenden Struktur gestaltet, wobei die einzelnen Inputphasen und Elemente die 4 Kernkompetenzen bewusst mischen. Diese integrative Herangehensweise ermöglicht es den Studierenden, die Kompetenzen in einem realitätsnahen Kontext anzuwenden, anstatt sie isoliert und nacheinander zu üben. Durch diese gezielte Verknüpfung sollen die Studierenden ein ganzheitliches Verständnis entwickeln und in der Lage sein, ihre Kompetenzen situationsgerecht einzusetzen.

Die Einführung in moderne Arbeitsmethoden, insbesondere agile Vorgehensweisen, erfolgt nicht isoliert, sondern wird in das Gesamtkonzept integriert. Dies ermöglicht es den Studierenden, die Theorie unmittelbar in einem vorgegebenen Projekt anzuwenden. Zusätzlich wird die Verantwortung für den Lernprozess bewusst in die Hände der Studierenden gelegt. Dieser Ansatz fördert nicht nur die Selbstständigkeit zu Beginn des Studiums, die Teilnehmenden verbessern so auch ihre Fähigkeit, ihre individuellen Lernbedürfnisse zu erkennen und darauf einzugehen. Das Training Get Ready 4 C strebt eine ganzheitliche, praxisnahe und an den Bedürfnissen der Studierenden orientierte Förderung von Schlüsselkompetenzen an, die über die Grenzen des Trainings hinaus in Studium und beruflicher Praxis nachhaltig wirken sollen.

 

 

Welche didaktische Methodik wird dabei eingesetzt?

Die didaktische Vorgehensweise orientiert sich an der Methode "Training from the Back of the Room" (TBR). Sie wurde von Sharon L. Bowman entwickelt und basiert auf den Erkenntnissen der Neurowissenschaften sowie bewährten Prinzipien des Lernens. Das Hauptziel von TBR ist es, interaktive und partizipative Lernumgebungen zu schaffen, in denen die Teilnehmenden aktiv in den Lernprozess einbezogen werden.

Einige zentrale Prinzipien und Techniken von "Training from the Back of the Room" umfassen:

  • brain-friendly Learning: Die Methode betont "brain-friendly" Techniken, die auf den Funktionsweisen des menschlichen Gehirns basieren. Dazu gehören kurze Lernzyklen, Interaktion, Vielfalt und positive Emotionen.

  • Die Trainingsstruktur: Jeder Trainingsteil wird mit einer Verbindung zum Vorwissen oder zur vorherigen Übung gestartet (Connections). Inhaltlich gibt es einen Theorieinput (Concepts) und eine praktische Anwendung (Concrete Practice). Am Ende erfolgen eine Reflexion und Überlegungen zum Transfer des Gelernten auf zukünftige Lernsituationen (Conclusions). 

  • Teilnehmerzentrierter Ansatz: Die Teilnehmenden werden aktiv in den Lernprozess einbezogen. Lernen erfolgt nicht nur durch Zuhören, sondern durch Interaktion, Diskussionen, praktische Übungen und Spiele.

  • Visualisierung: TBR nutzt visuelle Elemente wie Grafiken, Diagramme und Mind Maps, um Informationen besser zu vermitteln und das Verständnis zu fördern.

Die Trainings werden von studentischen Tutorinnen und Tutoren geleitet, die in einem Train-the-Trainer Seminar auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. Das Train-the Trainer Seminar wird von erfahrenen Trainern aus der Praxis durchgeführt und qualifiziert die Tutorinnen und Tutoren für Ihre Aufgabe im SIK-Programm. Die Durchführung erfolgt in Kleingruppen mit etwa 15 Teilnehmenden. Zielgruppe der Trainings sind alle neuen Bachelor-Studierenden der Business School im ersten Semester.

 

 

Wie ist der Ablauf des Trainings Get Ready 4 C?

Das neu konzipierte Training umfasst zwei Trainingstage plus die BWL-Fallstudie. Am ersten Trainingstag steht das Kennenlernen der Teilnehmenden und die Förderung der 4 C im Mittelpunkt. Dabei werden gezielt Aufgabenstellungen ausgewählt, die den Einsatz von agilen Methoden und Prinzipien ermöglichen. Die einzelnen Schritte aus dem Edu-Scrum Zyklus werden vorgestellt und mit spielerischen Elementen ausprobiert.

Am zweiten Trainingstag wird die Organisation der Teamarbeit zunehmend von den Teilnehmenden selbst übernommen. Bei der Bearbeitung dieser Aufgabe werden alle Schritte des Edu-Scrum Zyklus durchlaufen (siehe Abb. 4). Die Gruppen erhalten als Projektaufgabe die Anweisung, ein Video zu erstellen (Arbeitsauftrag). Dazu definiert die Gruppe zunächst ihre gemeinsamen Ziele, einigt sich auf Regeln der Zusammenarbeit und legt Rollen und Zuständigkeiten fest (Teamcanvas). Im nächsten Schritt erfolgt dann die detaillierte Planung mit einem Kanban-Board (Planungsphase). Erst danach werden Inhalte generiert und das Video gedreht (Umsetzungsphase). 

Um das kritische Denken zu üben, reflektieren die Gruppen ihre eigenen Ergebnisse zunächst anhand vorgegebener Kriterien (Quality Gate) und haben so die Chance, ihr Video noch einmal zu verbessern, bevor die Abschlusspräsentation erfolgt. Im letzten Schritt wird die Zusammenarbeit im Team reflektiert und versucht abzuleiten, welche Vorgehensweisen beim nächsten Projekt beibehalten und was geändert werden soll (Retrospektive). Die gelernten Vorgehensweisen und Methoden vom ersten Trainingstag werden so anhand eines eigenen Projekts praktisch angewendet. Am Ende des zweiten Trainingstages werden die Videos in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung gezeigt und die Gruppe prämiert, deren Video am meisten überzeugen konnte.

Die BWL-Fallstudie beinhaltet eine weitere Aufgabenstellung, die in selbstorganisierten Kleingruppen zu bearbeiten ist. Dabei sollen die 4 C Kompetenzen weiter trainiert und die gelernten Methoden erneut angewendet werden.

 

 

Welche Erfahrungen haben wir mit dem neuen Training gesammelt?

Eine besondere Herausforderung war die Tutorenqualifizierung. Die Inhalte des Trainings zu vermitteln, die agilen Methoden, die auch für die Tutorinnen und Tutoren zum großen Teil neu waren, zu erklären, neue Übungen auszuprobieren, deren Zielsetzung zu begreifen und die Übertragung der Erfahrungen auf zukünftige Projekte und Teamarbeiten im Studium zu leisten, stellte die Tutorinnen und Tutoren vor eine komplexe Aufgabe. Während man die Tutorinnen und Tutoren entlasten wollte, indem die Teilnehmenden zunehmend eigenverantwortlich die Teamarbeiten steuern sollten, zeigte sich bei der Umsetzung, dass am ersten Trainingstag noch sehr viel Input benötigt wurde. Nicht immer gelang es auf Anhieb, den Sinn und Zweck einzelner Übungen zu vermitteln, was den Transfer auf Situationen im Studium erschwert. Auch wenn manche Inhalte in der Tutorenschulung noch klarer herausgearbeitet werden sollten, ist es den Tutorinnen und Tutoren gelungen, das Konzept mit den neuen Studierenden im Sommersemester 2024 erfolgreich umzusetzen und die Gruppen ins selbständige Arbeiten zu bringen. Die am Ende vorgestellten Projekt-Videos waren durchgängig sehr gut und zeigen, dass sich die Teilnehmenden intensiv mit den Inhalten und Methoden auseinandergesetzt haben.

Die im Training zu vermittelnden Schlüsselkompetenzen, insbesondere die 4 C Kompetenzen (Communication, Collaboration, Creativity und Critical Thinking), lassen sich effektiv durch die Integration agiler Methoden im Seminarprogramm trainieren. Anhand der eingesetzten Methodik TBR stellen wir die Teilnehmenden in den Mittelpunkt und fördern das selbstorganisierte Lernen.

Wir als SIK-Verantwortliche erhoffen uns von diesem Training insgesamt eine noch bessere Vorbereitung der Studierenden auf das Studium und die Herausforderungen der Zukunft. Die Teilnehmenden sollen mit dem neuen Konzept mehr eigene Verantwortung für ihren Lernerfolg übernehmen, damit sie gut vorbereitet in ein erfolgreiches Studium starten: Get Ready 4 C.

 

Dipl.-Psychologin Brigitte Burkart ist Leiterin des SIK-Programms zur Förderung von sozialen, methodischen und interkulturellen Kompetenzen in der Business School.

Mitwirkende bei der Konzeption des Trainings Get Ready 4 C waren Florian Daumüller (https://www.doyoumind.de/) und Martina Richter (https://martina-richter-consulting.de/).

Als "Quereinsteiger*in" an der Hochschule Pforzheim ab dem 3. Studiensemester (und höher) nehmen Sie nur noch am Präsentationstraining teil.

Dieses zweitägige Training findet während der SIK-Wochen vor dem Vorlesungsbeginn des Sommersemesters in Präsenz an der Hochschule an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt

 

Die Anmeldung erfolgt per Mail an sik(at)hs-pforzheim(dot)de

 

Falls Sie bereits an einem vergleichbaren Präsentationstraining teilgenommen haben, kontaktieren Sie bitte direkt Frau Brigitte Burkart um zu klären, ob es ggf. Anrechnungsmöglichkeiten gibt.

SIK-Teilnehmende berichten

"Das SIK-Programm zu Beginn meines Studiums habe ich in bester Erinnerung: unsere engagierte Tutorin hat mir mit vielen hilfreichen Tipps und Informationen rund um Studium, den Campus und das Studentenleben den Einstieg ins Studium sehr erleichtert."

Mariella Rüttenauer, Studiengang Marketing

Mariella Rüttenauer, Studiengang Marketing

Vivian Speidel, Studiengang Controlling

"Mit einem mulmigen Gefühl bin ich vor über einem Jahr nach Pforzheim gezogen. Ein neuer Lebensabschnitt, man kennt niemanden, man weiß nicht genau, ob man einen Anschluss findet – eine Angst, die total unbegründet war. Durch das SIK habe ich viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich immer noch befreundet bin, und hatte einen guten und lockeren Start in das Studium. Ich habe in meinem SIK viele Tipps für das Grundstudium erhalten, die ich wahrscheinlich ohne SIK nicht erfahren hätte."

Vivian Speidel, Studiengang Controlling

 


"Auch heute erinnere ich mich noch an meinen Einstieg ins Studium mit den SIK Einführungsveranstaltungen. Diese empfand ich damals als gute Maßnahme um einerseits den Einstieg für die neuen Studenten durch die kleinen Gruppen und das antiautoritäre Auftreten des Tutors zu erleichtern. Andererseits schult man damit direkt von Beginn an die sozialen Kompetenzen der neuen Studenten, die wirklich sehr wichtig sind, wie ich zum Beispiel während meines Praxissemesters bemerken konnte."

Patrick Rettenmayr, Studiengang Controlling

Patrick Rettenmayer, Studiengang Controlling

Nele Melissa Schneider, Studiengang International Business

"Als ich letztes Jahr im ersten Semester mein Studium an der Hochschule Pforzheim begonnen habe und am SIK-Programm teilnehmen sollte, habe ich an den Tagen eher mit gemischten Gefühlen entgegengesehen. Man musste schon vor dem regulären Semesterstart in der Hochschule erscheinen und zudem war das Training über mehrer Tage angesetzt.

Im Nachhinein bin ich aber sehr froh, an dem Programm teilgenommen zu haben, da man sofort in die Hochschule integriert wurde. Man hatte die Möglichkeit viele Kommilitonen, meistens sogar aus dem eingenen Studiengang, kennen zu lernen und wurde zudem durch die Fallstudie an das Thema BWL sehr praktisch herangeführt. Man konnte seine Fähigkeit zu präsentieren ausbauen und zum Beispiel bei den Video-Drehs viel Spaß haben."

Nele Melissa Schneider, Studiengang International Business

 

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Wie weise ich meine Englischkenntnisse nach?

 

Warum wird ein Englisch-Einstufungstest durchgeführt?

Ein Nachweis über das B2-Niveau in englischer Sprache ist Voraussetzung für die Teilnahme an englischsprachigen Lehrveranstaltungen, die Teil Ihres Studiums sind. Mit der Teilnahme an dem Englisch-Einstufungstest können Sie diesen Nachweis für das B2-Niveau bereits erbringen.

Falls sie nicht an dem Test teilnehmen oder in dem Test das B2-Niveau nicht erreichen, können Sie den B2-Nachweis durch Belegung eines Sprachkurses mit anschließender Klausur später erbringen. Die Teilnahme an dem Online-Placement-Test ist jedoch nur einmal möglich.

Sollten Sie schon einen B2-Nachweis haben, für den eine Anerkennung möglich ist (s.u.), ist eine Teilnahme nicht notwendig. Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu Anerkennungen an die Mitarbeiter im Sprachenzentrum.

 

Alle neuen Studierenden nehmen im Rahmen der SIK-Einführungswochen an einem Englisch-Einstufungstest (Placement-Test) teil.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Infos für neue Studierende" sowie "Termine".

Folgende Studiengänge nehmen nicht am Englisch-Einstufungstest teil:

  • Digital Business Management

Erstsemester sind für den Englisch-Einstufungstest automatisch angemeldet.

 

Bitte lesen Sie sich die nachfolgenden Informationen zum Englisch-Einstufungstest unbedingt sorgfältig durch bzw. schauen Sie sich das Informationsvideo an, bevor Sie an dem Test teilnehmen.

 

Als neue Studierende im ersten Semester an der Fakultät Wirtschaft und Recht nehmen Sie im Rahmen des SIK-Programms an einem Englisch-Einstufungstest (Placement-Test) teil. Dieser Einstufungstest findet im Rahmen der SIK-Einführungswochen in Präsenz an der Hochschule statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Sie erhalten eine Gruppennummer aus welcher sich der Tag, die Zeit und der Raum ergibt. Ihre Gruppeneinteilung erhalten Sie kurz vor Beginn des SIK-Programms.

Für die Termin- und Raumpläne schauen Sie bitte unter "Termine". Der Test dauert 60 min.

Für den Englischtest müssen Sie folgende Dokumente und Equipment zwingend mitbringen:

  • Personalausweis oder Studierendenausweis
  • eigenen Kopfhörer (mit Kabel / kein Bluetooth).
  • Erstsemester während Ihrer SIK-Einführungswochen
  • Studierende der Fakultät Wirtschaft & Recht, welche während Ihrer SIK-Einführungswochen am Test nicht teilgenommen haben

Als Nachweis werden z.B. folgende Zertifikate anerkannt:

  • Cambridge-Zertifikat
  • TOEFEL-Test
  • IELTS-Test

Setzten Sie sich für die Anerkennung  mit dem Sprachenzentrum in Verbindung.

Die Bescheinigungen des B2/C1-Niveaus in englischer Sprache aus dem Abitur- oder Fachhochschulreife-Zeugnisses können nicht anerkannt werden. Sie müssen am Englisch-Einstufungstest (Placement-Test) teilnehmen.

  • Erstsemester-Studierende der Fachrichtung Digital Business Management. 
  • Studierende, die bereits einen B2-Nachweis haben (z.B. Cambridge, TOEFL, IELTS), welcher entsprechend angerechnet werden kann. Sie sollten sich ihr Zertifikat zeitnah anrechnen lassen. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen bezüglich möglicher Anerkennungen an das Sprachenzentrum - das SIK-Team ist hier nicht der Ansprechpartner.
  • Studierende, die bereits an diesem Test teilgenommen haben, und diesen nicht bestanden haben. Eine Teilnahme ist nur einmal möglich.
  • Studierende aus einem höheren Semester der Fakultät Wirtschaft und Recht, die ihr B2-Niveau in englischer Sprache noch nicht erreicht haben.
  • Studierende, die ihren Studiengang innerhalb der Fakultät W&R gewechselt haben.
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Wie steht es um meine Mathematikkenntnisse?

Die Hochschule bietet Ihnen zwei Möglichkeiten:

1. Den eigenen Kenntnisstand prüfen mit dem Mathe-Orientierungstest
2. Belegung eines Vorkurses

Beachten Sie, dass Sie nie wieder so viel Zeit für Mathematik haben werden wie vor dem Studienstart.

Der Mathe-Orientierungstest wird als Online-Test angeboten. Sie können diesen Test von zu Hause aus durchführen. Die Teilnahme wird unbedingt empfohlen. Der Test dient Ihrer eigenen Orientierung sowie der Einschätzung Ihrer Vorkenntnisse in Mathematik. So erleichtert Ihnen das Testergebnis, ganz gezielte Ihre Vorkenntnisse weiter auszubauen. Eine Weitergabe der Ergebnisse in irgendeiner Form erfolgt nicht. Weitere Informationen: siehe E-Campus

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit Ihre Mathematik Kenntnisse in einem kostenfreien Kurs aufzufrischen. In diesem Vorkurs wiederholen Sie den Schulstoff bis zum Abiturniveau.

KursDatumZusatzinformationen
Vorkurs I24.08.2026 - 28.08.2026Kursanmeldung (ab dem 06.07.2026) und weitere Informationen auf unserer Ilias-Plattform.
Beide Vorkurse sind inhaltsgleich.
Vorkurs III31.08.2026 - 04.09.2026

 

FAQ - SIK-Programm

Am SIK-Programm nehmen nur Studierende der Fakultät für Wirtschaft und Recht teil, welche ein Bachelor Studiengang belegen.

Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn die Einschreibung vollständig ist. Das bedeutet die Matrikelnummer muss vorhanden sein.

Nein! Das ist aus zwei Gründen nicht  möglich:
1. Versicherungstechnisch
2. Sie benötigen Zugang zu unseren Systemen, hierzu ist die Matrikelnummer notwendig.

Das SIK-Programm findet vor Ort an der Hochschule statt, eine Online-Teilnahme ist nicht möglich. 

Die fehlenden Veranstaltungen müssen im darauffolgenden Semester (während der nächsten SIK-Phase) nachgeholt werden. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig und muss vom Studierenden proaktiv durchgeführt werden.

Da es wichtige Informationen in den ersten Tagen für das Studium gibt, sollte man an allen Tagen teilnehmen. Ist dies nicht möglich, müssen Veranstaltungen im darauffolgenden Semester (während der nächsten SIK-Phase) nachgeholt werden. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig und muss vom Studierenden proaktiv durchgeführt werden.

Für die Veranstaltungen vor dem ersten Semester müssen Sie kein Attest vorlegen. Die verpassten Veranstaltungen müssen nachgeholt werden. Hierzu ist eine proaktive Anmeldung erforderlich

Nein! Für die Veranstaltungen vor dem ersten Semester sind Sie autmatisch angemeldet. Für das Präsentationstraining, welches während der SIK-Wochen vor dem zweiten Semester stattfindet, ist eine proaktive verbindliche Anmeldung notwendig.

Nein, es liegt in Ihrer Selbstverantwortung sich proaktiv für verpasste SIK-Veranstaltungen vor dem ersten Semester anzumelden.

Nein, Sie müssen sich:
1. Im Moodle Kurs einschreiben 
2. Die verbindliche Anmeldung vollständig ausfüllen

Nein, in der Regel erhalten Sie eine Mail mit der Information, dass die Anmeldungen freigeschaltet sind und meistens eine Information per Mail, dass der Anmeldeschluss bald endet.

Die Gruppennummer erhalten Sie ca. eine Woche vor dem Beginn der SIK-Veranstaltungen per Mail an Ihre HS-Mailadresse.

Ein Tausch Ihrer zugeteilten Gruppe ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Alle Informationen aus dem SIK-Programm finden Sie im Moodle Kurs Informationen für neue Studierende

Nein! Die Veranstaltung ist an beiden Tagen in Präsenz von Anfang bis Ende zu besuchen. Eine aktive Mitarbeit ist notwendig.

Die Veranstaltung ist an beiden Tagen in Präsenz von Anfang bis Ende zu besuchen. In diesem Fall müssen Sie das Get Ready 4 C  im nächsten Semester wiederholen und sich proaktiv erneut anmelden.

Nein! Die Veranstaltung ist an beiden Tagen in Präsenz von Anfang bis Ende zu besuchen. Eine aktive Mitarbeit ist notwendig.

Nein! Die Veranstaltung ist an beiden Tagen in Präsenz von Anfang bis Ende zu besuchen. Eine aktive Mitarbeit ist notwendig. In diesem Fall müssen Sie das Präsentationstraining im nächsten Semester wiederholen und sich proaktiv erneut anmelden.

FAQ - Englisch B2-Niveau

Nein! Das ist aus zwei Grünen nicht  möglich:
1. Versicherungstechnisch
2. Sie benötigen Zugang zu unseren Systemen, hierzu ist die Matrikelnummer notwendig.

Alle notwendigen Informationen erhalten Sie auf der SIK-Homepage unter dem Punkt "Welche weiteren Veranstaltungen gibt es für Studierende der Fakultät für Wirtschaft vor dem Semesterstart?" unter der info "Wie weise ich meine Englischkenntnisse nach?"

Sie haben zwei Möglichkeiten:
1. Im nächsten Semester den Englisch-Einstufungstest nachholen - hierzu ist eine Anmeldung per Mail an SIK erforderlich.
2. Einen B2-Kurs mit abschließender Klausur zu belegen, hierzu ist eine Anmeldung beim Sprachenzentrum erforderlich.

FAQ - Körperliche Einschränkungen

Den zuständigen Mitarbeiter finden Sie auf unter Homepage unter Ansprechperson

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, das SIK-Team vorab zu informieren, so dass wir die Veranstaltungsräume ggfls. anpassen können.

Das SIK-Team

Von links nach rechts: Heike Hofsäß, Dina von Garlen, Brigitte Burkart, Susanne Glas Von links nach rechts: Heike Hofsäß, Dina von Garlen, Brigitte Burkart, Susanne Glas

Programmleitung

Brigitte Burkart
Dipl.-Psych.


Tel 07231 286290
E-Mail brigitte.burkart(at)hs-pforzheim(dot)de
Raum W2.1.15

 

SIK-Assistentin

Michaela Lohrer
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Tel 07231 286172
E-Mail sik(at)hs-pforzheim(dot)de
Raum W2.1.15

Dozentin CCC-Seminar

Dina von Garlen


Tel 07231 286388
E-Mail dina.vongarlen(at)hs-pforzheim(dot)de
Raum W2.3.28
Sprechstunde: Bitte Terminabsprache per E-Mail

 

Dozentin CCC-Seminar

Susanne Glas
Study Abroad Advisor (Outgoing)

Tel 07231 286092
E-Mail businessout(at)hs-pforzheim(dot)de
Raum W2.3.19