Personalmanagement - in Verbindung mit einem fundierten BWL-Studium

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns und damit auch im Zentrum des Studiengangs Personalmanagement. In Verbindung mit einem breiten BWL-Studium bist du perfekt auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet.

Studiengang Personalmanagement

Ist das was für mich?

Interessierst du dich für Menschen und ihre Arbeit, bist kommunikativ und offen, denkst zielorientiert und wirtschaftlich? Dann ist der Bachelor-Studiengang BWL / Personal- management genau das richtige für dich!

Potenzielle Arbeitsfelder sind neben dem operativen Tagesgeschäft vor allem auch die Beratung und die Entwicklung von Konzeptionen für die Personalarbeit. Auf dem Gebiet der Personal- und Organisationsentwicklung führt der Weg vom klassischen Veranstalter von Firmenseminaren hin zum Begleiter von individuellen Entwicklungsprozessen oder zu einem Initiator von komplexen Veränderungsprozessen im Unternehmen.

Dein späterer Arbeitsplatz kann somit zum Beispiel in der Entwicklung von Führungskräften, dem Recruiting neuer Fachkräfte, der Ausbildung von Auszubildenden oder auch im Bereich Mitarbeiterbetreuung oder Personalcontrolling liegen.

  • Das Studium Personalmanagmeent ist integriert in ein breit angelegtes BWL-Studium, das vom 1. bis zum 7. Semester die wichtigen Grundlagen schafft. Die detaillierten Informationen zu den Inhalten des BWL-Studiums findest du hier.
  • Im Rahmen des integrierten Praxissemesters im 5. Semester erhälst wertvolle erste Praxiserfahrungen in Unternehmen.
  • Ein Auslandssemester kannst wahlweise gerne im 6. Semester absolvieren. Hierfür steht dir ein vielfältiges Angebot an ausländischen Partnerhochschulen zur Verfügung. Auch ein Praktikum im Ausland ist natürlich möglich. Dadurch verbesserst du deine Sprachkenntnisse und gewinnst interkulturelle Kompetenz.

 

Studienablauf

Im Bachelor-Studiengang Personalmanagement beträgt die Regelstudienzeit 7 Semester (inklusive 1 Praxissemester). Du erwirbst den Titel Bachelor of Science (B.Sc.) Betriebswirtschaft.

Im 5. Semester lernst im Praxissemester die Anwendung der Lehrinhalte im Unternehmen kennen und kannst dein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden.
Du hast im 6. Semester die Möglichkeit ein Auslandssemester an einer unserer zahlreichen Partnerhochschulen zu absolvieren.

Studienbeginn ist zum Winter- und Sommersemester möglich. Ende der Bewerbungsfrist ist der 15. Juli bzw. 15. Januar.
Die Teilnahme am Studierfähigkeitstest ist für diesen Studiengang keine Voraussetzung.

Zu Studienbeginn liegt der Schwerpunkt auf BWL in allen Bachelor-Studiengängen. Circa 70% der Vorlesungen sind in allen BWL-Studiengängen identisch, dies betrifft vor allem die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, die Volkswirtschaftslehre, die Rechtswissenschaft und die quantitativen Methoden. 30% der Vorlesungszeit sind für die Vermittlung der Lehrinhalte des Studienschwerpunkts Personalmanagement reserviert, aber nicht gleichmäßig über die gesamte Studienzeit verteilt, sondern konzentriert in den höheren Semestern.

Dieses 70:30-Modell ist die Grundlage für den Arbeitsmarkterfolg aller Pforzheimer Absolventen, denn die breite betriebswirtschaftliche Basisausbildung ermöglicht vielfältige Karrieren auch abseits der ursprünglichen Vertiefungsrichtung im Studium.

Was lerne ich?

Im Studiengang Bachelor Personalmanagement erhälst du eine fundierte Ausbildung in moderner Personalarbeit, die sich an den Anforderungen der Employee Experience ausrichtet. Hierbei wird Personalmanagement interdisziplinär aus verschiedenen Perspektiven wie z.B. Wirtschaftspsychologie, Soziologie, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften oder Arbeitsrecht betrachtet.

In allen Feldern werden selbstverständlich auch aktuelle Entwicklungen einbezogen (wie z.B. die Digitalisierung), die die Möglichkeiten im Personalmanagment in vielen verschiedenen Bereichen wesentlich erweitern. Dies gilt natürlich sowohl für die Inhalte als auch für die unterschiedlichen Methoden der Wissensvermittlung.

Im Studienschwerpunkt Personalmanagement erwartet dich somit – über die Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre hinaus (die Inhalte des BWL-Studiums findest du hier ) – folgende konkrete Inhalte:

  • Personalmarketing und -auswahl
  • Personalbetreuung und Bindung der Mitarbeitenden
  • Arbeitsgestaltung und Anreizsysteme
  • Personal- und Führungskräfteentwicklung
  • Personalfreisetzung und arbeitsrechtliche Regelungen
  • Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement
  • People Analytics und evidenzbasierte Personalentscheidungen
  • Praxisprojekte mit Auftraggebern aus der Praxis
  • Praxissemester in Unternehmen und Thesis

Warum solltest du bei uns studieren? Das sind unsere Pluspunkte!

  • Neben erfahrenen Professoren unterrichten im Studiengang Personalmanagement auch erfahrene Praktiker, die ihre Expertise in den Vorlesungen weitergeben und einen Einblick in die Praxis geben.
  • Da du im Studiengang Personalmanagement eine hohe Beratungskompetenz benötigst, wird die Entwicklung deiner sozialen Kompetenz intensiv gefördert. Beispielsweise durch Trainings, Praxisprojekte oder studienbegleitende Beratungen in Kleingruppen.
  • Die Vermittlung von Wissen und Erfahrungen aus der Praxis wird durch regelmäßige Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Personalforum, gefördert. Oder auch durch Praxisvorträge, die in die Vorlesungen integriert werden und die Inhalte greifbar und erlebbar machen.
  • Die internationale Orientierung wird durch eine intensive Förderung eines Auslandssemesters oder eines Auslandspraktikums unterstützt.
  • Deine praktischen Fähigkeiten für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben werden gefördert und dir werden gleichzeitig wissenschaftliche Kompetenzen für ein weiterführendes Master-Studium an einer Hochschule oder Universität vermittelt.
  • Die internationale Akkreditierung durch (AACSB) sichert dir einen Zugang zu exzellenten ausländischen Partnerhochschulen.

Bist du bereit für einen Bachelorstudiengang, der dir die Türen in den Bereich Personalmanagement öffnet?
Du hast Interesse an der Zusammenarbeit mit Menschen und wirtschaftlichen Zusammenhängen?
Der Bachelor-Studiengang Personalmanagement ist für alle, die gerne zwischenmenschlich arbeiten und zukunftsorientiert denken, Freude an engagierter Teamarbeit, selbstständigem Arbeiten und Eigeninitiative haben sowie gute Englischkenntnisse (möglichst B2-Niveau) besitzen.

Wenn du Personalmanagement aus unterschiedlichen Perspektiven praxisnah aber auf wissenschaftlicher Basis kennenlernen möchtest, dann ist der Studiengang Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim genau das Richtige für dich!

Was werde ich mal?

Nach dem Studienabschluss haben unsere Absolventen gute Chancen und vielfältige Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Ebenso vielfältig wie die Perspektiven sind auch die Positionen, die nach dem Studium möglich sind. So kannst du beispielsweise als Referent/in für Personalmanagement oder auch in einer Experten-Funktion im Personalbereich in dein Berufsleben starten. Als Expert/in im Personalmanagement reichen deine Aufgaben von der Personalbetreuung & des Personalmarketings über die Rekrutierung, Personalauswahl & Einstellung bis hin zur laufenden Betreuung bis zu einer Trennung oder dem Übergang in den Ruhestand. Weiter Jobmöglichkeiten können auch die Tätigkeit als Ausbildungsleiter/in oder als HR-Business Partner/in sein. Perspektivisch kann ebenfalls die Position der Personalleitung oder auch Leitungsfunktionen im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung erreicht werden.

Der Bachelorstudiengang BW/Personalmanagement bietet durch die Verknüpfung von Betriebswirtschaft und Personalmanagement einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Absolventen in der freien Wirtschaft, den andere Abschlüsse so nicht vorweisen können. Der intensive Bezug zur Praxis, wie zum Beispiel durch ein Kooperationsprojekt mit der Sparkasse Pforzheim Calw, vertieft diesen Vorteil noch mehr. Das besondere Engagement des gesamten Teams des Studiengangs hat sich wesentlich im Zuge der globalen COVID-19-Pandemie gezeigt: Innerhalb kürzester Zeit wurden die Vorlesungen in den "digitalen Raum" überführt, und das mit außergewöhnlichem Einsatz und Erfolg. Trotz dieser besonderen Umstände hatten Sie jederzeit ein offenes Ohr für Feedback, Verbesserungsvorschläge oder sonstige Themen, was uns Studierenden in dieser Zeit ganz besonders geholfen hat.

Felix Schaefer, Bachelor 2020

Der Studiengang Personalmanagement legt einen sehr großen Wert auf praktische Einblicke, was mir persönlich am besten gefallen hat. So haben wir beispielsweise Projekte bei Daimler und L’Oréal umgesetzt und konnten damit zusätzlich zum Praxissemester weitere wertvolle Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus werden im Studiengang auch verschiedene Seminare und Workshops zu HR-Themen angeboten sowie regelmäßig ehemalige Absolventen eingeladen, die von ihrem „Personaleralltag“ berichten. Dadurch können bereits während dem Studium erste Kontakte geknüpft und ein Netzwerk aufgebaut werden. Gegen Ende des Studiums haben mir genau diese Einblicke geholfen zu entscheiden, in welchem Bereich ich beruflich starten möchte.

Jennifer Zink, Bachelor 2019

 

Personalmanagement studieren Personalmanagement studieren
Personalmanagement studieren Personalmanagement studieren

 

Besonders positiv beim Bachelorstudiengang BW/Personalmanagement ist das Angebot der verschiedenen Wahlfächer, sodass die Studierenden die für ihren individuellen Berufswunsch passenden Vorlesungen besuchen können. Durch die kleinen Gruppen werden hierbei stets ein intensiver Austausch und ein persönliches Verhältnis zu den Dozenten und Kommilitonen ermöglicht. Hervorzuheben ist auch die Verzahnung von Theorie und Praxis, da bei Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen die wissenschaftlichen Modelle direkt angewendet werden können.

Melanie Mischok, Bachelor 2018

 

Mein Semester Abroad in Liverpool

Hey Leute, mein Name ist Linus, ich studiere Personalmanagement an der HS Pforzheim und habe mein Auslandssemester in Großbritannien an der University of Liverpool verbracht. Durch Corona war sicher einiges anders als bei einem „normalen“ Auslandssemester, trotzdem hatte ich eine richtig schöne Zeit dort, in der ich viele Freundschaften geschlossen und Erfahrungen gesammelt habe.

Um möglichst einfach neue Leute kennenzulernen habe ich mich entschieden, in einem der Studentenwohnheime, „Tudor Close“, zu wohnen. Hier wohnt man in kleinen, typisch englischen Backsteinhäuschen, die auf einem Gelände mitten auf dem Campus liegen. So entsteht eine sehr angenehme und offene Atmosphäre, in der man super neue Leute kennen lernen kann, die man gerade auf dem Hof trifft oder mit denen man zusammen wohnt. Durch die sehr zentrale Lage kann man die Innenstadt innerhalb von 20 Minuten zu Fuß erreichen, für einen kleineren Einkauf reicht aber meistens der Tesco, zu dem man ca. 2 Minuten läuft.

Der Campus ist mit dem der HS Pforzheim nicht zu vergleichen, da er neben den zwei Bibliotheken auch eine unglaubliche Anzahl an Lehrgebäuden, eine Sporthalle mit Fitnessstudio und Schwimmbad, mehrere Wohnheime und Cafés beherbergt. So bildet der Campus ein Areal das beinahe einem Stadtteil ähnelt, in dem sich auch mehrere Pubs, Restaurants und Supermärkte befinden.

Durch Corona waren die Vorlesungen leider alle Online, was allerdings sehr gut funktioniert hat. Die Vorlesungen wurden alle als Videos hochgeladen, über die dann in der folgenden Woche online gesprochen wurde und Fragen gestellt werden konnten. Darüber hinaus konnte man die Profs immer per Mail oder auch Live über Teams erreichen und hat immer schnell eine gute Antwort auf seine Fragen bekommen. An der UoL wird sehr viel Wert darauf gelegt, sich einzelne Themen aus der Vorlesung im Detail selbst anzulesen und dann Fragen zu stellen, während in der Vorlesung die Themen nur sehr generell angesprochen werden. Dieser Modus zu lernen ist am Anfang eine Umstellung zu Pforzheim, lässt man sich darauf ein kann man dadurch aber einiges mitnehmen und viele neue Dinge lernen. Ich war sehr zufrieden mit meinen Modulen und den Professoren und Professorinnen, die sich alle sehr viel Mühe gegeben haben, die (Online-)Lehre so gut und angenehm wie möglich zu gestalten. Ich habe Psychological Approaches to Decision Making, Business Ethics, Principles of People Management und Innovation & Entrepreneurship belegt.

Wer in eine große Stadt möchte und es trotzdem gerne etwas „gemütlicher“ hat, ist in Liverpool genau richtig. Ich habe mich absolut in die Stadt und ihre (selbst während Corona) sehr offenen und herzlichen Bewohner verliebt. Dadurch, dass Liverpool eine Hafenstadt ist, führen sämtliche Straßen früher oder später zum Wasser, was der Stadt ein sehr einfaches und entspanntes Layout gibt. Dazu trägt auch der nicht riesige Stadtkern bei, der umrandet von Pubs und Restaurants ist und sich leicht von Tudor Close aus erreichen lässt. Hier findet auch der Großteil des Nachtlebens in Liverpool statt. Insbesondere auf der Bold Street und deren Parallelstraßen gibt es viele Restaurants mit Gerichten aus aller Welt sowie einige typisch britischen Pubs, die einen dazu einladen, jeden Abend etwas neues zu entdecken. Außerdem gibt es hier auch einige Clubs, zu denen ich aber leider nichts sagen kann, da diese während Corona geschlossen waren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass trotz Corona mein Auslandssemester in Liverpool eine der besten Erfahrungen ist, die ich während meines Studiums gemacht habe. Ich kann es allen Studis empfehlen, ein Semester im Ausland zu verbringen - es bringt einen persönlich ungemein weiter, man kann selbst in Europa hervorragend eine neue Kultur kennenlernen und schließt Freundschaften mit Leuten aus der ganzen Welt. Die University of Liverpool unterstützt einen beim Semester Abroad wo sie nur kann und Liverpool ist eine wunderschöne, sehr entspannte Stadt in der es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Für mich wird meine Zeit in Liverpool immer positiv in Erinnerung bleiben und ich werde definitiv in der Zukunft einige der Freunde im Ausland besuchen, die ich in Liverpool kennengelernt habe. Sollte ich nochmal die Chance bekommen ins Ausland zu gehen, beispielweise während meines Masters, werde ich diese definitiv ergreifen – jede Auslandserfahrung ist unglaublich viel wert.

Linus Breyer

Yogyakarta, Indonesien

Im Wintersemester 2019/2020 durfte ich ein Semester an der Universitas Gadjah Mada in Indonesien studieren. Bei meiner Ankunft in Yogyakarta, der Stadt am Fuße des Merapi, haben mich die Hitze und der chaotische Verkehr in der Stadt zunächst überwältigt. Die Stadt mit einer halben Millionen Einwohner gilt als kulturelles Zentrum Indonesiens. Yogya bietet aber neben touristischen Ecken mit Flaniermeilen, traditionellen Veranstaltungen und einem Sultanspalast auch große Shopping-Malls. Während den Einführungstagen an der Uni haben wir alles Wichtige über das Studium und Leben in Indonesien erfahren. Die UGM ist über 55.000 Studierenden an fast zwanzig verschiedenen Fakultäten eine der größten und ältesten Universitäten Indonesiens – und der Campus unterscheidet sich dementsprechend stark von unserem Campus in Pforzheim. Ein indonesischer Buddy hat mich zum Glück beim Zurechtfinden vor Ort und der Vorlesungsplanung super unterstützt. Dank der großen Auswahl an Kursen in allen Fachbereichen konnte ich alle in dem Semester vorgesehen Veranstaltungen belegen. Die Prüfungsleistungen sind in Indonesien über das gesamte Semester verteilt, neben den Mid- und Final Exams mussten wir wöchentliche Paper und Präsentationen vorbereiten, häufig auch in Gruppen. Die Anwesenheit in den Vorlesungen wird über einen Fingerabdruckscan am Eingang des Hörsaals überprüft – wer weniger als 75% der Vorlesungen unentschuldigt fehlt, wird nicht zu den Prüfungen zugelassen. Insgesamt bin ich mit den belegten Kursen und Ergebnissen super zufrieden und neben dem Studium blieb auch viel Zeit zum Reisen. In einem der größten muslimischen Länder der Erde zu leben bedeutet auch, sich an morgendliche Gebetsrufe und eine Kleiderordnung an der Uni zu gewöhnen. Das macht die indonesische Kultur unendlich vielseitig. Fast jede Insel hat eine eigene Sprache und Religion und man fühlt sich immer wieder, als wäre man in einem anderen Land. Es ist wichtig, offen für diese kulturellen Besonderheiten zu sein und eine entsprechende Akzeptanz mitzubringen. Dann kann man sich in dieser Vielfalt nämlich endlos treiben lassen. Genau wie die Kultur ist auch die indonesische Landschaft extrem vielseitig. Es gibt Dschungel, traumhafte Sonnenaufgänge und Strände, eine faszinierende Tierwelt, mächtige Vulkane, uralte Moscheen und Tempel und Reisfelder, soweit das Auge reicht. Mit der Zeit gewöhnt man sich selbst an die Erdbeben- und Tsunamiwarnungen, die man regelmäßig aufs Handy geschickt bekommt. Wenn man sieht, wie seelenruhig die Bewohner des Ring of Fire ihrem Alltag trotzdem nachgehen, lässt man sich schnell von dieser Gelassenheit anstecken. In der Regenzeit kann es auch mal passieren, dass ein starker Schauer den gesamten Verkehr lahmlegt. Auch hier zahlt sich Gelassenheit aus, denn es bleibt einem oft nichts anderes übrig, als sich unterzustellen, an einem Warung warmen Tee zu trinken und abzuwarten, bis der Schauer weiterzieht. Zu erleben, wie ausgeglichen und zufrieden viele Menschen in Indonesien mit ihrem einfachen Lebensstil sind, hat mich sehr geprägt. Auch für meine berufliche Zukunft hat mir das Auslandssemester viel gebracht, da ich mein Verständnis für globale Zusammenhänge, die Entwicklung von Schwellenländern und kulturelle Besonderheiten weiter ausbauen konnte. Das Auslandssemester war definitiv ein Highlight meines Bachelorstudiums und ich kann nur jedem ans Herz legen, diese Erfahrung mitzunehmen. Es gibt mehr als genug gute Gründe für ein Auslandssemester, egal ob in Indonesien oder anderswo auf der Welt.

Mareike Hügel

Ein „Herbstsemester“ in Montréal

„Ladies and Gentlemen, Mesdames et Messieurs! Welcome to Montréal, bienvenue à Montréal!“, erklang es aus den Lautsprechern des Airbus‘ A330. Ich war an meinem Zielflughafen Montréal angekommen. Mit einem Trolley, einem Rucksack und mit gemischten Gefühlen stieg ich in den Bus in Richtung Innenstadt. Ich realisierte, dass es kein Zurück mehr gab: Ich hatte mein vertrautes Leben in Pforzheim zurückgelassen und ein neues Kapitel meines Studiums brach an – ein Semester an einer Partner-Universität in Kanada. Rückblickend war es ein großartiges Semester, das mich sehr geprägt hat.
Schon in den ersten Semestern meines Studiums träumte ich von einem Auslandssemester in Kanada. Die Möglichkeit, ein Auslandssemester einzulegen, wollte ich unbedingt wahrnehmen, um fremde Kulturen kennenzulernen, meine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und um andere Blickwinkel auf mein Studium gewinnen zu können. Kanada erschien mir als sehr attraktiv – ich dachte an viel Natur und freundliche Menschen.
Dieser Traum ging in meinem fünften Studiensemester in Erfüllung. So verbrachte ich das „Herbstsemester“ 2018 (August bis Dezember 2018) im kanadischen Montréal an der ESG UQAM.

Das Studium in Kanada war für mich sehr zeitintensiv. Ich besuchte die Kurse „Leadership“, „Corporate Social Responsibility”, „Sports Marketing” und „Strategic Management”. Neben den zwei Prüfungsphasen gab es jeweils regelmäßige Tests oder Gruppenarbeiten. Dafür empfand ich die Ansprüche der Professoren an die Studenten geringer als in Pforzheim. Alle absolvierten Prüfungsleistungen wurden mir im Nachhinein problemlos in Pforzheim für
vergleichbare benötigte Fächer angerechnet.
Durch das Studium gewann ich neue Freunde, mit denen ich heute noch im Kontakt bin. Mit ihnen unternahm ich viel: Vom Ice Hockeyspiel bis zu Städtereisen im Osten Kanadas oder in den USA war alles dabei. Schade finde ich nur, dass wir nun alle wieder auf der ganzen Welt verteilt sind. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, in Kanada zu leben. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen dort respektvoller miteinander umgehen, als es hierzulande
der Fall ist.
Mein Auslandsstudium bewerte ich als durchweg positiv: Ich besuchte viele Kurse, die mich fachlich und persönlich weiterbrachten, gewann neue Freunde, lernte kennen, wie in Nordamerika studiert und gelebt wird. Durch meine Zeit in Kanada fühle ich mich offener und neugieriger.

Ein Auslandsstudium kann ich nur weiterempfehlen.

Leonhard Lißner

University of Wyoming

Hey, how’s it going? Mein Name ist Felix Schaefer, ich studiere BWL/Personalmanagement an der HS Pforzheim und habe ein Auslandssemester an der University of Wyoming verbracht.

Wie die Meisten der Internationals hab auch ich in den Dorms – also den Wohnheimen – gewohnt. Die amerikanischen Studentenwohnheime unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen in Pforzheim/Deutschland, und sie ähneln mehr einem Schlafgebäude in einer Militärkaserne: Man teilt sich ein Zimmer mit einem Roommate, es gibt Gemeinschaftsduschen und -WCs und ab 22.00 Uhr ist Nachtruhe. Die Unterbringung in den Dorms ist natürlich kein Muss, allerdings bekommt man dort die beste „college-experience“.

Um an der UWYO als Vollzeitstudent (Full-time student) zu gelten, muss man mindestens 12 amerikanische Credits belegen. Das entspricht i.d.R. 4 Fächern. Die Vorlesungen, die ich gewählt habe, waren:

Business Ethics, Management and Organization, Intro to Operations and Supply Chain Management, und Organizational Behavior and Leadership.

Insgesamt macht das Studieren in den USA sehr viel Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zu den Vorlesungen in Pforzheim.

Darüber hinaus darf natürlich die Freizeit im Auslandssemester nicht zu kurz kommen. In Laramie wird es einem kaum langweilig, irgendwas ist immer!

Es gibt an der University of Wyoming unzählige Clubs und Initiativen, da ist für jeden etwas dabei. Ich war Mitglied des Precision Shooting Clubs und der Society for Human Resource Management, was mir einen intensiven Austausch mit amerikanischen Studenten ermöglichte und mir viel Spaß bereitete.

Sportlich bietet Laramie wie auch Wyoming sehr viel: Das Half Acre Gym – ein Fitnessstudio auf 2000 Quadratmetern Grundfläche – bietet von der Kurzhantel, über Squashräume bis hin zur Schwimmhalle alles was das Herz begehrt. Das Umland von Laramie lädt zum Wandern ein, besonders der Happy Jack Trail ist sehr beliebt.

Als eingeschriebener Vollzeitstudent hat man kostenlosen Eintritt zu allen Sportveranstaltungen der University of Wyoming: Volleyball, Soccer, Basketball und natürlich DIE amerikanische Sportart: American Football.

Das Nachtleben von Laramie ist trotz der vergleichsweisen kleinen Größe der Stadt nicht zu unterschätzen! Viele kleine Bars laden zu einer Kneipentour ein; wer jedoch auf Clubbing steht wird höchstens im „Roxie’s“ fündig.

Die University of Wyoming bietet mehrere Ausflüge an, die ich jedem ans Herz legen kann. Vor Allem das Outdoor Program bietet viele verschiedene Ausflüge ins Grüne an. Ich habe u.A. an einem Ausflug zu dem Medicine Bow National Forest zum Wandern unternommen, wo man auf 3663 Meter Höhe einen traumhaften Ausblick auf die Rocky Mountains hat.

Besonders die Spring Break (Spring Semester) oder das Thanksgiving-Wochenende (Fall Semester) bieten sich für eine Kurzreise an. Wir haben z.B. ein Auto gemietet und haben einen Roadtrip nach Las Vegas unternommen. Salt Lake City liegt auf dem Weg und ist absolut sehenswert, genauso wie Zion National Park.

Die Zeit in den USA war für mich der absolute Wahnsinn. Ich habe unzählige Freundschaften geschlossen, egal ob mit Amerikanern, Europäern oder anderen Deutschen, die hoffentlich bestehen bleiben. Auch persönlich hat mich das Auslandssemester weitergebracht: Komplett auf sich allein gestellt zu sein, in einem Land mit einer anderen Sprache, bringt einen an seine eigenen Grenzen – und darüber hinaus. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen ins Ausland zu gehen. Und natürlich ganz besonders an die University of Wyoming. In diesem Sinne noch einmal der Schlachtruf der Wyoming Cowboys: „Go Pokes!“

Felix Schäfer

Sick AG Waldkirch

Mein Praktikum startete Ende Februar 2020 bei der SICK AG im Headquarter in Waldkirch bei Freiburg. Durch meine vorangegangene duale Berufsausbildung und Werkstudententätigkeiten erhielt ich bereits erste Einblicke in das Recruiting, Personalmarketing und die Lohnabrechnung. Das Praktikum ermöglichte mir nun darüber hinaus Einblicke in die Personal- und Organisationsentwicklung eines weltweit agierenden Industriekonzerns. Durch das Team erhielt ich eine schnelle, aber gründliche Einarbeitung und eine gute Betreuung - das ist bei einem Praktikum wirklich wichtig und sehr viel Wert!

 

Vom ersten Tag an gab man mir die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und innerhalb des Themengebiets ein gewisses Profil zu bilden. Neben der Mitarbeit im Tagesgeschäft eröffnete sich für mich darüber hinaus die Gelegenheit bei der Konzernstrategieentwicklung der SICK AG für die nächsten 10 Jahre mitzuwirken. Die kulturelle Weiterentwicklung, auch im Hinblick auf die Führungskultur, stand dabei im Mittelpunkt. Da ich mich bereits zuvor für das Thema Leadership interessierte, konnte ich hier meinen Schwerpunkt legen.

 

Durch die voranschreitende COVID-19-Pandemie veränderte sich auch die Art der Zusammenarbeit innerhalb des Teams - tägliche Videokonferenzen und Telefonate wurden zur Regel und machten durch den tollen kollegialen Umgang auch sehr viel Spaß. Gefallen hat mir auch, dass ich nicht als Praktikant angesehen wurde, sondern als „vollwertiger“ Mitarbeiter und ich auch in sachlichen Diskussionen meine Sichtweise eingebracht habe und diese auch gehört wurde.

 

Besonders interessant für mich zu sehen war auch wie die Theorie in der Praxis Anwendung findet und die Hochschule die Studenten durch eine solide Basis an Schlüsselkompetenzen, betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Personalspezifischen Theorien, Modellen und Tools optimal auf das Praktikum im 5. Semester vorbereitet.

 

Timo Kleinert

Audi AG Neckarsulm

Nach vier Semestern Studium theoretischer Grundlagen an der HS Pforzheim, ist man gut gewappnet, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu testen. Meiner Meinung nach ist das ein Vorteil gegenüber einem Studium an Universitäten. Denn das Praxissemester stellt vor allem auch die Möglichkeit dar, quasi unverbindlich, Unternehmen kennenzulernen und sich selbst zu präsentieren.

Aufgrund meiner Werkstudententätigkeit in einem kleineren Start-Up-Unternehmen im Bereich Ingenieurdienstleistungen interessierte ich mich vor allem für einen Einblick in ein größeres Unternehmen, um meinen Horizont zu erweitern. Dass es dann mein Wunsch-Unternehmen wurde … umso besser! Ich durfte im Personalreferat der AUDI AG am Standort Neckarsulm unterstützen.

Und mit „unterstützen“ meine ich auch wirklich tatkräftig und voll im Team integriert mitarbeiten. Das bedeutet eben nicht Aufgaben wie „Kaffee kochen“ oder „Kopieren“ (es sei denn für mich selbst J). Nein, ich durfte ganze Aufgabenbereiche eigenständig bearbeiten, in kleineren und größeren Projekten unterstützen und an verschiedenen Terminen teilnehmen.

Von Anfang an fühlte ich mich in der Personalabteilung mit über 60 Mitarbeitern sehr willkommen. In einem von drei Teams des Personalreferats war es zum Beispiel meine Aufgabe, selbstständig die Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter zu organisieren und zu begleiten. Außerdem gab es immer wieder die Möglichkeit, die Referenten bei Projekten zu unterstützen. Die Projekte waren dabei sehr unterschiedlich und reichten von der Organisation von Veranstaltungen über die Erstellung von Präsentationen und Auswertungen bis hin zur Recherche von Zukunftsthemen.

Selbstverständlich gab es auch administrative Aufgaben wie Datenpflege oder Ablage von elektronischen Akten. Solche Aufgaben gehören eben zum Arbeitsalltag dazu. Was ich aber nicht für selbstverständlich im Praktikum halte, ist die Teilnahme an Schulungen, Bewerbungsgesprächen, Auswahlverfahren, Beratungsgesprächen oder Konferenzen. Und genau das vermittelt doch sehr gut die Arbeit eines Personalers in einem Unternehmen dieser Größe. Bei über 16.000 Mitarbeitern allein am Standort Neckarsulm kommen da übrigens einige Termine zustande!

Das Beste bei einem der Premium-Automobilhersteller ist natürlich, dass man die Möglichkeit hat auch mal mit Autos zu fahren, die man als Student sonst eher noch nicht fahren würde. Man kann also sagen, als Student in Pforzheim und mit über 600 PS ist man definitiv auf der Überholspur!

Daniel Keller

Bosch Automotive Thailand

SawadeeKha!

Ein Studium im Ausland? Diese Frage stellte sich vor Antritt meines Studiums für mich zunächst überhaupt nicht. Ich nahm an, dass ich die sprachliche Barriere nicht schaffen würde – das sollte sich jedoch bald ändern.

Die Hochschule Pforzheim fördert seine Studierenden vom ersten Semester an mit interkulturellen Trainings sowie Vorlesungen in englischer Sprache. So wird jeder Studierende Step-by-Step an das Business-Englisch „gewöhnt“.

Schon am ersten Tag an der Hochschule wird durch den Studiendekan die Möglichkeit eines Auslandssemester oder Auslandspraktikums vorgestellt – bei dem außerdem die Hochschule Pforzheim jeden Studierenden persönlich betreut.

Als dann das Praxissemester vor der Türe stand bewarb ich mich in Deutschland bei der Robert Bosch GmbH um einen Praktikumsplatz. Einige meiner Kommilitonen gingen in diesem Semester ins Auslandsstudium. Und genau da fing ich an zu überlegen, ob ich nicht einfach ein Praktikum statt einem Studium im Ausland machen sollte. Also bewarb ich mich direkt bei einem Auslandsstandort (das Ganze noch während meines Praxissemesters!). Die Vorlaufzeit betrug nur wenige Monate.

Bereits vor meinem Antritt des Praktikums bei Bosch Automotive in Thailand wurde ich durch die Personalabteilung am Standort bestens betreut.

Auch seitens der Hochschule war das „spontane“ Praktikum überhaupt kein Problem und ich fand volle Unterstützung. Ein kurzes Telefonat mit der Sekretärin unseres Studiengangs genügte und schon wurde mein Urlaubssemester nach Prüfung der allgemeinen Regelungen genehmigt.

Kurze Zeit später saß ich im Flugzeug Richtung Thailand.

Mein Alltag war nun komplett anders, als die Monate zuvor:

06:50 Abholung durch einen Minivan beim meinem Apartment
07:30 Ankunft am Werk
08:00 Beginn der Arbeit
12:00 Mittagspause (1 h)
17:40 Rueckfahrt zum Appartment
Gemeinsames Abendessen mit den anderen Praktikanten in nahegelegenen Restaurants.

Auch hatte ich Gelegenheit, neben meinem Arbeitsalltag durch einige andere Länder in Asien zu reisen. So kam es vor, dass ich an einem Wochenende nach Kambodscha und am nächsten nach Vietnam flog.

Ob ich ein Auslandspraktikum empfehlen würde? AUFJEDENFALL!

Die interkulturelle Erfahrung sowie die Praxis im Ausland zu erleben, war für mich persönlich eine ungeheuer spannende und aufregende Zeit. Und dennoch muss ich sagen: Auf den Pforzheimer Campus und meine Kommilitoninnen und Kommilitonen habe ich mich auch in Asien schon wieder gefreut.

Viviane Stutz

 

Orientierungstest

Alle Studieninteressierte für einen Bachelor-Studiengang müssen nachweisen, dass sie an einem Studienorientierungsverfahren teilgenommen haben. Hierzu wurde ein landesweiter Orientierungstest (OT) entwickelt, der den Studieninteressenten Studienfächer und Berufe aufzeigt, die zu ihren Interessen und Fähigkeiten passen.

Mit dem Orientierungstest testen Sie selbst, welches Studium und welcher Beruf zu Ihnen passt.

Der Orientierungstest findet online statt und kann jederzeit unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden. Er besteht aus einem (verpflichtenden) Interessenteil und drei (freiwilligen) kognitiven Fähigkeitstests. Die Teilnahme am Test ist beliebig oft möglich. Nach Durchführung des Tests kann eine Teilnahmebestätigung ausgedruckt werden, welche dem Zulassungsantrag beizufügen ist. Das Testergebnis wird dort nicht ausgewiesen, d.h. es muss lediglich die Teilnahme am Test nachgewiesen werden.

Dieser Orientierungstest ist von allen Studieninteressenten zu absolvieren, die sich zum Studium in einem Bachelor-Studiengang bewerben möchten. Er darf nicht verwechselt werden mit den Kriterien der Auswahlverfahren der einzelnen Studiengänge (z.B. Auswahlgespräch, Eignungsfeststellungsverfahren oder Studierfähigkeitstest).

Die Teilnahmebestätigung des Orientierungstests ist mit dem Zulassungsantrag bis zum Bewerbungsschluss vorzulegen.

Studierfähigkeitstest

Wenn Sie sich für einen betriebswirtschaftlichen Studiengang oder für einen Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens oder für den Studiengang Wirtschaftsrecht interessieren, können Sie am BT-WISO (Studierfähigkeitstest für Bachelorstudiengänge in  Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) teilnehmen. Dies ist ein Test zur Erfassung von Fähigkeiten, die für das erfolgreiche Absolvieren eines Bachelorstudiums in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften von Bedeutung sind.

Einerseits kann Ihnen die Teilnahme eine Entscheidungshilfe sein, ob die Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Themen Ihr Interesse weckt und andererseits können Sie Ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.

Die Teilnahme am Studierfähigkeitstest ist freiwillig.

Das Ergebnis des Studierfähigkeitstests wird bei der Ermittlung der Gesamtnote für das Auswahlverfahren nur berücksichtigt, wenn dadurch die Gesamtnote verbessert werden kann. Die gewichtete Note kann also durch den Studierfähigkeitstest nie verschlechtert werden.

Sie können den Testbericht beliebig oft für Bewerbungen verwenden.

Bitte beachten Sie, dass der Studiengang Betriebswirtschaft/International Business ein eigenes Auswahlverfahren durchführt.

Der Test findet an der Hochschule Pforzheim statt und wird in Kooperation mit der ITB Consulting GmbH durchgeführt, daher finden Sie weitere Informationen zum Test (z.B. Inhalte, Aufbau, Termine, Teinahmegebühren) sowie das entsprechende Anmeldeportaldirekt auf den externen Seiten der ITB Consulting GmbH.

Gemäß den Vergabevorschriften für Studienplätze kann jede Hochschule innerhalb eines durch die Hochschulvergabeverordnung vorgegebenen Rahmens festlegen, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren für Studienbewerber durchgeführt wird.

Für alle Studiengänge einheitlich sind die Zulassungsquoten für Härtefälle, Ausländer, Zweitstudiumbewerber und Bewerber, deren Ortsbindung im öffentlichen Interesse steht. Die übrigen Studienplätze werden vergeben:

- zu 10 % nach Wartezeit
- zu 90 % nach dem von der Hochschule durchgeführten Auswahlverfahren

Es gelten folgende Auswahlkriterien:

Zuerst wird eine gewichtete HZB-Gesamtnote gebildet, die wie folgt ermittelt wird:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 50 %
  • Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung im Fach Mathematik [1] = 30 %
  • Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung im Fach Englisch [2] = 20 %

[1] Bei Zeugnissen der Allgemeinen Hochschulreife werden, sofern ausgewiesen, die Einzelnoten der letzten 4 Halbjahre berücksichtigt, ansonsten die in der HZB ausgewiesene Einzelnote. Wird in der HZB keine Einzelnote ausgewiesen, wird die Durchschnittsnote der HZB gewertet.

[2] Bei Zeugnissen der Allgemeinen Hochschulreife werden, sofern ausgewiesen, die Einzelnoten der letzten 4 Halbjahre berücksichtigt, ansonsten die in der HZB ausgewiesene Einzelnote. Wird in der HZB keine Einzelnote ausgewiesen, wird die Durchschnittsnote der HZB gewertet. Wenn das Fach Englisch nicht als fortgeführte Fremdsprache in der HZB ausgewiesen wird, zählen die Einzelnoten bzw. zählt die Einzelnote der bestbenoteten in der HZB ausgewiesenen Fremdsprache.

Sodann wird eine gewichtete Note im Auswahlverfahren wie folgt ermittelt:

  • die gewichtete HZB-Gesamtnote = 70 %
  • das Ergebnis des Studierfähigkeitstestests  = 30 %.
    Allerdings wird das Ergebnis des Studierfähigkeitstests nur berücksichtigt, wenn das Testergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Ist das Ergebnis des Testverfahrens schlechter als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, zählt stattdessen die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Dasselbe gilt, wenn das Ergebnis des Testverfahrens nicht vorliegt.
    Die gewichtete Note kann also durch den Studierfähigkeitstest nie verschlechtert werden.

Hierbei ist zu beachten, dass für alle Bewerber alle jeweils für den Studiengang genannten Auswahlkriterien gelten. Das Gesamtergebnis der Auswahlkriterien ergibt die Note, die im Zulassungsverfahren berücksichtigt wird.

Das Bewerbungsverfahren für die Masterstudiengänge ist abhängig vom ausgewählten Studiengang. Bitte gehen Sie auf die Übersicht der Masterstudiengänge und wählen Sie dort den gewünschten Studiengang aus, um detaillierte Informationen über das jeweilige Verfahren zu erhalten.

Bewerbung

Bewerbungsstichtag ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester (Die Bewerbungsfrist endet für das WS 2021/22 am 31.07.2021). Reichen Sie dafür alle benötigten Unterlagen sowie den Nachweis über die Teilnahme am landesweiten Orientierungstest (OT) ein. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fristen Ausschlussfristen sind. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit Ablauf dieses Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages. Bitte berücksichtigen Sie ggf. auch längere Postlaufzeiten, da verspätet eingehende Anträge nicht mehr akzeptiert werden können.

Bitte keine Originale, sondern nur beglaubigte Fotokopien beifügen.

Sie sind zur wahrheitsgemäßen Angabe der notwendigen Daten gemäß Hochschulvergabeverordnung (HVVO) und Landeshochschulgesetz (LHG) verpflichtet.

Falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig zusammengestellt haben, bitten wir um frühzeitige Zusendung. Fehlende Unterlagen, die für das Vergabeverfahren nicht unbedingt notwendig sind (z.B. IHK-Zeugnis) bitte erst nachreichen, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Die Unterlagen bitte nur für das folgende Vergabeverfahren einreichen.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in Klarsichthüllen oder einer Bewerbungsmappe ein.


Ausnahme: Falls Sie die Zulassung für den Studiengang Betriebswirtschaft/International Business beantragen und noch für weitere Studiengänge, müssen Sie die persönlichen Unterlagen doppelt beifügen (durch das besondere Verfahren zur Feststellung der Fremdsprachenkenntnisse für den Studiengang Betriebswirtschaft/International Business werden die Unterlagen zusätzlich im Studiengang geprüft).   

Ab dem Wintersemester 2017/18 erheben die Hochschulen für das Land Baden-Württemberg Studiengebühren von internationalen Studierenden.

Sonderanträge zur Bewerbung

Ein Sonderantrag ist ein Antrag, den Sie zusätzlich zum Zulassungsantrag im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung stellen können, um bei der Studienplatzvergabe bevorzugt behandelt zu werden.

Ein Sonderantrag kann zum Erfolg führen, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann nicht jeder Grund, den Sie selbst als relevant ansehen, bei der Studienplatzvergabe als 'Sonderfall' anerkannt werden.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem Sonderantrag geeignete Nachweise beifügen.

Bitte beachten Sie den gesonderten Hinweis der Fakultät Gestaltung zum Härtefallantrag.

Ein Härtefall gem. HZVO liegt nur dann vor, wenn in der Person des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass auch bei Anlegen besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur 1 Semester auf die Zulassung zu warten.

Eine ausführliche Begründung mit Nachweisen (z.B. ein ärztliches Attest) ist dem Antrag auf Anerkennung als Härtefall beizufügen. Finanzielle Umstände, die die sofortige Aufnahme des Studiums erfordern, oder Krankheit bzw. Pflegebedürftigkeit eines Elternteils oder sonstiger Verwandter begründen i.d.R. keinen Härteantrag.

Unter die Vorwegauswahl fallen die Bewerber, die einen Dienst nach HZVO abgeleistet haben und unmittelbar vor oder während der o.g. Tätigkeit im genannten Studiengang an der jeweiligen Fachhochschule zugelassen wurden (Kopie des Zulassungsbescheides bitte beifügen). Die Vorwegauswahl gilt nur bis zum zweiten nach dem Dienstende durchgeführten Vergabeverfahren.

Ein im öffentlichen Interesse zu berücksichtigender oder fördernder Personenkreis gem. HZVO ist gegeben bei Bewerbern, die


a) wegen der Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes an die Trainingsmöglichkeiten am Studienort gebunden sind,


b) soziale Pflichten am Wohnort wahrnehmen, deren Erfüllung im besonderen öffentlichen Interesse liegt, insbesondere Tätigkeiten in herausgehobener Funktion in einer Einrichtung des Katastrophenschutzes oder Zivilschutzes; Bestellung zum Bewährungshelfer, Vormund, Betreuer oder Pfleger im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches; Bestellung zur Pflegeperson, zum Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Ausübung eines Mandats in einer Kommunalen Vertretungskörperschaft und deren Wahrnehmung bei Zulassung an einem anderen als dem gewünschten Studienort nicht möglich wäre.

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Bewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit "beeinträchtigungsbezogene, nicht selbst zu vertretende Umstände geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben." Falls sie Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit belegen können, nehmen sie mit der („korrigierten“) längeren Wartezeit am Vergabeverfahren teil.

Der Nachweis der Auswirkungen auf die Schullaufbahn kann durch Kopien der Schulzeugnisse erfolgen. Zusätzlich müssen Bewerber und Bewerberinnen eine Bescheinigung der Schule über Gründe und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (beispielsweise Wiederholung eines Schuljahres wegen mehrmonatigem Klinikaufenthalt oder zu hohen krankheitsbedingter Fehlzeiten) beifügen. Weitere geeignete Nachweise sollten eingereicht werden.

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch oder einem Auslandsschuljahr sind keine Begründungen.

Bewerbungsprozess für Bachelor-Studiengänge

Für die Bachelorstudiengänge der Fakultäten Technik sowie Wirtschaft & Recht wird das Bewerbungsportal ab ca. Anfang November 2021 geöffnet werden. Die Bewerbungsfrist für die zulassungsbeschränkten Studiengänge endet für das SS 2022 am 15.01.2022. Die Frist für die zulassungsfreien Studiengänge endet am 15.03.2022.

Bewerbungsprozess (Bachelor) für

  • die Studiengänge der Fakultät für Gestaltung: Bewerbungswegweiser Fakultät für Gestaltung (Bachelor)
  • den englischsprachigen Studiengang BSBA/Digital Enterprise Management. Informieren Sie sich hierzu bitte direkt auf den Seiten des Studienganges.
  • alle zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengänge ist Ihre Bewerbung in die folgenden Schritte 1 bis 4 gegliedert:
  • alle zulassungsfreie Bachelorstudiengänge ist Ihre Bewerbung in die folgenden Schritte 2 bis 4 gegliedert:

1. Registrierung auf hochschulstart.de

Sie erhalten dort Ihre Bewerber-ID (BID) sowie Ihre Bewerber-Authentifizierungsnummer (BAN), die Sie für Ihre Bewerbung an der Hochschule Pforzheim benötigen. Für die Bewerbung in ein höheres Semester entfällt dieser Schritt.

2. Registrierung an der Hochschule Pforzheim

Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich für aktuelle Studiengänge an der Hochschule Pforzheim bewerben, den Status Ihrer aktuellen Studienbewerbungen überprüfen oder noch nicht abgegebene Anträge vervollständigen. Bitte notieren Sie Ihre Zugangsdaten! Zur Bestätigung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Freischaltung Ihres Benutzer-Accounts.

3. Bewerbung an der Hochschule Pforzheim

Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Anschließend werden Sie durch die Bewerbung geführt. Gemäß der gültigen Hochschulvergabeverordnung (HVVO) können Sie bis zu drei Zulassungsanträge stellen.

4. Übermittlung Ihrer Unterlagen an die Hochschule Pforzheim

Für zulassungsbeschränkte Studiengänge:
Die im Zulassungsbescheid geforderten Unterlagen senden Sie mit dem unterschriebenen Antrag auf Immatrikulation fristgerecht zu.

Bei mehr als einer DoSV-Bewerbung priorisieren Sie Ihre Studienwünsche bitte auf hochschulstart.de. Die Termine und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.hochschulstart.de/bewerben-beobachten/priorisierung (externer Link).


Für zulassungsfreie Studiengänge:
Die am Ende Ihres Antrags genannten Unterlagen senden Sie mit dem unterschriebenen Antrag auf Immatrikulation fristgerecht zu.

 

Kontakt

Gerne beraten wir Sie persönlich:

personalmanagement(at)hs-pforzheim(dot)de

Tel.: +49 7231 28-6105

Raum: W 3.1.04

Business PF | Kontakt zum Studiengang

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Tiefenbronner Straße 65

D - 75175 Pforzheim

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