Life Cycle & Sustainability - der Studiengang im Überblick

Studiendauer

3 Semester

mit der Möglichkeit eines Praxis- oder Auslandssemesters, in der Regel nach dem 2. Studiensemester

 

 

Titel

Master of Science (M.Sc.)

 

Zielgruppe

AbsolventInnen wirtschafts- ingenieur- und naturwissenschaftlicher Studiengänge, die sich für umweltbezogene Themen und eine ganzheitliche Betrachtung, Analyse und Bewertung von Produkten und Produktionssystemen interessieren. 

 

Berufsbild

Nachhaltigkeit wird zunehmend zur Aufgabe für Forschung und Entwicklung, Produktionsplanung, Kommunikation, Marketing und weitere Funktionsbereiche der Unternehmen und erfordert interdisziplinäres Fachwissen und Handlungskompetenz an den Schnittstellen von Betriebswirtschaftslehre, Technik und Natur- Umwelt- und Sozialwissenschaften.

Die Ausbildung interdisziplinärer und vielseitig einsetzbarer Führungskräfte ist Ziel des Masterstudiengangs M.Sc. Life Cycle & Sustainability. Die AbsolventInnen werden innovative und verantwortungsvolle Aufgaben in Beratungs- und Industrieunternehmen, aber auch in Forschung und Politik übernehmen.

 

Angebot

Die Schwerpunkte des Masterstudiengangs liegen auf der praktischen Anwendung der Methodenkompetenz im Bereich Life Cycle Assessment (LCA) und produktions- und produktbezogener Material- und Energieflussanalysen sowie den Schnittstellen dieser Methoden zu Produktions- und Verfahrenstechnik, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, Energiesystemen und Lean Production. Die Studierenden lernen mit den dafür notwendigen und in der Praxis verbreiteten Standards, Methoden, Datenbanken, Softwaretools und wissenschaftlichen Konzepten umzugehen.

 

Bereits während des Studiums werden Kontakte zu Unternehmen im Rahmen von Projektarbeiten hergestellt. Durch die weltweit anerkannte und renommierte AACSB-Akkreditierung der Hochschule und eine Vielzahl an internationalen Kooperationen gibt es eine große Auswahl an Partnerhochschulen für ein Auslandssemester.

 

In Wahl- und Vertiefungsfächern haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Interessen in einzelnen Bereichen, z.B. in den Bereichen Lean, Energie oder Innovations- und Technologiemanagement zu vertiefen und sich dadurch ein persönliches Profil zu erarbeiten. Die Studierenden lernen und arbeiten häufig in kleinen interdisziplinären Teams und beantworten technische, ökologische, ökonomische und soziale Fragestellungen. Sie sammeln Praxiserfahrung durch die Analyse und Bewertung von Produkt- und Produktionssystemen in konkreten Anwendungsbeispielen, Projektphasen und Fallstudien. Beispielsweise erstellten Studierende des ersten Jahrgangs im ersten Semester eine LCA für Kaffeekapseln und demontierten dafür Kaffeemaschinen, führten technische Versuche durch, bilanzierten das Verbraucherverhalten, recherchierten industrielle und landwirtschaftliche zu Kaffeeanbau und Aluminiumproduktion und zeigten abschließend die größten ökonomischen und ökologischen Einflussfaktoren und Verbesserungspotentiale auf.