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Unternehmenskommunikation studieren an einer Business School: Warum meine Entscheidung für Pforzheim richtig war

Den Bachelor in der Tasche – aber was nun? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Bachelorabsolventen und müssen entscheiden, wo hin ihr Ausbildungsweg führen soll.

Vor ziemlich genau einem Jahr befand ich mich in derselben Situation, in der sich momentan viele Absolventen befinden: Was möchte ich weiter studieren und vor allem wo? Für mich war das keine leichte Entscheidung. Nach meinem Bachelorstudium an einer Universität wollte ich eigentlich weiter an einer Uni studieren. Mit meinem kommunikationswissenschaftlich und journalistisch ausgerichteten Abschluss in Publizistik, machte ich mich auf die Suche nach aufbauenden Masterstudiengängen im Medien- und Kommunikationsbereich, die mir auch wirtschaftliche Grundkenntnisse vermitteln können. Vor allem den Bezug zu Marketing und Werbung hatte ich in meinem Bachelor vermisst. Einen beruflichen Weg in dieser Richtung könnte ich mir aber gut vorstellen. Zu meiner Enttäuschung war die Auswahl und das Angebot an Studiengängen, die zu meinen Vorstellungen gepasst hätten, eher ernüchternd. Viele Uni-Studiengänge setzten Grundwissen in BWL oder VWL voraus, welche ich nicht erfüllen konnte. Andere (private) Hochschulen hingegen erschienen teilweise nicht erschwinglich. Aus der Traum vom „perfekten Master“?

Glücklicherweise wurde ich von einem Alumnus auf den Masterstudiengang Corporate Communication Management (MCCM) an der Business School der Hochschule Pforzheim aufmerksam gemacht. Nach weiterer Recherche wurde mir schnell klar, dass das Pforzheimer Angebot breiter gefächert ist als an anderen Orten. Nicht umsonst heißt es: Im MCCM wird Kommunikation „mit dem Blick fürs Ganze“ gelehrt. Durch die besondere Anbindung des Studiengangs an die Business School erhält man – auch als Nicht-BWLer – eine umfassende Ausbildung in Managementthemen. Und das ganz ohne übermäßig hohe Studiengebühren. Die Business School ist an einer staatlichen Hochschule angesiedelt, sodass nur ein ganz normaler Semesterbeitrag anfällt.

Erinnerungsfoto an die Präsentation unseres Kommunikationsprojekts mit der Landesbank Baden-Württemberg LBBW in Stuttgart

Durch das umfangreich ausgebaute Netzwerk zu großen Mittelständlern, Start-ups, Hidden Champions und internationalen Großunternehmen in der Region sowie Agenturen und Beratungen deutschlandweit wird besonders der Praxisbezug großgeschrieben. Nicht umsonst spiegelt sich dieser in den Grundwerten der Business School wider. Ein weiterer Grund, warum sich für mich persönlich der Wechsel von einer Universität an eine Hochschule gelohnt hat. Nie konnte ich so praxisnah an Projekten arbeiten, die realistisch an das spätere Berufsleben angelehnt sind. Aber nicht nur die Nähe zur Praxis, auch der persönliche Kontakt trägt maßgeblich zu einem außergewöhnlich angenehmen Lern- und Arbeitsklima im MCCM und an der gesamten Business School bei. Wir Kommiliton*innen tauschen uns offen aus. Dabei zählt eher das gemeinsame Lernen als der harte Wettbewerb. Auch der Draht zu den Dozent*innen ist kurz und der Umgang persönlich. Hinzu kommt die große Internationalität, an die man bei Pforzheim vielleicht nicht zuerst gedacht hätte. Beispielsweise durch diverse englischsprachige Wahlfächer, Kommiliton*innen aus rund 50 verschiedenen Ländern auf dem Campus oder das Angebot der ausländischen Hochschulen, das uns für ein Auslandssemester offensteht. Faktoren, die die Business School besonders machen und mich zur Bewerbung motiviert haben.

Dokumentiert wird die hohe Qualität von Studienangebot und Lehrenden sowie eine außergewöhnliche Forschungsorientierung in der AACSB-Akkreditierung. Für mich zunächst „nur“ ein Siegel. Bei näherer Betrachtung ist die Akkreditierung aber ein wesentlicher Unterschied zu anderen Universitäten und Fachhochschulen. Pforzheim war die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften, die sich dieses Siegel erarbeitet hat und ist bis heute eine von zwei Fachhochschulen deutschlandweit im exklusiven Club der bundesweit 12 akkreditierten Hochschulen. Darunter Größen wie die Uni Mannheim, die TU München oder die Frankfurt School of Finance.

Kurzum: Der MCCM bietet genau das, was ich mir gewünscht hatte. Qualität in der Lehre, Praxisnähe und Internationalität an einer renommierten Business School, durch die mir viele Türen offenstehen.

Text von Nina Hauf, 2. Semester MCCM