BW/Ressourceneffizienz-Management

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz in der BWL

Der Studiengang Ressourceneffizienz-Management (BREM) ist eine Art »Technische BWL« und bereitet Sie auf ökologische und technische Fragestellungen genauso vor wie auf klassische Managementaufgaben. Sie lernen Analyse- und Bewertungsmethoden zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung kennen und kombinieren diese mit einer fundierten betriebswirtschaftlichen Grundausbildung.

Zum Erreichen produktions- und produktbezogener Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit brauchen Industrie und Beratungsunternehmen Fachleute mit ökologischem und technischem Methodenwissen. Für vielseitige interdisziplinäre Tätigkeiten an den Schnittstellen von Management, Produktion, Entwicklung und Nachhaltigkeit sind Sie somit bestens gerüstet und profitieren von dem exzellenten Wirtschafts- und Forschungsnetzwerk der Hochschule im Themenfeld.

Fachkräfte mit einem entsprechend breiten Wissen werden derzeit in vielen produzierenden Unternehmen, Beratungsfirmen und Instituten gesucht. Ihre Aufgabe ist es nicht zu verwalten, wie dies im klassischen Umweltmanagement und Umweltschutz lang genug üblich war, sondern aktiv zu gestalten.

Sie können Stabsaufgaben, z.B. im klassischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen übernehmen, produktionsbezogene Analysen und Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Wertschöpfung durchführen sowie komplexe Fachaufgaben in verschiedenen Bereichen des Unternehmens eigenverantwortlich wahrnehmen; dazu zählen beispielsweise:

die Produktion und Produktionsoptimierung / Lean Production, Einkauf/Vertrieb/Logistik, das Controlling, der Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit, die Forschung und Entwicklung.

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Zusätzlich zu einer klassischen BWL-Ausbildung lernen Sie, wie der effiziente Umgang mit energetischen und materiellen Ressourcen in der Produktion möglich ist und welche Potenziale dies für die natürliche Umwelt und gleichzeitig die Wertschöpfung des Unternehmens erschließt. In Kreisläufen zu denken und die Gesamtheit eines Produktlebensweges ökonomisch, technisch und ökologisch zu bewerten spielt dabei eine wichtige Rolle. Unter anderem aufbauend auf vorbereitende Einführungen in Disziplinen wie Physik, Produktions- und Verfahrenstechnik bis hin zur Energie- und Umwelttechnik wenden Sie Ihre neuen Kenntnisse im Laufe Ihres Studiums vertiefend auf unterschiedlichen Themen der betrieblichen Ressourceneffizienz an. Hierzu zählen z.B. Lean Management und Production, Energie- und Umweltmanagement, Ressourcen- und Rohstoffwirtschaft, Öko- und Klimabilanzen von Produkten sowie Stoffstromanalysen und Materialflusskostenrechnungen. Die Analyse und Umsetzung von Ressourceneffizienz-Maßnahmen lernen Sie in Praxisprojekten, Simulationsspielen zum Thema Lean, in denen Sie auch mit der Anwendung aktueller Software vertraut gemacht werden. Weitere wertvolle Impulse erhalten Sie schließlich im Praxissemester, das Ihnen die Möglichkeit eröffnet, das bis dahin Erlernte z.B. im betrieblichen Umfeld eines Unternehmens des produzierenden Gewerbes oder aber auch in einem Beratungsunternehmen zu vertiefen. 

Der Studiengang wird vom Institut of Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim betreut, an dem Professor/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen arbeiten und forschen, die sich mit Themen aus den Bereichen Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie sowie Lean Production beschäftigen. Das Institut arbeitet in den genannten Themenfeldern mit Unternehmen, anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie staatlichen Institutionen eng zusammen. Der Masterstudiengang M.Sc. Life Cycle & Sustainability ermöglicht Ihnen im Anschluss an Ihr Studium eine Vertiefung und Spezialisierung im Themenfeld Life Cycle Assessment (LCA) und das INEC ist darüber hinaus Teil eines renommierten Promotionskollegs, das Doktorarbeiten in Ihrem Themenfeld möglich macht.

An der Hochschule gibt es zahlreiche studentische Initiativen, unter denen sich auch eine Initiative für ressourceneffizientes Management findet, die von Studierenden Ihres Studiengangs gegründet wurde. Durch die zahlreichen internationalen Kooperationen und die weltweit anerkannte AACSB-Akkreditierung der Hochschule, haben Sie eine große Auswahl an Partnerhochschulen für ein Auslandssemester in allen Teilen der Welt.

Wenn Sie mehr über unseren Studiengang erfahren möchten, schauen Sie sich unsere YouTube Beiträge an, die im Rahmen einer Kooperation von Baden TV und der Hochschule Pforzheim rund um das Thema Ressourceneffizienz entstanden sind und den Studiengang inhaltlich ausführlich dokumentieren (www.youtube.com/INECundREM).

 

 

 

 

Um die Studiengangwahl zu vereinfachen, bieten wir interessierten Bewerbern die Möglichkeit, sich an einem REM-Schnuppertag ausführlich über den Studiengang zu informieren. Wir stellen Ihnen die Inhalte des Studiengangs und die Möglichkeiten eines Auslandssemesters vor, zeigen Ihnen bei einem Rundgang den Campus. Selbstverständlich stehen Ihnen Professoren und Studierende des Studiengangs Rede und Antwort auf all Ihre Fragen. Die jeweiligen Termine des Schnuppertages werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Business School Pforzheim bietet Ihnen ein breites Grundlagenstudium und berufsqualifizierende Studiengänge

Unser Bachelor-Studium bietet Ihnen in zwölf betriebswirtschaftlichen Studiengängen und dem Studiengang Wirtschaftsrecht eine kompakte berufsqualifizierende Ausbildung an einer Hochschule mit ausgezeichnetem Ruf. Die Studiengänge folgen dem bewährten Grundmodell der Pforzheimer Betriebswirte-Ausbildung: Eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenvermittlung wird kombiniert mit einer berufsqualifizierenden Spezialisierung.

Business PF - Wissen worauf es ankommt

Circa 70% der Vorlesungen sind in allen BWL-Studiengängen identisch, dies betrifft vor allem die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, die Volkswirtschaftslehre, die Rechtswissenschaft und die quantitativen Methoden. 30% der Vorlesungszeit sind für die Vermittlung der Lehrinhalte des Studienschwerpunkts reserviert, aber naturgemäß nicht gleichmäßig über die gesamte Studienzeit verteilt, sondern konzentriert in den höheren Semestern. Dieses 70:30-Modell ist die Grundlage für den Arbeitsmarkterfolg aller Pforzheimer Absolventen, denn die breite betriebswirtschaftliche Basisausbildung ermöglicht vielfältige Karrieren auch abseits der ursprünglichen Vertiefungsrichtung im Studium. In den Bachelor-Studiengängen beträgt die Regelstudienzeit sieben Semester. Sie erwerben den Titel Bachelor of Science (B.Sc.) Betriebswirtschaft. Der wirtschaftsjuristische Studiengang schließt mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) ab.

 

Bewerbung

Orientierungstest

Alle Studieninteressierte für einen Bachelor-Studiengang müssen nachweisen, dass sie an einem Studienorientierungsverfahren teilgenommen haben. Hierzu wurde ein landesweiter Orientierungstest (OT) entwickelt, der den Studieninteressenten Studienfächer und Berufe aufzeigt, die zu ihren Interessen und Fähigkeiten passen.

Mit dem Orientierungstest testen Sie selbst, welches Studium und welcher Beruf zu Ihnen passt.

Der Orientierungstest findet online statt und kann jederzeit unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden. Er besteht aus einem (verpflichtenden) Interessenteil und drei (freiwilligen) kognitiven Fähigkeitstests. Die Teilnahme am Test ist beliebig oft möglich. Nach Durchführung des Tests kann eine Teilnahmebestätigung ausgedruckt werden, welche dem Zulassungsantrag beizufügen ist. Das Testergebnis wird dort nicht ausgewiesen, d.h. es muss lediglich die Teilnahme am Test nachgewiesen werden.

Dieser Orientierungstest ist von allen Studieninteressenten zu absolvieren, die sich zum Studium in einem Bachelor-Studiengang bewerben möchten. Er darf nicht verwechselt werden mit den Kriterien der Auswahlverfahren der einzelnen Studiengänge (z.B. Auswahlgespräch, Eignungsfeststellungsverfahren oder Studierfähigkeitstest).

Die Teilnahmebestätigung des Orientierungstests ist mit dem Zulassungsantrag bis zum Bewerbungsschluss vorzulegen.

Studierfähigkeitstest

Wenn Sie sich für einen betriebswirtschaftlichen Studiengang oder für einen Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens oder für den Studiengang Wirtschaftsrecht interessieren, können Sie am BT-WISO (Studierfähigkeitstest für Bachelorstudiengänge in  Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) teilnehmen. Dies ist ein Test zur Erfassung von Fähigkeiten, die für das erfolgreiche Absolvieren eines Bachelorstudiums in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften von Bedeutung sind.

Einerseits kann Ihnen die Teilnahme eine Entscheidungshilfe sein, ob die Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Themen Ihr Interesse weckt und andererseits können Sie Ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.

Die Teilnahme am Studierfähigkeitstest ist freiwillig.

Das Ergebnis des Studierfähigkeitstests wird bei der Ermittlung der Gesamtnote für das Auswahlverfahren nur berücksichtigt, wenn dadurch die Gesamtnote verbessert werden kann. Die gewichtete Note kann also durch den Studierfähigkeitstest nie verschlechtert werden.

Sie können den Testbericht beliebig oft für Bewerbungen verwenden.

Bitte beachten Sie, dass der Studiengang Betriebswirtschaft/International Business ein eigenes Auswahlverfahren durchführt.

Der Test findet an der Hochschule Pforzheim statt und wird in Kooperation mit der ITB Consulting GmbH durchgeführt, daher finden Sie weitere Informationen zum Test (z.B. Inhalte, Aufbau, Termine, Teinahmegebühren) sowie das entsprechende Anmeldeportaldirekt auf den externen Seiten der ITB Consulting GmbH.

Gemäß den Vergabevorschriften für Studienplätze kann jede Hochschule innerhalb eines durch die Hochschulvergabeverordnung vorgegebenen Rahmens festlegen, nach welchen Kriterien das Auswahlverfahren für Studienbewerber durchgeführt wird.

Für alle Studiengänge einheitlich sind die Zulassungsquoten für Härtefälle, Ausländer, Zweitstudiumbewerber und Bewerber, deren Ortsbindung im öffentlichen Interesse steht. Die übrigen Studienplätze werden vergeben:

- zu 10 % nach Wartezeit
- zu 90 % nach dem von der Hochschule durchgeführten Auswahlverfahren

Es gelten folgende Auswahlkriterien:

Zuerst wird eine gewichtete HZB-Gesamtnote gebildet, die wie folgt ermittelt wird:

  • Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung = 50 %
  • Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung im Fach Mathematik [1] = 30 %
  • Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung im Fach Englisch [2] = 20 %

[1] Bei Zeugnissen der Allgemeinen Hochschulreife werden, sofern ausgewiesen, die Einzelnoten der letzten 4 Halbjahre berücksichtigt, ansonsten die in der HZB ausgewiesene Einzelnote. Wird in der HZB keine Einzelnote ausgewiesen, wird die Durchschnittsnote der HZB gewertet.

[2] Bei Zeugnissen der Allgemeinen Hochschulreife werden, sofern ausgewiesen, die Einzelnoten der letzten 4 Halbjahre berücksichtigt, ansonsten die in der HZB ausgewiesene Einzelnote. Wird in der HZB keine Einzelnote ausgewiesen, wird die Durchschnittsnote der HZB gewertet. Wenn das Fach Englisch nicht als fortgeführte Fremdsprache in der HZB ausgewiesen wird, zählen die Einzelnoten bzw. zählt die Einzelnote der bestbenoteten in der HZB ausgewiesenen Fremdsprache.

Sodann wird eine gewichtete Note im Auswahlverfahren wie folgt ermittelt:

  • die gewichtete HZB-Gesamtnote = 70 %
  • das Ergebnis des Studierfähigkeitstestests  = 30 %.
    Allerdings wird das Ergebnis des Studierfähigkeitstests nur berücksichtigt, wenn das Testergebnis besser ist als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Ist das Ergebnis des Testverfahrens schlechter als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, zählt stattdessen die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Dasselbe gilt, wenn das Ergebnis des Testverfahrens nicht vorliegt.
    Die gewichtete Note kann also durch den Studierfähigkeitstest nie verschlechtert werden.

Hierbei ist zu beachten, dass für alle Bewerber alle jeweils für den Studiengang genannten Auswahlkriterien gelten. Das Gesamtergebnis der Auswahlkriterien ergibt die Note, die im Zulassungsverfahren berücksichtigt wird.

Das Bewerbungsverfahren für die Masterstudiengänge ist abhängig vom ausgewählten Studiengang. Bitte gehen Sie auf die Übersicht der Masterstudiengänge und wählen Sie dort den gewünschten Studiengang aus, um detaillierte Informationen über das jeweilige Verfahren zu erhalten.

Bewerbung

Bewerbungsstichtag ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester. Reichen Sie dafür alle benötigten Unterlagen sowie den Nachweis über die Teilnahme am landesweiten Orientierungstest (OT) ein. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fristen Ausschlussfristen sind. Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit Ablauf dieses Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages. Bitte berücksichtigen Sie ggf. auch längere Postlaufzeiten, da verspätet eingehende Anträge nicht mehr akzeptiert werden können.

Bitte keine Originale, sondern nur beglaubigte Fotokopien beifügen.

Sie sind zur wahrheitsgemäßen Angabe der notwendigen Daten gemäß Hochschulvergabeverordnung (HVVO) und Landeshochschulgesetz (LHG) verpflichtet.

Falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig zusammengestellt haben, bitten wir um frühzeitige Zusendung. Fehlende Unterlagen, die für das Vergabeverfahren nicht unbedingt notwendig sind (z.B. IHK-Zeugnis) bitte erst nachreichen, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Die Unterlagen bitte nur für das folgende Vergabeverfahren einreichen.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nicht in Klarsichthüllen oder einer Bewerbungsmappe ein.


Ausnahme: Falls Sie die Zulassung für den Studiengang Betriebswirtschaft/International Business beantragen und noch für weitere Studiengänge, müssen Sie die persönlichen Unterlagen doppelt beifügen (durch das besondere Verfahren zur Feststellung der Fremdsprachenkenntnisse für den Studiengang Betriebswirtschaft/International Business werden die Unterlagen zusätzlich im Studiengang geprüft).   

Ab dem Wintersemester 2017/18 erheben die Hochschulen für das Land Baden-Württemberg Studiengebühren von internationalen Studierenden.

Sonderanträge zur Bewerbung

Ein Sonderantrag ist ein Antrag, den Sie zusätzlichzum Zulassungsantrag im Rahmen Ihrer Online-Bewerbung stellen können, um bei der Studienplatzvergabe bevorzugt behandelt zu werden.

Ein Sonderantrag kann zum Erfolg führen, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. Dabei kann nicht jeder Grund, den Sie selbst als relevant ansehen, bei der Studienplatzvergabe als 'Sonderfall' anerkannt werden.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem Sonderantrag geeignete Nachweise beifügen.

Ein Härtefall gem. § 12 HVVO liegt nur dann vor, wenn in der Person des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass auch bei Anlegen besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur 1 Semester auf die Zulassung zu warten.

Eine ausführliche Begründung mit Nachweisen (z.B. ein ärztliches Attest) ist dem Antrag auf Anerkennung als Härtefall beizufügen. Finanzielle Umstände, die die sofortige Aufnahme des Studiums erfordern, oder Krankheit bzw. Pflegebedürftigkeit eines Elternteils oder sonstiger Verwandter begründen i.d.R. keinen Härteantrag.

Unter die Vorwegauswahl fallen die Bewerber, die einen Dienst im Sinne von § 14 HVVO abgeleistet haben und unmittelbar vor oder während der o.g. Tätigkeit im genannten Studiengang an der jeweiligen Fachhochschule zugelassen wurden (Kopie des Zulassungsbescheides bitte beifügen). Die Vorwegauswahl gilt nur bis zum zweiten nach dem Dienstende durchgeführten Vergabeverfahren.

Ein im öffentlichen Interesse zu berücksichtigender oder fördernder Personenkreis gem. § 14 a HVVO ist gegeben bei Bewerbern, die


a) wegen der Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes an die Trainingsmöglichkeiten am Studienort gebunden sind,


b) soziale Pflichten am Wohnort wahrnehmen, deren Erfüllung im besonderen öffentlichen Interesse liegt, insbesondere Tätigkeiten in herausgehobener Funktion in einer Einrichtung des Katastrophenschutzes oder Zivilschutzes; Bestellung zum Bewährungshelfer, Vormund, Betreuer oder Pfleger im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches; Bestellung zur Pflegeperson, zum Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Ausübung eines Mandats in einer Kommunalen Vertretungskörperschaft und deren Wahrnehmung bei Zulassung an einem anderen als dem gewünschten Studienort nicht möglich wäre.

In der Wartezeitquote erfolgt die Vergabe der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen allein nach der Anzahl der Wartesemester. Bewerber/innen können durch einen Antrag auf Nachteilsausgleich zur Verbesserung der Wartezeit "beeinträchtigungsbezogene, nicht selbst zu vertretende Umstände geltend machen, die zu einer Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung geführt haben." Falls sie Auswirkungen beeinträchtigungsbedingter Umstände auf die Wartezeit belegen können, nehmen sie mit der („korrigierten“) längeren Wartezeit am Vergabeverfahren teil.

Der Nachweis der Auswirkungen auf die Schullaufbahn kann durch Kopien der Schulzeugnisse erfolgen. Zusätzlich müssen Bewerber und Bewerberinnen eine Bescheinigung der Schule über Gründe und Dauer der Verzögerung beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (beispielsweise Wiederholung eines Schuljahres wegen mehrmonatigem Klinikaufenthalt oder zu hohen krankheitsbedingter Fehlzeiten) beifügen. Weitere geeignete Nachweise sollten eingereicht werden.

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch oder einem Auslandsschuljahr sind keine Begründungen.

Bewerbungsprozess für Bachelor-Studiengänge

Bewerbungsprozess (Bachelor) für

1. Registrierung auf hochschulstart.de

Sie erhalten dort Ihre Bewerber-ID (BID) sowie Ihre Bewerber-Authentifizierungsnummer (BAN), die Sie für Ihre Bewerbung an der Hochschule Pforzheim benötigen. Für die Bewerbung in ein höheres Semester entfällt dieser Schritt.

2. Registrierung an der Hochschule Pforzheim

Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich für aktuelle Studiengänge an der Hochschule Pforzheim bewerben, den Status Ihrer aktuellen Studienbewerbungen überprüfen oder noch nicht abgegebene Anträge vervollständigen. Bitte notieren Sie Ihre Zugangsdaten! Zur Bestätigung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Freischaltung Ihres Benutzer-Accounts.

3. Bewerbung an der Hochschule Pforzheim

Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Anschließend werden Sie durch die Bewerbung geführt.
Gemäß der gültigen Hochschulvergabeverordnung (HVVO) können Sie bis zu drei Zulassungsanträge stellen.

4. Übermittlung Ihrer Unterlagen an die Hochschule Pforzheim

Im letzten Schritt drucken Sie Ihren Zulassungsantrag aus und senden diesen unterschrieben mit den erforderlichen Unterlagen (siehe Downloads für Bewerber*innen) fristgerecht an die im Anschreiben angegebene Adresse bzw. geben Sie Ihre Unterlagen persönlich im StudiCenter der Hochschule Pforzheim ab.