Erfahrungsberichte

Stimmen aus dem Studiengang

Der Bachelorstudiengang BW/Personalmanagement bietet durch die Verknüpfung von Betriebswirtschaft und Personalmanagement einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Absolventen in der freien Wirtschaft, den andere Abschlüsse so nicht vorweisen können. Der intensive Bezug zur Praxis, wie zum Beispiel durch ein Kooperationsprojekt mit der Sparkasse Pforzheim Calw, vertieft diesen Vorteil noch mehr. Das besondere Engagement des gesamten Teams des Studiengangs hat sich wesentlich im Zuge der globalen COVID-19-Pandemie gezeigt: Innerhalb kürzester Zeit wurden die Vorlesungen in den "digitalen Raum" überführt, und das mit außergewöhnlichem Einsatz und Erfolg. Trotz dieser besonderen Umstände hatten Sie jederzeit ein offenes Ohr für Feedback, Verbesserungsvorschläge oder sonstige Themen, was uns Studierenden in dieser Zeit ganz besonders geholfen hat.

Felix Schaefer, Bachelor 2020

Der Studiengang Personalmanagement legt einen sehr großen Wert auf praktische Einblicke, was mir persönlich am besten gefallen hat. So haben wir beispielsweise Projekte bei Daimler und L’Oréal umgesetzt und konnten damit zusätzlich zum Praxissemester weitere wertvolle Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus werden im Studiengang auch verschiedene Seminare und Workshops zu HR-Themen angeboten sowie regelmäßig ehemalige Absolventen eingeladen, die von ihrem „Personaleralltag“ berichten. Dadurch können bereits während dem Studium erste Kontakte geknüpft und ein Netzwerk aufgebaut werden. Gegen Ende des Studiums haben mir genau diese Einblicke geholfen zu entscheiden, in welchem Bereich ich beruflich starten möchte.

Jennifer Zink, Bachelor 2019

Besonders positiv beim Bachelorstudiengang BW/Personalmanagement ist das Angebot der verschiedenen Wahlfächer, sodass die Studierenden die für ihren individuellen Berufswunsch passenden Vorlesungen besuchen können. Durch die kleinen Gruppen werden hierbei stets ein intensiver Austausch und ein persönliches Verhältnis zu den Dozenten und Kommilitonen ermöglicht. Hervorzuheben ist auch die Verzahnung von Theorie und Praxis, da bei Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen die wissenschaftlichen Modelle direkt angewendet werden können.

Melanie Mischok, Bachelor 2018

Selamat Siang!

Im Wintersemester 2019/2020 durfte ich ein Semester an der Universitas Gadjah Mada in Indonesien studieren. Bei meiner Ankunft in Yogyakarta, der Stadt am Fuße des Merapi, haben mich die Hitze und der chaotische Verkehr in der Stadt zunächst überwältigt. Die Stadt mit einer halben Millionen Einwohner gilt als kulturelles Zentrum Indonesiens. Yogya bietet aber neben touristischen Ecken mit Flaniermeilen, traditionellen Veranstaltungen und einem Sultanspalast auch große Shopping-Malls. Während den Einführungstagen an der Uni haben wir alles Wichtige über das Studium und Leben in Indonesien erfahren. Die UGM ist über 55.000 Studierenden an fast zwanzig verschiedenen Fakultäten eine der größten und ältesten Universitäten Indonesiens – und der Campus unterscheidet sich dementsprechend stark von unserem Campus in Pforzheim. Ein indonesischer Buddy hat mich zum Glück beim Zurechtfinden vor Ort und der Vorlesungsplanung super unterstützt. Dank der großen Auswahl an Kursen in allen Fachbereichen konnte ich alle in dem Semester vorgesehen Veranstaltungen belegen. Die Prüfungsleistungen sind in Indonesien über das gesamte Semester verteilt, neben den Mid- und Final Exams mussten wir wöchentliche Paper und Präsentationen vorbereiten, häufig auch in Gruppen. Die Anwesenheit in den Vorlesungen wird über einen Fingerabdruckscan am Eingang des Hörsaals überprüft – wer weniger als 75% der Vorlesungen unentschuldigt fehlt, wird nicht zu den Prüfungen zugelassen. Insgesamt bin ich mit den belegten Kursen und Ergebnissen super zufrieden und neben dem Studium blieb auch viel Zeit zum Reisen. In einem der größten muslimischen Länder der Erde zu leben bedeutet auch, sich an morgendliche Gebetsrufe und eine Kleiderordnung an der Uni zu gewöhnen. Das macht die indonesische Kultur unendlich vielseitig. Fast jede Insel hat eine eigene Sprache und Religion und man fühlt sich immer wieder, als wäre man in einem anderen Land. Es ist wichtig, offen für diese kulturellen Besonderheiten zu sein und eine entsprechende Akzeptanz mitzubringen. Dann kann man sich in dieser Vielfalt nämlich endlos treiben lassen. Genau wie die Kultur ist auch die indonesische Landschaft extrem vielseitig. Es gibt Dschungel, traumhafte Sonnenaufgänge und Strände, eine faszinierende Tierwelt, mächtige Vulkane, uralte Moscheen und Tempel und Reisfelder, soweit das Auge reicht. Mit der Zeit gewöhnt man sich selbst an die Erdbeben- und Tsunamiwarnungen, die man regelmäßig aufs Handy geschickt bekommt. Wenn man sieht, wie seelenruhig die Bewohner des Ring of Fire ihrem Alltag trotzdem nachgehen, lässt man sich schnell von dieser Gelassenheit anstecken. In der Regenzeit kann es auch mal passieren, dass ein starker Schauer den gesamten Verkehr lahmlegt. Auch hier zahlt sich Gelassenheit aus, denn es bleibt einem oft nichts anderes übrig, als sich unterzustellen, an einem Warung warmen Tee zu trinken und abzuwarten, bis der Schauer weiterzieht. Zu erleben, wie ausgeglichen und zufrieden viele Menschen in Indonesien mit ihrem einfachen Lebensstil sind, hat mich sehr geprägt. Auch für meine berufliche Zukunft hat mir das Auslandssemester viel gebracht, da ich mein Verständnis für globale Zusammenhänge, die Entwicklung von Schwellenländern und kulturelle Besonderheiten weiter ausbauen konnte. Das Auslandssemester war definitiv ein Highlight meines Bachelorstudiums und ich kann nur jedem ans Herz legen, diese Erfahrung mitzunehmen. Es gibt mehr als genug gute Gründe für ein Auslandssemester, egal ob in Indonesien oder anderswo auf der Welt

Ein „Herbstsemester“ in Montréal

„Ladies and Gentlemen, Mesdames et Messieurs! Welcome to Montréal, bienvenue à Montréal!“, erklang es aus den Lautsprechern des Airbus‘ A330. Ich war an meinem Zielflughafen Montréal angekommen. Mit einem Trolley, einem Rucksack und mit gemischten Gefühlen stieg ich in den Bus in Richtung Innenstadt. Ich realisierte, dass es kein Zurück mehr gab: Ich hatte mein vertrautes Leben in Pforzheim zurückgelassen und ein neues Kapitel meines Studiums brach an – ein Semester an einer Partner-Universität in Kanada. Rückblickend war es ein großartiges Semester, das mich sehr geprägt hat.
Schon in den ersten Semestern meines Studiums träumte ich von einem Auslandssemester in Kanada. Die Möglichkeit, ein Auslandssemester einzulegen, wollte ich unbedingt wahrnehmen, um fremde Kulturen kennenzulernen, meine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und um andere Blickwinkel auf mein Studium gewinnen zu können. Kanada erschien mir als sehr attraktiv – ich dachte an viel Natur und freundliche Menschen.
Dieser Traum ging in meinem fünften Studiensemester in Erfüllung. So verbrachte ich das „Herbstsemester“ 2018 (August bis Dezember 2018) im kanadischen Montréal an der ESG UQAM.

Das Studium in Kanada war für mich sehr zeitintensiv. Ich besuchte die Kurse „Leadership“, „Corporate Social Responsibility”, „Sports Marketing” und „Strategic Management”. Neben den zwei Prüfungsphasen gab es jeweils regelmäßige Tests oder Gruppenarbeiten. Dafür empfand ich die Ansprüche der Professoren an die Studenten geringer als in Pforzheim. Alle absolvierten Prüfungsleistungen wurden mir im Nachhinein problemlos in Pforzheim für
vergleichbare benötigte Fächer angerechnet.
Durch das Studium gewann ich neue Freunde, mit denen ich heute noch im Kontakt bin. Mit ihnen unternahm ich viel: Vom Ice Hockeyspiel bis zu Städtereisen im Osten Kanadas oder in den USA war alles dabei. Schade finde ich nur, dass wir nun alle wieder auf der ganzen Welt verteilt sind. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, in Kanada zu leben. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen dort respektvoller miteinander umgehen, als es hierzulande
der Fall ist.
Mein Auslandsstudium bewerte ich als durchweg positiv: Ich besuchte viele Kurse, die mich fachlich und persönlich weiterbrachten, gewann neue Freunde, lernte kennen, wie in Nordamerika studiert und gelebt wird. Durch meine Zeit in Kanada fühle ich mich offener und neugieriger.

Ein Auslandsstudium kann ich nur weiterempfehlen.

Leonhard Lißner

Hey, how’s it going? Mein Name ist Felix Schaefer, ich studiere BWL/Personalmanagement an der HS Pforzheim und habe ein Auslandssemester an der University of Wyoming verbracht.

Wie die Meisten der Internationals hab auch ich in den Dorms – also den Wohnheimen – gewohnt. Die amerikanischen Studentenwohnheime unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen in Pforzheim/Deutschland, und sie ähneln mehr einem Schlafgebäude in einer Militärkaserne: Man teilt sich ein Zimmer mit einem Roommate, es gibt Gemeinschaftsduschen und -WCs und ab 22.00 Uhr ist Nachtruhe. Die Unterbringung in den Dorms ist natürlich kein Muss, allerdings bekommt man dort die beste „college-experience“.

Um an der UWYO als Vollzeitstudent (Full-time student) zu gelten, muss man mindestens 12 amerikanische Credits belegen. Das entspricht i.d.R. 4 Fächern. Die Vorlesungen, die ich gewählt habe, waren:

Business Ethics, Management and Organization, Intro to Operations and Supply Chain Management, und Organizational Behavior and Leadership.

Insgesamt macht das Studieren in den USA sehr viel Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zu den Vorlesungen in Pforzheim.

Darüber hinaus darf natürlich die Freizeit im Auslandssemester nicht zu kurz kommen. In Laramie wird es einem kaum langweilig, irgendwas ist immer!

Es gibt an der University of Wyoming unzählige Clubs und Initiativen, da ist für jeden etwas dabei. Ich war Mitglied des Precision Shooting Clubs und der Society for Human Resource Management, was mir einen intensiven Austausch mit amerikanischen Studenten ermöglichte und mir viel Spaß bereitete.

Sportlich bietet Laramie wie auch Wyoming sehr viel: Das Half Acre Gym – ein Fitnessstudio auf 2000 Quadratmetern Grundfläche – bietet von der Kurzhantel, über Squashräume bis hin zur Schwimmhalle alles was das Herz begehrt. Das Umland von Laramie lädt zum Wandern ein, besonders der Happy Jack Trail ist sehr beliebt.

Als eingeschriebener Vollzeitstudent hat man kostenlosen Eintritt zu allen Sportveranstaltungen der University of Wyoming: Volleyball, Soccer, Basketball und natürlich DIE amerikanische Sportart: American Football.

Das Nachtleben von Laramie ist trotz der vergleichsweisen kleinen Größe der Stadt nicht zu unterschätzen! Viele kleine Bars laden zu einer Kneipentour ein; wer jedoch auf Clubbing steht wird höchstens im „Roxie’s“ fündig.

Die University of Wyoming bietet mehrere Ausflüge an, die ich jedem ans Herz legen kann. Vor Allem das Outdoor Program bietet viele verschiedene Ausflüge ins Grüne an. Ich habe u.A. an einem Ausflug zu dem Medicine Bow National Forest zum Wandern unternommen, wo man auf 3663 Meter Höhe einen traumhaften Ausblick auf die Rocky Mountains hat.

Besonders die Spring Break (Spring Semester) oder das Thanksgiving-Wochenende (Fall Semester) bieten sich für eine Kurzreise an. Wir haben z.B. ein Auto gemietet und haben einen Roadtrip nach Las Vegas unternommen. Salt Lake City liegt auf dem Weg und ist absolut sehenswert, genauso wie Zion National Park.

Die Zeit in den USA war für mich der absolute Wahnsinn. Ich habe unzählige Freundschaften geschlossen, egal ob mit Amerikanern, Europäern oder anderen Deutschen, die hoffentlich bestehen bleiben. Auch persönlich hat mich das Auslandssemester weitergebracht: Komplett auf sich allein gestellt zu sein, in einem Land mit einer anderen Sprache, bringt einen an seine eigenen Grenzen – und darüber hinaus. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen ins Ausland zu gehen. Und natürlich ganz besonders an die University of Wyoming. In diesem Sinne noch einmal der Schlachtruf der Wyoming Cowboys: „Go Pokes!“

Felix Schäfer

Schon zu Beginn des Studiums hatte ich mir fest vorgenommen, die Möglichkeit zu nutzen und ein Semester an einer ausländischen Partnerhochschule zu studieren. Die Hochschule Pforzheim bietet eine Vielzahl an europäischen und außereuropäischen Partnerhochschulen, die einem die Entscheidung nicht leicht machen. Ich habe mich letztendlich für Europa, genauer für die EDHEC Business School am Nizza Campus in Frankreich entschieden. Mir war es wichtig, die Vorlesungen auf Englisch zu besuchen und trotzdem die Möglichkeit zu haben, meine Französisch-Kenntnisse aus der Schulzeit in einem Sprachkurs zu vertiefen und diese im Alltagsleben anzuwenden. Zudem bietet die EDHEC sehr viele Vorlesungen an, die man sich in Pforzheim anrechnen lassen kann, sodass man im Nachhinein nicht in Verzug mit dem Studium in Pforzheim kommt. Auch hatte ich in Nizza die Möglichkeit, Leadership als Personalfach zu vertiefen, was natürlich perfekt zu unserem Studiengang passte.

Die EDHEC Business School ist in Frankreich eine private Hochschule, was man deutlich an der modernen Einrichtung des Gebäudes und der guten Organisation des gesamten Exchange Programs erkennt. Als internationaler Student ist man dort zusammen mit allen anderen internationalen Studenten im „International Business Track“ und findet so schnell Anschluss zu anderen Erasmusstudenten und Studenten anderer Länder. Es gibt extra ein Büro mit Ansprechpartnern für die internationalen Studenten, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das war wirklich sehr hilfreich!

Nizza ist eine tolle Stadt zum Studieren und natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu kurz. Die Hochschule liegt in der Nähe zum Strand, an dem man sich oft noch nach den Vorlesungen zum gemeinsamen Beachvolleyball oder Relaxen traf. In Nizza gibt es eine schöne Altstadt und einen tollen Markt und zudem sind in der Umgebung alte Dörfer zu erkunden wie bspw. Èze oder die Parfumstadt Grasse. Cannes und Monaco sind auch nur einen Katzensprung entfernt und lohnen sich super für einen Tagesausflug.

Für mich war die Studienwahl BW/Personalmanagement verbunden mit einem Auslandssemester optimal und ich kann diese Kombi jedem empfehlen, der sich für die Studieninhalte interessiert und zusätzlich Auslandserfahrung sammeln möchte. Denn wie wir Personaler wissen, bereichert dies nicht nur den CV sondern auch die Persönlichkeit!

Kathrin Fritz

Mein Praktikum startete Ende Februar 2020 bei der SICK AG im Headquarter in Waldkirch bei Freiburg. Durch meine vorangegangene duale Berufsausbildung und Werkstudententätigkeiten erhielt ich bereits erste Einblicke in das Recruiting, Personalmarketing und die Lohnabrechnung. Das Praktikum ermöglichte mir nun darüber hinaus Einblicke in die Personal- und Organisationsentwicklung eines weltweit agierenden Industriekonzerns. Durch das Team erhielt ich eine schnelle, aber gründliche Einarbeitung und eine gute Betreuung - das ist bei einem Praktikum wirklich wichtig und sehr viel Wert!

 

Vom ersten Tag an gab man mir die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und innerhalb des Themengebiets ein gewisses Profil zu bilden. Neben der Mitarbeit im Tagesgeschäft eröffnete sich für mich darüber hinaus die Gelegenheit bei der Konzernstrategieentwicklung der SICK AG für die nächsten 10 Jahre mitzuwirken. Die kulturelle Weiterentwicklung, auch im Hinblick auf die Führungskultur, stand dabei im Mittelpunkt. Da ich mich bereits zuvor für das Thema Leadership interessierte, konnte ich hier meinen Schwerpunkt legen.

 

Durch die voranschreitende COVID-19-Pandemie veränderte sich auch die Art der Zusammenarbeit innerhalb des Teams - tägliche Videokonferenzen und Telefonate wurden zur Regel und machten durch den tollen kollegialen Umgang auch sehr viel Spaß. Gefallen hat mir auch, dass ich nicht als Praktikant angesehen wurde, sondern als „vollwertiger“ Mitarbeiter und ich auch in sachlichen Diskussionen meine Sichtweise eingebracht habe und diese auch gehört wurde.

 

Besonders interessant für mich zu sehen war auch wie die Theorie in der Praxis Anwendung findet und die Hochschule die Studenten durch eine solide Basis an Schlüsselkompetenzen, betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Personalspezifischen Theorien, Modellen und Tools optimal auf das Praktikum im 5. Semester vorbereitet.

Nach vier Semestern Studium theoretischer Grundlagen an der HS Pforzheim, ist man gut gewappnet, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu testen. Meiner Meinung nach ist das ein Vorteil gegenüber einem Studium an Universitäten. Denn das Praxissemester stellt vor allem auch die Möglichkeit dar, quasi unverbindlich, Unternehmen kennenzulernen und sich selbst zu präsentieren.

Aufgrund meiner Werkstudententätigkeit in einem kleineren Start-Up-Unternehmen im Bereich Ingenieurdienstleistungen interessierte ich mich vor allem für einen Einblick in ein größeres Unternehmen, um meinen Horizont zu erweitern. Dass es dann mein Wunsch-Unternehmen wurde … umso besser! Ich durfte im Personalreferat der AUDI AG am Standort Neckarsulm unterstützen.

Und mit „unterstützen“ meine ich auch wirklich tatkräftig und voll im Team integriert mitarbeiten. Das bedeutet eben nicht Aufgaben wie „Kaffee kochen“ oder „Kopieren“ (es sei denn für mich selbst J). Nein, ich durfte ganze Aufgabenbereiche eigenständig bearbeiten, in kleineren und größeren Projekten unterstützen und an verschiedenen Terminen teilnehmen.

Von Anfang an fühlte ich mich in der Personalabteilung mit über 60 Mitarbeitern sehr willkommen. In einem von drei Teams des Personalreferats war es zum Beispiel meine Aufgabe, selbstständig die Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter zu organisieren und zu begleiten. Außerdem gab es immer wieder die Möglichkeit, die Referenten bei Projekten zu unterstützen. Die Projekte waren dabei sehr unterschiedlich und reichten von der Organisation von Veranstaltungen über die Erstellung von Präsentationen und Auswertungen bis hin zur Recherche von Zukunftsthemen.

Selbstverständlich gab es auch administrative Aufgaben wie Datenpflege oder Ablage von elektronischen Akten. Solche Aufgaben gehören eben zum Arbeitsalltag dazu. Was ich aber nicht für selbstverständlich im Praktikum halte, ist die Teilnahme an Schulungen, Bewerbungsgesprächen, Auswahlverfahren, Beratungsgesprächen oder Konferenzen. Und genau das vermittelt doch sehr gut die Arbeit eines Personalers in einem Unternehmen dieser Größe. Bei über 16.000 Mitarbeitern allein am Standort Neckarsulm kommen da übrigens einige Termine zustande!

Das Beste bei einem der Premium-Automobilhersteller ist natürlich, dass man die Möglichkeit hat auch mal mit Autos zu fahren, die man als Student sonst eher noch nicht fahren würde. Man kann also sagen, als Student in Pforzheim und mit über 600 PS ist man definitiv auf der Überholspur!

Daniel Keller

Welcome to the land of smile!

SawadeeKha!

Ein Studium im Ausland? Diese Frage stellte sich vor Antritt meines Studiums für mich zunächst überhaupt nicht. Ich nahm an, dass ich die sprachliche Barriere nicht schaffen würde – das sollte sich jedoch bald ändern.

Die Hochschule Pforzheim fördert seine Studierenden vom ersten Semester an mit interkulturellen Trainings sowie Vorlesungen in englischer Sprache. So wird jeder Studierende Step-by-Step an das Business-Englisch „gewöhnt“.

Schon am ersten Tag an der Hochschule wird durch den Studiendekan die Möglichkeit eines Auslandssemester oder Auslandspraktikums vorgestellt – bei dem außerdem die Hochschule Pforzheim jeden Studierenden persönlich betreut.

Als dann das Praxissemester vor der Türe stand bewarb ich mich in Deutschland bei der Robert Bosch GmbH um einen Praktikumsplatz. Einige meiner Kommilitonen gingen in diesem Semester ins Auslandsstudium. Und genau da fing ich an zu überlegen, ob ich nicht einfach ein Praktikum statt einem Studium im Ausland machen sollte. Also bewarb ich mich direkt bei einem Auslandsstandort (das Ganze noch während meines Praxissemesters!). Die Vorlaufzeit betrug nur wenige Monate.

Bereits vor meinem Antritt des Praktikums bei Bosch Automotive in Thailand wurde ich durch die Personalabteilung am Standort bestens betreut.

Auch seitens der Hochschule war das „spontane“ Praktikum überhaupt kein Problem und ich fand volle Unterstützung. Ein kurzes Telefonat mit der Sekretärin unseres Studiengangs genügte und schon wurde mein Urlaubssemester nach Prüfung der allgemeinen Regelungen genehmigt.

Kurze Zeit später saß ich im Flugzeug Richtung Thailand.

Mein Alltag war nun komplett anders, als die Monate zuvor:

06:50 Abholung durch einen Minivan beim meinem Apartment
07:30 Ankunft am Werk
08:00 Beginn der Arbeit
12:00 Mittagspause (1 h)
17:40 Rueckfahrt zum Appartment
Gemeinsames Abendessen mit den anderen Praktikanten in nahegelegenen Restaurants.

Auch hatte ich Gelegenheit, neben meinem Arbeitsalltag durch einige andere Länder in Asien zu reisen. So kam es vor, dass ich an einem Wochenende nach Kambodscha und am nächsten nach Vietnam flog.

Ob ich ein Auslandspraktikum empfehlen würde? AUFJEDENFALL!

Die interkulturelle Erfahrung sowie die Praxis im Ausland zu erleben, war für mich persönlich eine ungeheuer spannende und aufregende Zeit. Und dennoch muss ich sagen: Auf den Pforzheimer Campus und meine Kommilitoninnen und Kommilitonen habe ich mich auch in Asien schon wieder gefreut.

Viviane Stutz

München 2019

Die diesjährige Studiengangs-Exkursion führte 20 angehende Personaler vom 06. bis zum 10. Mai in die heimliche Hauptstadt, nach München. Dem Leitgedanken „Perspektiv-Wechsel HR“ folgend, erlebten die Studierenden unter der Leitung von Anja Schmitz auch in diesem Jahr wieder ein buntes, informatives und abwechslungsreiches Programm: „Von Unternehmensrealität über Infos zum Beraterleben bis zum Konferenz-Erlebnis“

So startete der erste Tag für viele Teilnehmende genau dort, wo sie erst kürzlich angekommen waren, nämlich am Münchner Flughafen. Neben dem Erkunden des Flughafengeländes ging es hier hauptsächlich um die Frage, mit welchen aktuellen Herausforderungen sich das Personalwesen derzeit beschäftigt. Ein gemeinsames Abendessen rundete den ersten Tag ab.

Unter dem Motto „Personalwesen -  von stabil bis agil!“ ging es an Tag 2 zunächst zur MTU Aero Engines AG. Die Studierenden erhielten hier spannende Einblicke in das Thema Lernen und Ausbildung vor dem Hintergrund der sich verändernden Umwelt. In einer Workshop Session erarbeiteten sie mit Lego Serious Play Antworten auf Fragen der Unternehmensattraktivität

Bei einem zünftigen Abendessen im Augustiner-Keller gewährten vier Berater der Lurse AG Einblicke in ihr „daily business“ als HR-Berater. Zudem plauderte die Pforzheimer Alumna Lena Dobelmann aus dem Nähkästchen zum Thema „Leben und Studieren in München“. Nach ihrem Bachelorstudium in Pforzheim absolviert sie ihr Masterstudium in München.

An Tag 3 drehte sich bei IBM alles um das Thema Digitalisierung, deren Chancen sowie aktuelle Anwendungsbeispiele für HR. Vor allem zum Thema Künstliche Intelligenz bot IBM spannende Einblicke.

Am folgenden und letzten Tag in München stand ein Besuch auf der L&D Pro, einem Expofestival zu den neusten Trends im Bereich Personalentwicklung, auf dem Programm. Als kleines Highlight referierte hier auch Anja Schmitz zum Thema „Lernen in der VUCA-Welt“ als Keynote Speaker.

Nach der Exkursion ist vor der Exkursion … in diesem Sinne darf das nächste Reiseziel mit Spannung erwartet werden!

Berlin 2018

Unter dem Motto „Perspektiven-Wechsel HR: Von Start-up bis Konzern- was prägt HR?“ ging es von 14. bis 18. Mai 2018 für 17 Studierende des Personalmanagements unter der Leitung von Anja Schmitz nach Berlin.

Um möglichst viele verschiedene Ausgestaltungen der HR-Arbeit zu sehen und zu erleben, stand der Besuch von drei Unternehmen auf dem Programm. Während am ersten Tag im Corporate Headquarter der DB AG am Potsdamer Platz, einem der größten Arbeitgeber in Deutschland,  ein Blick hinter der Kulissen der HR-Konzernstrategie gewährt wurde, ging es am zweiten Tag zur Hypoport AG. Als Muttergesellschaft der Hypoport-Gruppe, einem Technologieunternehmen für die Finanz- & Immobilien- sowie Versicherungswirtschaft, ist sie eine der agilsten Organisationen in Deutschland. (siehe auch Blog-Eintrag Hypoport)

Am 3. Tag stand noch ein Besuch bei der BASF Services Europe GmbH, einem der wenigen Arbeitgeber mit einem HR Service Center in Deutschland, auf der Agenda.

Abgerundet wurde die Exkursion durch eine gemeinsame Sightseeing –Bustour durch Berlin.

Nach diesem sehr abwechslungsreichen und interessanten Programm darf gespannt erwartet werden, wohin die nächste Reise wohl gehen mag…

München 2016

Die Exkursion des Studienganges Personalmanagement führte uns im Sommersemester 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Bergmann nach München.

Wir begannen den offiziellen Teil der Exkursion mit drei interessanten Vorträgen bei der Siemens AG. Unter der Leitung von Herrn Paschke, hörten wir Vorträge zu den Themen Führungskräfte-Entwicklung, Learning Campus und HR Transformation. Einen besonderen Mehrwert brachten die jeweils anschließenden Diskussionen. Nach dem aufschlussreichen Morgen durften wir unsere leeren Mägen mit bestem Essen aus der Siemens-Kantine füllen. Anschließend ging es direkt zu Infineon Technologies, wo wir herzlich auf dem Campeon empfangen wurden. Besonders überraschend war die Vielfalt der Produkte, in denen die Halbleiter von Infineon verbaut sind. Frau Hillebrand und ihre Vorgesetzte, Frau Dr. Steiger, stellten uns Change-Management und Leadership-Beratung im Rahmen einer  Personalfunktion vor. Im Anschluss war viel Raum für einen anregenden Austausch. Diesen anstrengenden, aber tollen ersten Tag, ließen wir im Hirschgarten bei strahlendem Sonnenschein gemütlich ausklingen. Spätestens beim Feiern im Ruby‘s war aller Hochschulstress vollständig in den Hintergrund gerückt.

Nach einer kurzen Nacht wurden wir beim ADAC von Herrn Mehrtens, dem Leiter der  Personalentwicklung, empfangen. Das heutige Thema war die Kulturkrise und ihre Bewältigung im Zusammenhang mit dem „ADAC-Skandal“. Herr Mehrtens ging sehr aufmerksam und offen auf sämtliche Zwischenfragen ein und beantwortete unsere teils auch kritischen Fragen sehr ehrlich und detailliert. Beim gemeinsamen Mittagessen bereicherten uns Herr Prof. Bergmann und Herr Mehrtens mit Erzählungen und persönlichen Ratschlägen für unsere berufliche Zukunft. Danach erkundeten wir in kleinen Grüppchen die Münchner Innenstadt. Mit einem gemeinsamen Koch- und Spieleabend rundeten wir den Tag in der Unterkunft ab.

Das offizielle Programm der Exkursion endete mit einer Werksführung bei MAN Trucks, wo wir bei der LKW-Produktion hautnah dabei sein durften. Dank des tollen Wetters, konnte uns Herr Bergmann seinen Geheimtipp, das Seehaus im Englischen Garten, zeigen. Hier verbrachten wir einige gemütliche Stunden, bevor wir uns von Herrn Bergmann bei Kaffee und Eis verabschiedeten. Auf der Heimreise legten wir noch einen Zwischenstopp zur Besichtigung des Konzentrationslagers Dachau ein, bevor es dann mit einem mulmigen Gefühl im Magen zurück nach Pforzheim ging.

Wir bedanken uns bei allen Gastgebern für den herzlichen Empfang und die offenen und interessanten Einblicke in ihr Unternehmen und das Personalmanagement. Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Bergmann für die Organisation und sein Engagement.

Catharina, Giulia, Markus, Lisa, Sebastian, 4. Semester BW/Personalmanagement

Monica Habermann, die bei der Drees & Sommer SE in Stuttgart als Spezialistin für Talent Acquisition zuständig ist, war am 25. Mai 2020 in der Lehrveranstaltung „Personalcontrolling und Personalmarketing“ zu Gast. Die Alumna, die 2002 ihren Abschluss an unserer Hochschule gemacht hat, zeigte in ihren praxisnahen Ausführungen auf, welchen Herausforderungen sie sich aktuell in ihrem Aufgabenbereich stellen muss. Sie ging auf die verschiedenen Rekrutierungswege ein, die erfolgversprechend sind, und gab auch einen Einblick in die Kennzahlen, die zur Steuerung der Aktivitäten herangezogen werden.

Im Austausch mit den Studierenden wurde deutlich, wie wichtig es ist, flexibel und persönlich auf die einzelnen Zielgruppen zuzugehen, um sich von konkurrierenden Arbeitgebern positiv abzugrenzen. Entscheidend sind hier ausgezeichnete Kenntnisse der relevanten Zielgruppen im Arbeitsmarkt, ein talentfokussiertes Denken und ein professioneller Umgang mit Social Media.

Als Vertreterin des Unternehmens Roche, eines der größten Pharmaunternehmen der Welt, hielt Frau Hannemann einen Gastvortrag an der Hochschule Pforzheim. Das Unternehmen Roche entwickelt Pharmazeutika und Instrumente zur Diagnostik und vertreibt diese weltweit. Der Praktikervortrag richtete sich an das vierte Semester des Studienganges Personalmanagement. Die Studierenden sollten so die Möglichkeit bekommen praxisnahe Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten, da sie bereits im nächsten Semester, im Rahmen eines Pflichtpraktikums, in diversen Unternehmen im Personalbereich tätig werden. Frau Hannemann, die sich selbst als Quereinsteigerin des Personalbereichs bezeichnete, stellte Auszüge aus ihrem abwechslungsreichen Arbeitsalltag dar. Insbesondere das Modell des HR-Businesspartners wurde während des Vortrages behandelt. Sie erwähnte die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit, zwischen dem HR-Businesspartner und den Führungskräften. Frau Hannemann, die selbst als HR-Businesspartner im Unternehmen tätig ist beschrieb ihre Rolle als Coach der Führungskräfte, als Ansprechpartner der Mitarbeiter und Bindeglied zwischen den einzelnen Organen der Organisation.

Marcel Heiling

Zum Auftakt des Seminars Berufsausbildung und Personalentwicklung begrüßten wir am 03.04.2019 Frau Husemann und Frau Baur zu einem Gastvortrag an der Hochschule.

Sie stellten zunächst ihr Unternehmen, die Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH, vor und vermittelten in einem spannenden Vortrag, welche Bedeutung die Personalentwicklung und die Berufsausbildung für das Unternehmen haben. Dabei gewährten Sie uns einen Einblick in den Arbeitsalltag des Personalwesens und berichteten über aktuelle Trends, die nicht nur ihre eigene Organisation aktuell beschäftigen, sondern auch andere Unternehmen in der Region. Hier diskutierten wir unter anderem die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Berufsausbildung sowie den andauernden Trend zu Akademisierung. Im Rahmen der Vorstellung der Praktikums- und Einstiegsmöglichkeiten bei Bitzer erläuterten sie auch wesentliche Unterschiede zwischen dem Arbeiten im Großkonzern und im internationalen Mittelstand.

Prof. Dr. Anja SchmitzAlumni im Interview

Weitere Informationen zu Frau Husemann finden Sie hier

Jennifer Zink und Christian Gartner stellten im Rahmen der Vorlesung Rahmen und Strukturen des Personalmanagements dem 2. Semester Ihre Aufgaben im Arbeitsumfeld eines Beraters an der Schnittstelle zwischen HR und IT vor. Durch die Digitalisierung ergeben sich auch im Personalbereich neue Rollen und und so ließen die beiden Alumnis die Studierenden an einem beispielhaften Arbeitstag teilnehmen und gaben Einblicke in Projektabläufe bei der Implementierung eines cloudbasierten HR IT Systems. Sie demonstrierten den Studierenden welche Möglichkeiten wie Telefoninterview mit Robotern und Optimierung durch FlowFlow Management bereits heute einsetzbar sind und auch tatsächlich genutzt wird. Inspiriert in Ihrer Berufswahl wurden die beiden Gastdozenten durch die Teilnahme am HR Digital Day, welcher ihnen die Möglichkeiten erst aufzeigte. Die beiden appellierten an die Studierenden gerade diese Gastvorträge und das Format Personalforum zu nutzen um von dem Insiderwissen der Praktiker zu profitieren.

My experience teaching in the Business School, in particular the Human Resources Department, at Hochschule Pforzheim was unique, exciting and rewarding!  This is my first time teaching in Pforzheim, though I have taught before in Germany, the UK and Canada, on top of my home country, the USA.  With any new school, however, the student base and expectations can differ.  In terms of my class in fall 2018, I found the students to be warm, engaging, inquisitive, and willing to put in the effort to learn.  They were truly some of the best students I have taught!  I really enjoyed the fact that there were students from different parts of the world, and we were able to integrate some of this within the material.  I found the students to be active listeners, and despite English not being a native tongue for most of them, they were willing to speak up and participate without hesitation or worry.  They were also willing to question me, which kept me on my toes, and provided me with many alternate perspectives and examples on topics that I’ve taught in the past.  I appreciated even more that they knew I was unfamiliar with the school, and students helped me find my place and made me feel welcome, within the first class or two.   Their respect for me, and their sense of humor, made some of the long days of teaching so enjoyable, that we often ran over time without noticing.

 Teaching international and foreign students is a such a rewarding learning experience, that I think every professor should do this at least once in their career.  Encountering differing perspectives and norms of expectations, communication, instruction and patience pushes you out of your comfort zone and gives you new tools and skills.  I also hope that the students appreciated a different perspective from what they are used to from taking classes by foreign professors, and that we both benefit from these unique differences in the end, on top of the class content.  While the students were excellent, this is also a testament to the faculty and staff at Hochschule Pforzheim, who have cultivated a culture of academic excellence and warm relations with the students. 

Waheeda Lillevik