Unberührte Natur, weite Dünen, frischer Wind, Möwen, der Hauch von Meersalz in der Luft –das ist nur ein kleiner Auszug von dem, was mir in den Kopf kommt, wenn ich an mein Auslandssemester in Dänemark denke, dem glücklichsten Land der Welt. Und genau diese Freundlichkeit und Offenheit der Dänen ist einem als Austauschstudent entgegengebracht worden. Ich studierte in Sønderborg, einer Stadt ganz im Süden Dänemarks mit ca. 30.000 Einwohnern, an der SDU. Die Syddansk Universitet ist sehr modern, liegt direkt am Wasser, und die Außenwände sind teilweise komplett verglast, so dass in mancher Vorlesung ein Segelschiff neben einem vorbeifährt oder man einfach den Anblick der schönen Ostsee genießen kann (…natürlich sollte man dies nicht die ganze Vorlesungszeit tunJ). An der Uni herrscht eine sehr lockere und angenehme Atmosphäre, die Professoren sind nett, hilfsbereit und begegnen einem auf Augenhöhe – jedoch muss man sich erst einmal daran gewöhnen, dass es in Dänemark üblich ist, sich mit Vornamen anzusprechen. Der Großteil der Vorlesungen war seminaristisch aufgebaut, und es wird großen Wert auf selbständiges Arbeiten und Präsentieren gelegt. Die Präsenzzeit an der Uni fiel somit relativ gering aus, da man hauptsächlich Projekt- oder Seminararbeiten verfassen musste und Freiräume hatte, um das idyllische Städtchen Sønderborg und die Umgebung zu erkunden, in die man sich einfach verlieben muss, oder einen Kurztrip in die wunderschöne Hauptstadt Kopenhagen zu unternehmen.

Das Wohnheim, in dem hauptsächlich Erasmus-Studenten untergebracht sind, liegt sehr nah am Meer, sodass man mit dem Fortbewegungsmittel Nummer eins in Dänemark - dem Fahrrad - in einer Minute am Wasser und am schönen Hafen ist. In den wärmeren Monaten lockt das Meer, die langen Promenaden direkt am Wasser laden zum Spazieren ein, und die Cafés und Eisdielen am Hafen öffnen ihre Türen. Das Leben in Dänemark ist etwas teurer als in Deutschland, aber es relativiert sich, wenn man sich die „richtigen“ Supermärkte aussucht und viel im Wohnheim (mit anderen) kocht, wozu die große Gemeinschaftsküche durchaus einlädt.

Wenn man zu den Leuten gehört, die frischen Wind genießen, kühleres Wetter bevorzugen und gerne am Meer die Seele baumeln lassen, während die Möwen am Hafen ihre Runden drehen, für den ist Dänemark die absolut richtige Wahl. Mein Auslandssemester ist eine wunderbare Erfahrung und Bereicherung, und all die schönen Momente und Bilder werden immer in meinem Kopf bleiben – denn sie sind unvergesslich.

Carolin hat ein Semester an unserer dänischen Partneruniversität SDU in Sønderborg studiert.

Es war heiß, es war Sommer, es war Leben überall – und ich war mittendrin. Lissabon liegt direkt am Tejo, nach 10 Minuten Bahnfahrt ist man am Meer mit weiten Stränden, Surfschulen und kleinen Küstenorten. Die Stadt wurde 1755 durch mehrere Katastrophen zerstört, aber charmant wieder aufgebaut. Die gepflegte Innenstadt hat Aussichtsplattformen, Restaurants und Cafés und eine wirklich gute Infrastruktur.

Das Wohnen in Lissabon kostet etwa so viel wie in Pforzheim, essen gehen ist günstig: dazu eine Flasche Wein im Restaurant ab 5€,  Sushi (all you can eat and drink) für 15€, Kino und Popcorn zusammen für 10€. 300 Bars im Bairro Alto bieten jeden Abend Abwechslung, auch mit traditionellen Konzerten oder brasilianischer Livemusik. Die Erasmus-Organisationen kümmern sich um Trips und Partys, man kann aber auch alleine wunderbar herumreisen. Fernbusse und Hostels sind sehr preiswert, die Menschen aufgeschlossen, und die Möglichkeiten unendlich. Neben dem Studium kommt also auch das Leben nicht zu kurz.

Die Uni liegt außerhalb, ist aber schnell zu erreichen. Die Kurse (in Englisch) werden leider hauptsächlich von Erasmusstudenten besucht. Um Portugiesen kennenzulernen, muss man offen sein für deren Kultur und Sprache. Die Kursauswahl war in Ordnung, einige Dozenten waren unsagbar gut, mitreißend und sympathisch, andere weniger… Insgesamt eine wertvolle Erfahrung, die dabei hilft, mit den verschiedensten Menschen und Kulturen zurechtzukommen und sein Englisch zu verbessern.

Und wer Bedenken hat, dass ein Auslandssemester teuer ist (es gibt Geld von Erasmus), man eventuell ein achtes Semester braucht (selbst das kommt im Lebenslauf besser, als wenn man nur in Deutschland war), und man sich ja vom Ausland aus auf das Praxissemester bewerben muss (hat bei allen von uns geklappt), vergesst das alles!

Einzutauchen in die Geschichte, die Lebensweise und die liebenswerte Verträumtheit der Portugiesen war wundervoll. Die Bilder, die ich in nur sechs Monaten gesammelt, die Freunde, die ich kennengelernt und die Orte, die ich gesehen habe – ich würde sie nicht missen wollen.

Amy Joy Stark hat ein Semester an unserer portugiesischen Partnerhochschule ISCTE-IUL in Lissabon studiert.

Salsa, Tequila und Herz – das und noch viel mehr kann bei einem Austauschsemester in Mexiko erleben. Ich habe ein Semester in Monterrey, la ciudad de las montañas, der Stadt der Berge verbracht. Es ist die drittgrößte Stadt Mexikos und größer als Berlin. Auch der Campus der Tec de Monterrey ist natürlich deutlich größer als unserer in Pforzheim: da kann man sich am Anfang schon das ein oder andere Mal verlaufen. Das Leben der meisten Studenten findet auf diesem Campus statt. Es gibt ein Fitnessstudio, sehr viele Sportangebote, Initiativen, Kulturangebote, ein Football Stadion, ein Olympiabecken, mehrere Cafeterien und sogar einen Starbucks. Die Wohnheime direkt auf dem Campus haben sogar einen eigenen Pool. Doch das eigentliche Highlight sind die Tiere, die sich auf dem Campus frei bewegen: Enten, Pfaue und sogar Rehe…

Der Unterricht an sich ist sehr stark an das amerikanische Hochschulsystem angelegt. Das heißt: nicht nur eine Klausurenphase am Ende des Semesters; insgesamt ist das Lernen mehr über den gesamten Zeitraum verteilt. Die Kurse sind alle gemischt mit Internationals und Mexikanern, so dass man sehr schnell in Kontakt mit Einheimischen kommt.

Und wer die Befürchtung hat, dass ein Auslandssemester viel bürokratischem Aufwand mit sich bringt, der täuscht sich. Die Bewerbung an einer Partnerhochschule ist schnell erledigt, und das Learning Agreement wird zu Anfang mit den Beauftragten abgestimmt, so dass man sich darum keine Gedanken mehr machen muss. Auch die Anerkennung der Leistungen erfolgt problemlos mit zwei Unterschriften nach der Rückkehr. 

Für meinen Aufenthalt in Mexiko hatte ich ein PROMOS-Stipendium. Dafür muss man zwei Ethikkurse in einem Schwellenland belegen; eine einfache Bewerbung reicht. Die Lebenshaltungskosten in Monterrey sind etwas günstiger als in Pforzheim, aber insgesamt vergleichbar. Das Stipendium ermöglicht es einem, Mexiko und all seine Facetten besser kennenzulernen. Das Land bietet alles, was man sich vorstellen kann: Berge, Regenwald, Sonne, Strände und Meer.

Doch was mir am meisten an meinem Auslandssemester gefallen hat, war die interkulturelle Erfahrung. Mexikaner sind offene, gastfreundliche und hilfsbereite Menschen, die einem sehr gerne von ihrer Kultur erzählen. Außerdem sind sie sehr lebenslustig und feiern gern. Doch man erfährt nicht nur Neues von der Kultur des Gastlandes, sondern noch so viel mehr! Durch den täglichen Kontakt mit Austauschstudenten aus aller Welt bekommt man auch deren Mentalität und Kultur mit, was den eigenen Horizont erweitert.  Und auch die eigene Kultur wird einem viel bewusster. Diese Erfahrung macht ein Auslandssemester so spannend und definitiv empfehlenswert!

Bachelor und Master der Business School besuchen die Münchner Marktforschungs-Messe Research & Results

Zum 12. Mal zu Gast bei der Münchner Research & Results: angehende Marktforscher*innen der Pforzheim Business School.

Insights aus den Sozialen Medien, Künstliche Intelligenz, Design Thinking und Agiles Innovationsmanagement

Was fasziniert Jugendliche an Instagram? Wie lassen sich Ideen und Innovationen interdisziplinär, agil und kundenzentriert entwickeln? Welche neuen Perspektiven eröffnet die Künstliche Intelligenz für die Marktforschung?

 

187 Aussteller aus 24 Ländern präsentierten bei der weltweit führenden Messe für Research, Data und Insight zum 14. Mal das gesamte Methodenspektrum. Bereits zum 12. Mal dabei waren Ende Oktober auch wieder rund 50 Pforzheimer Studierende und Professor*innen der Marktforschung und Konsumentenpsychologie und des Masterprogramms Marketing Intelligence, denn  bei dieser Messe kann man nahezu alle, die in der Marktforschung Rang und Namen haben, treffen und wertvolle Kontakte knüpfen oder pflegen.

Institute und Anbieter von Services von der Datenerhebung bis zur zunehmend automatisierten Auswertung locken mit Live-Tests von VR-Brillen, Eye-Trackern und neuen Tools zur Emotions- und Verhaltensmessung, kostenlosen Bewerbungsfotos und dem spannenden Austausch zu aktuellen Marktforschungsthemen nicht nur die Student*innen an ihre Stände. Von „wir bauen ein firmeninternes Mini-Google auf“ bis hin zu Analyse- und Visualisierungssoftware, mit der sich Daten scheinbar spielend aufbereiten lassen, ist auf der Messe alles vertreten.

Kerstin Klär, Gründerin und Geschäftsführerin von „Q Agentur für Forschung“, Absolventin und Lehrbeauftragte der Hochschule, präsentierte Highlights und Herausforderungen ihrer Design Thinking Studie für die GEO-Magazine.

„Es ist schön zu sehen, dass die Agenturen sich Zeit nehmen, jede Frage zu beantworten und sich Mühe geben, uns Studenten für mögliche Praktika, Thesis-Themen oder Jobeinstiege zu begeistern“, freute sich eine Studentin aus dem 7. Semester. „Die Messe wird von Jahr zu Jahr größer, als ich das erste Mal 2008 hier war, gab viel weniger Workshops“, so eine betriebliche Marktforscherin, die sich jedes Jahr das Vergnügen dieses Branchetreffen gönnt: „Da sieht man, dass die Marktforschung immer wichtiger wird“.

 

Bei über 150 Workshops und Vorträgen wird den Experten und Besuchern die Bandbreite der Marktforschung so richtig bewusst. Moderne Marktforschung verbindet sich zunehmend mit Business Intelligence, Digitalisierung und KI. Die Aussteller präsentieren aktuelle Forschungsthemen und neue Tools und ermöglichen den Teilnehmern, von der „Agilität“, über Datenmanagement in Echtzeit hin zur Beauty-Forschung und Social Advertising zu springen. „Bei den Workshops kann man  in kurzer Zeit einen Einblick in viele verschiedene Themen und Bereiche der Marktforschung bekommen und viele neue Erkenntnisse gewinnen“, lobte eine Studentin aus dem 3. Semester: „man hat hier wirklich die Qual der Wahl“.

Daniel aus dem 3. Semester ist besonders fasziniert von der heart-facts Emotionsforschung am Stand von „September Strategie und Forschung“. Mitgründerin und Geschäftsführerin Carmen Schenkel hat auch in Pforzheim studiert.

Speziell auf die Studierenden ausgerichtet war in der „Innovation-Area“ ein Recruiting-Event, bei dem sich 7 Institute vorstellten. „Das fand ich am besten: Wir konnten neue Firmen kennenlernen, die für das Praxissemester in Frage kommen; auf manche wäre ich vorher gar nicht gekommen“, erzählt eine Studentin begeistert.

Mit den vielen Erkenntnissen muss man sich abends keineswegs einsam zurückzuziehen. Beim traditionellen Almuni-Treffen haben die noch studierenden „Marktforschungsfrischlinge“ die Chance, sich nicht nur untereinander über alles Erfahrene zu unterhalten, sondern können sich in lockerer Runde mit den bereits erfolgreich in der Berufswelt etablierten Pforzheimer Absolvent*innen austauschen und erfahren, was die Zukunft für sie bringen könnte. „Hier sieht man wieder, wie vielfältig die Markforschung ist, man kann wirklich überall arbeiten und Fuß fassen!“

Die Research & Results ist wahrlich eine einmalige Gelegenheit, geballte Marktforschungskraft zu erleben. Wo Studenten erste Praxisluft schnappen können, Erfahrene mit Fragen löchern und viele neue Kontakte knüpfen können, sind die Pforzheimer Marktforscher genau richtig: Praxisnäher geht nicht! Danke an unsere Professor*innen, die das immer wieder ermöglichen.

In diesem Sinne: Servus und bis zum nächsten Jahr in München!

Xenia Welsch, 7. Semester Marktforschung und Konsumentenpsychologie

 

 

 

Vorfreude auf Praktika und Berufseinstieg in einer vielfältigen Branche

"Print wirkt" - BURDA-Verlag

Mafo-Exkursion nach München

München hat definitiv mehr zu bieten als nur Bier und die Wiesn. Das fanden auch wir, die Student*innen des Studiengangs „BWL Marktforschung und Konsumentenpsychologie“ (kurz: die MaFos), bei unserer Exkursion heraus. In München gibt es einige große Unternehmen und interessante Marktforschungsinstitute – mit offenen Türen für den beruflichen Nachwuchs – zu entdecken. Zudem wohnten wir in der ältesten Stadtjugendherberge Deutschlands, die noch uriges Flair vermittelte.

Sportlich starteten wir bei HYVE – the innovation company, wo wir den brandneuen Icaros testen durften. Dieser dient der Stärkung der Körperspannung und lässt einen zum Beispiel virtuelle Landschaften  durchfliegen. Eine gute Möglichkeit, Spiel und Spaß mit Sport zu verbinden und so manche Mittagspause dynamisch aufzuladen. Fachlich erhielten wir bei HYVE Einblicke in das Innovation Lab, in dem neue Ideen und Innovationen entstehen.

Dass auch hinter vordergründig eher langweiligen Themen wie Wäschewaschen und Hausgeräten sehr spannende Studien stecken können, war eine wichtige Erkenntnis, die wir bei BSH Home Appliances erlangen konnten. Der Pforzheimer Mafo-Absolvent  Mirko Jung und seine Kollegen begeisterten uns mit Berichten aus ihrem Arbeitsfeld Brand Research.

Für ein paar Lacher am Nachmittag sorgten wissenswerte Informationen über den Relaunch des PLAYBOY beim Burda Verlag. Während es draußen stürmte und wie aus Eimern schüttete, lauschten wir bei Kaffee und Snacks gespannt den lebendig vorgetragenen Präsentationen über eine der weltweit größten Markt-Mediastudien (b4p), die mit 2.400 Marken „Medienkonvergenz planbar macht“. Einblicke in den Alltag von Marktforscherinnen im Zeitschriften-Segment und über Studien zur Werbewirkung gab uns mit Tanja Seiter eine weitere erfolgreiche Absolventin des Studiengangs mit ihren Kolleginnen.

Ein besonderes „Schmankerl“ war das abendliche MEET & GREET mit ehemaligen MaFo-AbsolventInnen im Augustiner-Keller. In gemütlicher Atmosphäre, bei bayerischen Spezialitäten und Bier wurden offene Gespräche geführt, bei denen wir alles fragen konnten, was uns Student*innen auf dem Herzen lag.

Gestärkt ging es am nächsten Tag zur PSYMA GROUP, die mit unserer Hochschule schon ein fast familiäres Verhältnis pflegt, das sich durch viele Pforzheimer Studierende und Berufseinsteiger entwickelt hat. Hier empfingen uns die charismatische Geschäftsführerin, Christina Eisenschmid und Niklas Manz, den wir am Vorabend schon kennen gelernt hatten und der bereits seit 10 Jahren bei Psyma arbeitet. Er konnte uns einige wertvolle Erfahrungen aus dem Bereich Usability und User Experience mit auf den Weg geben.

Auch die Freunde der quantitativen Marktforschung kamen nicht zu kurz. Zum Abschluss bei PAYBACK erwarteten uns neben dem Spielparadies interessante Vorträge unter anderem zum Online Panel. Die aktuellen Praktikantinnen bei PAYBACK nahmen sich viel Zeit für unsere Fragen, was für uns besonders hilfreich war, da bei vielen das Praxissemester in Kürze bevorsteht.

Für die  interessanten Einblicke in den zukünftigen Berufsalltag mit wichtigen Tipps und Tricks möchten wir uns bei allen Unternehmen und Instituten und ihren Vertretern von ganzem Herzen bedanken. Sie haben sich viel Zeit für uns genommen und uns große Herzlichkeit und Gastfreundschaft entgegen gebracht.

Spätestens nach dieser lehrreichen, spannenden, abwechslungsreichen und spaßigen Woche hat jeder von uns große Vorfreude auf das Arbeitsleben in der Marktforschung.

Alina Buck und Laura Frank studieren im 4. Semester Marktforschung und Konsumentenpsychologie.

 

Fotos: Christa Wehner

Hochschule trifft Marktforschung: Exkursion nach Frankfurt

Die Exkursion des Studiengangs „Marktforschung und Konsumentenpsychologie“ führte über Mannheim und Mainz nach Frankfurt. In dieser sonnigen Maiwoche hatten wieder mehrere Institute, ein Unternehmen und eine Werbeagentur die Türen für uns geöffnet. Wir haben Einblicke in die vielfältige Berufswelt der Marktforschung gewonnen und Antworten von unseren potentiellen künftigen Arbeitgebern auf unsere zahlreichen Fragen erhalten.

In Mannheim waren wir bei dem auf Automotive spezialisierten SPIEGEL-Institut eingeladen, bei dem einige Absolventen aus Pforzheim arbeiten. Nachdem Uta Spiegel persönlich uns einen Überblick über das Institut gegeben hatte, konnten wir mit Niko Pärsch den Fahrsimulator des Instituts - in einem umgebauten roten Polo -  testen. Nach einer abschließenden Fragerunde ging es weiter nach Mainz zu Werner & Mertz, dem Hersteller der bekannten Frosch-Produkte.

Sattes GRÜN im Empfangsgebäude von Werner & Mertz zur Einstimmung auf die Marke Frosch, Ökopionier seit 1986.

Empfangen wurden wir von Marketing-Chef Wolfgang Feiter und einem Absolventen des Studiengangs und langjährigen SONAR-Vorstand, Felix Schyle, inzwischen Market Insights and Research Manager. Wir bekamen einen Einblick in die spannende Geschichte des Unternehmens, das vor mehr als 100 Jahren die bekannte ERDAL-Schuhcreme mit dem roten Frosch auf den Markt gebracht hatte und sich seit 30 Jahren mit der „grünen“ Marke FROSCH sehr erfolgreich als Ökopionier positioniert. Wolfgang Feiter sprach über Potentiale und Risiken der Markendehnung, und nach einem Rundgang durch das Werk präsentierte Felix Schyle eine Reihe interessanter Studien zur Marke FROSCH.

Die weiteren Unternehmen, die wir besichtigten, haben ihren Sitz in Frankfurt. Bei Ogilvy haben wir – auf Einladung von Mafo-Chef Ralf Hartmann - Research aus der Perspektive einer internationalen Werbeagentur kennengelernt. Besonders spannend waren die Vorträge über das „Planning“ und die Karrierechancen in der Agentur. Nach einem köstlichen Business-Lunch erwartete uns Claudia Gelbe, Mafo-Absolventin und Client Director bei  Millward Brown zu einer Führung durch die schönen Büros des Instituts, wo sich auch Deutschland-Chef Bernd Büchner Zeit für uns nahm. In einem Workshop gewannen wir einen Eindruck von der qualitativen Marktforschung bei Millward Brown und in ausgewählten Link-Cases erfuhren wir, wie Pretesting der Optimierung von Werbung dient.

Bei der Nielsen Company, dem weltweit größten Marktforschungsinstitut, begrüßte uns Yvonne Hornung, die vor 14 Jahren ihr Studium in Pforzheim abgeschlossen hat und als Client Business Partner bei Nielsen arbeitet. Sie selbst und drei ihrer Kollegen stellten das Marktforschungsinstitut und seine Methoden vor. Bei einem Lunch konnten wir offen gebliebene Fragen klären und mit den Marktforschern von Nielsen ins Gespräch kommen.

Zu Gast bei IMS-Health mit Blick auf die Frankfurter Skyline.

Zum fachlichen Abschluss der Exkursion besuchten wir IMS Health, ebenfalls ein amerikanisches Unternehmen, das insbesondere die Pharmazie- und Gesundheitsbranche umfassend und erfolgreich berät und auf Platz 3 der weltweit umsatzstärksten Marktforschungsinstitute rangiert. Thomas Heil, Vice President und Global Key Account Management, hatte uns eingeladen und zeigte uns - gemeinsam mit einigen Kollegen -, wie herausfordernd, komplex und spannend Gesundheitsforschung und Consulting sein können.

Wir verbrachten eine spannende Woche voller exklusiver Einblicke in Unternehmen und Institute mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in Frankfurt. So fand auch dieses Jahr wieder ein von unserer Dekanin Christa Wehner organisiertes "meet & greet" mit Pforzheimer Marktforscher-Absolventen statt: In der traditionellen Apfelweinwirtschaft "Gemaltes Haus" trafen sich die Alumni aus Frankfurt mit uns angehenden Marktforscher/innen zu einem regen Austausch.

Unser herzlicher Dank gilt unseren Gastgebern für ihre großartige Gastfreundschaft und für die Zeit, die sie sich für unseren Studiengang genommen haben. Wir konnten in dieser Woche viele neue Eindrücke sammeln und sehen, welche Möglichkeiten uns im Praxissemester und nach unserem Abschluss offen stehen.

Judith Viotto studiert Marktforschung im 4. Semester.