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Welche Vorteile bietet das Mentoring-Programm?

Das Programm bietet positive Effekte für alle Beteiligten. Während der Mentee von den Erfahrungen und dem Wissen des/der Mentors/Mentorin profitiert, gewinnen Sie als Mentor/in Beratungserfahrung und erhalten Einblicke in die Erwartungen und Denkweisen von Nachwuchskräften. Darüber hinaus können Sie im Kreis der Mentorinnen und Mentoren Ihr eigenes Netzwerk erweitern.

„Den größten Mehrwert des Mentorings sehe ich in den persönlichen Treffen. Das erfordert zwar einen höheren Aufwand, aber der lohnt sich. Dank der hohen Reflexionsfähigkeit meiner Mentee sind unsere Austausche jedes Mal spannend und fruchtbar. Ich profitiere von ihren Themen und Gedanken genauso wie sie von meinen.“

Petra Hartmann, Senior HR Manager HUGO BOSS AG

Wer ist als Mentor/in geeignet?

Als Mentor/in nehmen Sie dem Mentee gegenüber die Rolle des/der Beraters/Beraterin und Förderers ein. Maßgeblich für eine gute Beziehung ist daher Ihre Freude an dem offenen Austausch mit Studierenden, an der Beratung und Wissensvermittlung.

Sie sollten über eine abgeschlossene akademische Ausbildung verfügen und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben. Idealerweise sind Sie in einer Führungsposition tätig oder haben im Rahmen einer Fachkarriere bereits die ersten Stufen genommen. Sie sollten über die zeitlichen Ressourcen für die regelmäßige Betreuung Ihres Mentees über einen Zeitraum von einem Jahr verfügen und zur Teilnahme an den Veranstaltungen im Rahmen des Mentoring-Programms bereit sein.

Mögliche Themen im Rahmen des Mentorings könnten sein:

  • Berufs- und Karriereplanung
  • Vermittlung wichtiger Kontakte und Einführung in Netzwerke
  • Fachlicher Erfahrungsaustausch
  • Arbeitszeitmanagement
  • Studieren und Arbeiten im Ausland
  • Qualifizierungsmöglichkeiten über das Studium hinaus
  • Vereinbarkeit von Familie mit Studium/Beruf
  • Vermittlung von Praktika u.ä.
  • Thema/Gestaltung der Abschlussarbeit
  • Teilnahme an beruflichen Terminen („Shadowing“)
  • Interkulturelle Kompetenzen

„Aus meiner Sicht läuft das Mentoring sehr gut. Mein Mentee und ich stehen vor allem per E-Mail und Telefon in Kontakt. Dabei geht es insbesondere um die Unterstützung bei Haus-/Seminararbeiten, die Suche nach einem Praktikumsplatz, den Ort des Auslandssemesters oder auch allgemeine Themen. Ich habe meine Mentee bisher immer als sehr engagiert, eigeninitiativ und interessiert erlebt.“

Stefan Wetzel, Abteilungsleiter Personal- und Organisationsentwicklung ebm-papst GmbH & Co. KG

Wie kann man als Mentor/in am Programm teilnehmen?

Wenn Sie Interesse daran haben, Studierende der Hochschule Pforzheim im Rahmen des Mentoring-Programms zu unterstützen und fördern, freuen wir uns auf die Zusendung des ausgefüllten Profilbogens. Auf diesem ist auch vermerkt, welche Dokumente wir eventuell zusätzlich benötigen.

 "Die „Arbeit“ mit meinem Mentee ist keine, es ist ein Vergnügen! Die Treffen werden von ihm sehr gut vorbereitet und es findet ein lebhafter Austausch bezüglich des Studiums, aber auch bezüglich privater Themen statt.“

Andreas Mampe, Leiter europäischer Auslandsstandorte der ITK-Engineering GmbH


Ablauf des Programms

Nach dem Bewerbungseingang der Studierenden erfolgt das Matching. Ziel ist eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen Mentor/in und Mentee unter Berücksichtigung der im Profilbogen gemachten Angaben. Je nachdem, welche spezifischen Interessen und Wünsche Sie haben, versuchen wir, Sie mit einem/einer passenden Studierenden zusammenzubringen. Wenn uns dies gelungen ist, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung und lassen Ihnen den Lebenslauf des/der Studierenden zukommen. So können Sie einen ersten Eindruck gewinnen und sich auf das Kennenlernen vorbereiten.

Der Erstkontakt zwischen Mentor/in und Mentee findet bei der Auftaktveranstaltung statt. Sollten Sie oder Ihr/e Mentee (bspw. aufgrund eines Auslandssemesters) ausnahmsweise verhindert sein, organisieren Sie gemeinsam einen Termin für ein persönliches Kennenlernen.

Zu Beginn erhalten Sie eine Mentoring-Vereinbarung, die Sie bitte gemeinsam mit Ihrem/Ihrer zukünftigen Mentee ausfüllen und unterzeichnet an die Hochschule zurückschicken. In dieser Vereinbarung werden Ziele und Modalitäten wie Art und Häufigkeit des Kontaktes festgelegt. Diese bestimmen Sie und Ihr/e Mentee individuell. Empfohlen wird ein Kontakt mindestens alle vier Wochen.

Ein Zwischentreffen aller Beteiligten nach etwa sechs Monaten dient dem gemeinsamen Netzwerken. Hier treffen sich alle Teilnehmer des Mentoring-Programms wieder, um sich auszutauschen.

Nach Ablauf des Mentoring-Jahres findet die Abschlussveranstaltung statt, die einem letzten persönlichen Treffen im Rahmen des offiziellen Mentoring-Jahres und der Weitergabe Ihrer Erfahrungen an den folgenden Jahrgang dient. Hat sich im Laufe des Jahres ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Mentee entwickelt, bleibt der Kontakt idealerweise darüber hinaus bestehen

 

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