Welche Vorteile bietet das Mentoring-Programm?

Das Programm bietet positive Effekte für alle Beteiligten. Während der Mentee von den Erfahrungen und dem Wissen des/der Mentors/Mentorin profitiert, gewinnen Sie als Mentor/in Beratungserfahrung und erhalten Einblicke in die Erwartungen und Denkweisen von Nachwuchskräften. Darüber hinaus können Sie im Kreis der Mentorinnen und Mentoren Ihr eigenes Netzwerk erweitern.

„Die Mentoring-Beziehung ist aus meiner Sicht vertrauensvoll und offen, Engagement und Eigeninitiative meiner Mentee sind hervorragend.“

Dr. Heike Hartmann, Group Compliance, Leiterin Processes, Case Management, Daimler AG

Wer ist als Mentor/in geeignet?

Als Mentor/in nehmen Sie dem Mentee gegenüber die Rolle des/der Beraters/Beraterin und Förderers ein. Maßgeblich für eine gute Beziehung ist daher Ihre Freude an dem offenen Austausch mit Studierenden, an der Beratung und Wissensvermittlung.

Sie sollten über eine abgeschlossene akademische Ausbildung verfügen und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben. Idealerweise sind Sie in einer Führungsposition tätig oder haben im Rahmen einer Fachkarriere bereits die ersten Stufen genommen. Sie sollten über die zeitlichen Ressourcen für die regelmäßige Betreuung Ihres Mentees über einen Zeitraum von einem Jahr verfügen und zur Teilnahme an den Veranstaltungen im Rahmen des Mentoring-Programms bereit sein.

Mögliche Themen im Rahmen des Mentorings könnten sein:

  • Berufs- und Karriereplanung
  • Vermittlung wichtiger Kontakte und Einführung in Netzwerke
  • Fachlicher Erfahrungsaustausch
  • Arbeitszeitmanagement
  • Studieren und Arbeiten im Ausland
  • Qualifizierungsmöglichkeiten über das Studium hinaus
  • Vereinbarkeit von Familie mit Studium/Beruf
  • Vermittlung von Praktika u.ä.
  • Thema/Gestaltung der Abschlussarbeit
  • Teilnahme an beruflichen Terminen („Shadowing“)
  • Interkulturelle Kompetenzen

„Meine Mentee ist sehr aktiv und motiviert: Unsere Treffen waren inhaltlich sehr gut vorbereitet. Mit einer solchen Mentee macht Mentoring wirklich Spaß, weil ich sehen kann, dass mein Aufwand einer anderen Person wirklich nützlich und hilfreich ist.“

Dr. Frank Kocsis, IT- und Unternehmensberatung Dr. Kocsis

Wie kann man als Mentor/in am Programm teilnehmen?

Wenn Sie Interesse daran haben, Studierende der Hochschule Pforzheim im Rahmen des Mentoring-Programms zu unterstützen und fördern, freuen wir uns auf die Zusendung des ausgefüllten Profilbogens. Auf diesem ist auch vermerkt, welche Dokumente wir eventuell zusätzlich benötigen.

 "Mein Mentee hat unsere Treffen und Themen stets im Vorfeld vorbereitet. Etabliert hat sich ein gemeinsames Mittagessen für den allgemeinen Austausch, bevor wir uns dann den Themen widmen, die ihm wichtig sind. Für mich selbst ist es ebenfalls immer eine Bereicherung zu erfahren, wie die aktuelle Generation der Studenten Themen und Trends bespricht und reflektiert.“

Andreas Mampe, Leiter der europäischen Auslandsstandorte der ITK-Engineering GmbH

Ablauf des Programms

Nach dem Bewerbungseingang der Studierenden erfolgt das Matching. Ziel ist eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen Mentor/in und Mentee unter Berücksichtigung der im Profilbogen gemachten Angaben. Je nachdem, welche spezifischen Interessen und Wünsche Sie haben, versuchen wir, Sie mit einem/einer passenden Studierenden zusammenzubringen. Wenn uns dies gelungen ist, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung und lassen Ihnen den Lebenslauf des/der Studierenden zukommen. So können Sie einen ersten Eindruck gewinnen und sich auf das Kennenlernen vorbereiten.

Der Erstkontakt zwischen Mentor/in und Mentee findet bei der Auftaktveranstaltung statt. Sollten Sie oder Ihr/e Mentee (bspw. aufgrund eines Auslandssemesters) ausnahmsweise verhindert sein, organisieren Sie gemeinsam einen Termin für ein persönliches Kennenlernen.

Zu Beginn erhalten Sie eine Mentoring-Vereinbarung, die Sie bitte gemeinsam mit Ihrem/Ihrer zukünftigen Mentee ausfüllen und unterzeichnet an die Hochschule zurückschicken. In dieser Vereinbarung werden Ziele und Modalitäten wie Art und Häufigkeit des Kontaktes festgelegt. Diese bestimmen Sie und Ihr/e Mentee individuell. Empfohlen wird ein Kontakt mindestens alle vier Wochen.

Ein Zwischentreffen aller Beteiligten nach etwa sechs Monaten dient dem gemeinsamen Netzwerken. Hier treffen sich alle Teilnehmer des Mentoring-Programms wieder, um sich auszutauschen.

Nach Ablauf des Mentoring-Jahres findet die Abschlussveranstaltung statt, die einem letzten persönlichen Treffen im Rahmen des offiziellen Mentoring-Jahres und der Weitergabe Ihrer Erfahrungen an den folgenden Jahrgang dient. Hat sich im Laufe des Jahres ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Mentee entwickelt, bleibt der Kontakt idealerweise darüber hinaus bestehen

 

„Die Zusammenarbeit im Mentoring ist meines Erachtens wieder einmal sehr erfolgreich. Wir finden uns auf beiderseitige Initiative regelmäßig zusammen und wir konnten auch bereits einen Hospitanztag in meiner Abteilung durchführen. Der Austausch ist jedenfalls für mich wieder sehr spannend. Ich bin beeindruckt vom Ehrgeiz und der Zielstrebigkeit einerseits aber auch der nachhaltigen Reflektion des Sinns und Zwecks mancher Karrierewege andererseits durch die beiden Mentee, die ich bislang begleiten durfte.“

Dr. Steffen Kroschwald, Datenschutz Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG