Welche Vorteile bietet das Mentoring-Programm?

Als Mentee bringen wir Sie mit einem/einer beruflich erfolgreichen Mentor/in zusammen, der/die mit seiner/ihrer Erfahrung und seinem/ihrem Fachwissen ein/e kompetente/r Gesprächspartner/in in allen Fragen zu Ihrer Berufs- und Lebensplanung ist. Die Mentorinnen und Mentoren sind Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft und anderen Organisationen mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Sie sind entweder in einer leitenden Position tätig oder haben bereits erfolgreich die ersten Schritte einer Fachkarriere getan.

Themen im Mentoring können unter anderem sein:

  • Berufs- und Karriereplanung
  • Vermittlung wichtiger Kontakte und Einführung in Netzwerke
  • Fachlicher Erfahrungsaustausch
  • Arbeitszeitmanagement
  • Studieren und Arbeiten im Ausland
  • Qualifizierungsmöglichkeiten über das Studium hinaus
  • Vermittlung von Praktika u.ä.
  • Thema/Gestaltung der Abschlussarbeit
  • Teilnahme an beruflichen Terminen ("Shadowing")
  • Interkulturelle Kompetenzen

„Meine Mentorin und ich sprechen auf alle Fälle jeden Monat miteinander, entweder persönlich oder auch am Telefon. Ich kann offen und ehrlich mit ihr sprechen und Sie unterstützte mich bisher bei aktuellen Themen, wie zum Beispiel bei meiner Bewerbung für das Praxissemester. Eine tolle Erfahrung für mich war es, als ich in den Ferien für einen Tag in ihr Unternehmen zum Shadowing kommen dürfte und ich hierdurch ihren Arbeitsalltag besser kennenlernen konnte.“

Alina Drees, Studiengang Personalmanagement

Wer ist als Mentee geeignet?

Für das Mentoring-Programm kommen Sie in Betracht, wenn Sie den ersten Studienabschnitt mit guten bis sehr guten Noten abgeschlossen haben und/oder sich durch Ihr ehrenamtliches Engagement inner- oder außerhalb der Hochschule besonders hervorheben.

Damit das Mentoring gelingen kann, ist Eigeninitiative besonders wichtig. Sie als Mentee suchen aktiv das Gespräch mit Ihrem/Ihrer Mentor /in und setzen durch die Themenwahl die Akzente des Mentorings. Sie fragen nach Rat und streben aktiv danach, diesen auch umzusetzen. Neben Interesse und Offenheit für neue Ideen sowie Impulse bringen Sie auch den Willen und die Fähigkeit zur Selbstreflexion mit.

Vor Beginn des Programms sollten Sie sich Gedanken über Ihre Erwartungen und Wünsche an das Mentoring machen und klare Ziele formulieren – so kann die Beziehung effizient gestaltet werden.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass Sie bereit sind, sich aktiv an allen Programmbausteinen des Mentoring-Programms zu beteiligen.

„Mein Mentor hat mich bisher nicht nur fachlich und in meiner Karriereplanung unterstützt, sondern insbesondere auch in meiner persönlichen Entwicklung. Aufgrund seiner Lebenserfahrung vermag er es außerdem, mir neue Perspektiven auf Themen oder Situationen zu eröffnen, die ich oft als sehr hilfreich empfinde.“

Wilhelm Koltermann, Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik

Wie kann man als Mentee an dem Mentoring-Programm teilnehmen?

Es gibt zwei Möglichkeiten einer Bewerbung für das Mentoring-Programm. Zum einen werden die Studiengangleiter gebeten, besonders leistungsorientierte und förderungswürdige Studierende zu identifizieren und diese für das Programm vorzuschlagen. Zum anderen können Sie aber auch selbst tätig werden und bei Interesse Ihren Studiengangleiter ansprechen. Suchen Sie mit diesem das Gespräch und wägen Sie gemeinsam eine Bewerbung für das Programm ab.

Wenn Sie für das Programm vorgeschlagen wurden bzw. Ihr Studiengangleiter Ihre Bewerbung unterstützt, lassen Sie uns bitte folgende Dokumente an mentoring@hs-pforzheim.de zukommen:

  • ausgefüllter Profilbogen
  • tabellarischer Lebenslauf mit Foto
  • Motivationsschreiben (max. 1 Din A4 Seite)
  • Bescheinigung über soziales Engagement (falls vorhanden)

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Sie in einem Tandem mit einem passenden Mentor zusammenzubringen. Dies ist ein zentraler Faktor für eine erfolgreiche Mentoring-Beziehung. Dieser Anspruch kann aber leider auch bedeuten, dass wir Ihnen die Vermittlung eines passenden Mentors nicht garantieren können. Das Mentoring-Team wird sich größte Mühe geben, für jeden Mentee einen passgenauen Mentor zu finden. Leider gelingt dies nicht immer. Eine eventuelle Absage bedeutet daher keinerlei Wertung der Qualifikation eines Studierenden.

„Mein Mentor war mir auf Anhieb sehr sympathisch und perfekt auf das Treffen vorbereitet. Die persönlichen Treffen waren immer sehr lehrreich und spannend. Er hat alle meine Fragen beantwortet und mir auch Materialien zur weiteren Lektüre zur Verfügung gestellt. Außerdem ist er sehr gut auf meine persönliche Situation eingegangen. Besonders beeindruckt hat mich, dass er mir nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Schwierigkeiten berichtet hat und mir auch hierzu Tipps, z. B. zum Lösen von Konflikten, gegeben hat.“

Ramona Rettig, Studiengang Wirtschaftsinformatik

Ablauf des Programms

Nach einer erfolgreichen Bewerbung erfolgt das Matching. Ziel ist eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen Mentor/in und Mentee unter Berücksichtigung der im Profilbogen gemachten Angaben. Je nachdem, welche spezifischen Interessen und Wünsche Sie haben, versuchen wir eine/n passende/n Mentor/in aus unserem Mentorenpool für Sie zu finden.

Der Erstkontakt zwischen Mentor/in und Mentee findet bei der Auftaktveranstaltung im Sommersemester statt. Sollte Ihr/e Mentor/in verhindert sein, vereinbaren Sie gemeinsam einen Termin zum persönlichen Kennenlernen. Zu Beginn erhalten Sie eine Mentoring-Vereinbarung, die Sie bitte gemeinsam mit Ihrem/Ihrer zukünftigen Mentor/in ausfüllen und unterzeichnet an die Hochschule zurückschicken. In dieser Vereinbarung werden Ziele und Modalitäten wie Art und Häufigkeit des Kontaktes festgelegt.

Ein Zwischentreffen, etwa sechs Monate nach dem Start des Programms, dient dem Netzwerken. Hier treffen sich alle Teilnehmer wieder, um sich auszutauschen.

Nach Ablauf des offiziellen Mentoring-Jahres findet die Abschlussveranstaltung statt, die einem letzten persönlichen Treffen und der Weitergabe Ihrer Erfahrungen an den folgenden Jahrgang dient. Hat sich im Laufe des Jahres ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Mentor/in entwickelt, bleibt der Kontakt idealerweise darüber hinaus bestehen.

 

„Anfangs durfte ich eine Woche Shadowing erleben, was mir einen sehr spannenden Einblick in den Alltag eines Managers gegeben hat. Mein Mentor war durch sein großes Netzwerk bereit, mir ein Praktikum im Ausland zu vermitteln. Der Austausch zwischen uns war immer sehr offen und ehrlich, was ich sehr zu schätzen wusste."

Jan-Simon Wiederoder, Studiengang Einkauf und Logistik