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Business PF - Wissen, worauf es ankommt

Was ist das Mentoring-Programm TANDEM?

Das Mentoring-Programm hat das Ziel, herausragende Bachelor-Studierende (Mentees) ab dem 3. Semester bei ihrer Karriereplanung durch externe Mentoren zu unterstützen und zu begleiten. Dabei stehen zwei zentrale Fragestellungen im Fokus. Zum einen die Beratung dieser Studierenden im Studienverlauf, zum anderen die gezielte und erstklassige Förderung auf ihrem Weg vom Studium in den Beruf. Im Vordergrund steht die Entwicklung der persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Studierenden, indem die Mentoren ihre Mentees bei Fragen rund um Studien-, Berufs- und Lebensplanung beraten. Themen sind z.B. der optimale Karriereeinstieg, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Studieren und Arbeiten im Ausland oder die Karriereplanung.

Bisher konnten 130 herausragende Studierende mit Mentoren aus der Wirtschaft und Industrie zusammengeführte werden. Insgesamt sind 72 Unternehmen am Programm beteiligt.

 

Was bringt das Mentoring?

Das Programm bietet eine Win-win-Situation für beide Seiten des Tandems. Der Mentee erhält fachliche und persönliche Anregungen von einer erfahrenen Führungskraft, kann an dem Erfahrungsschatz und den Netzwerkkontakten des Mentors partizipieren und erfährt eine kritische Reflektion des eigenen Verhaltens. Der Mentor gewinnt Beratungserfahrung, Einblicke in die Perspektive von Nachwuchskräften und kann sein eigenes Führungsverhalten reflektieren sowie das Netzwerk im Kreis der Mentoren erweitern.

"Von dem Mentoring-Programm erhoffe ich mir ein synergetisches Verhältnis, das mich an den fachlichen und persönlichen Erfahrungen des Mentors teilhaben lässt und mir ermöglicht Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ich bin überzeugt davon, dass dieses Programm ebenso spannend für die Mentoren ist, wie für die Mentees. Fragen wie: "Wer wird mein Mentee sein?"; "Welchen akademischen Hintergrund hat er/sie?"; "Was sind seine/ihre Interessen?", schwirren mit Sicherheit auch im Kopf des Mentors herum."
Dennis Scarafilo, International Marketing Student wird betreut von Mentor Dirk Hauke, CEO beim Klingel Versandhaus.

„Mein Mentor stellt sich immer wieder für mich als guter Sparring-Partner heraus. Ich kann das Mentoring-Programm damit nur weiterempfehlen", so Mentee Florian Pichlmaier über seinen Mentor, Rechtsanwalt Andreas Reuter. Pichlmaier studiert Wirtschaftsrecht und absolviert gerade ein Praktikum im Ausland. „Trotz der weiten Entfernung hilt er mir bei wichtigen Entscheidungen.“

Mentee Carina Siefert studiert Media Management und Werbepsychologie und ist begeistert von der Zusammenarbeit mit ihrem Mentor, Uwe Storch, Head of Media Ferrero Deutschland. Storch ist verantwortlich für die strategische und taktische Media-Planung beim international tätigen Süßwarenhersteller. „Ich bin wirklich überwältigt von den Möglichkeiten, die mir das Mentoring-Programm bietet. Ganz nach dem Motto "Shadowing" hatte ich bereits mehrmals die Möglichkeit meinem Mentor bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Ich durfte ihn bei Meetings und Präsentationen begleiten."

"Mit dem Mentoring-Programm eröffnet sich für die Studenten der Hochschule Pforzheim eine Möglichkeit, die nicht allen zuteilwird. Ich nutze diese Chance, um mit meinem Mentor Erfahrungen auszutauschen und  Kontakte zu knüpfen. Er verfügt über ein großartiges Netzwerk", berichtet Maika Lenz über ihren Mentor Thilo Huys. Das Bild entstand beim ersten Mentoring-Treffen.

Bei Controlling-Student Martin Föse und seinem Mentor Joachim von Lohr, Mitglied der Geschäftsleitung der Süd Beteiligungen GmbH, hat sich ein tolle Kooperation entwickelt. "Zeit ist zwar immer ein Problem; für seinen Mentee habe ich mir aber immer die erforderliche Zeit genommen, betonte Joachim von Lohr. Neben regelmäßigen Treffen durfte Martin Föse seinen Mentor eine Woche lang bei der Arbeit begleiten. "Davon habe ich fachlich und persönlich stark profitiert", sagt er.

Welche Fakultäten nehmen am Programm teil?

Das organisatorische Dach des Mentoring-Programms ist die Fakultät für Wirtschaft und Recht. Im Jahr 2015 wurde das Programm in die Fakultät für Technik ausgeweitet.

Es ist Teil des Projektes „Zielgruppenorientiertes Studienberatungs- und Betreuungskonzept“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.  

 

Wie gestaltet sich eine Mentoring-Partnerschaft und wie viel Zeit ist notwendig?

Inhalte und Intensität der Mentoring-Beziehung bestimmen alle Beteiligten selbst – je nach Bedarf und Voraussetzungen. Wie zeitintensiv das Mentoring ist, hängt somit vom Mentor und Mentee ab.

Ein Austausch ist im Rahmen von persönlichen Treffen oder auch über Telefon und E-Mail möglich. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass ein persönliches Treffen des Mentors mit seinem Mentee im Unternehmen des Mentors eine effiziente und effektive Kontaktpflege darstellt.  

 

Werden entstehende Kosten übernommen?

Das Programm selber ist für die Beteiligten kostenlos, entstehende Nebenkosten müssen die Parteien selber übernehmen.  

 

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die Projektkoordinatorin Elisabeth Dischinger steht Mentoren und Mentees jederzeit beratend zur Seite und beantwortet gerne alle Ihre Fragen.

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