Erfahrungsberichte

Stimmen aus dem Studiengang

Der Studiengang Personalmanagement legt einen sehr großen Wert auf praktische Einblicke, was mir persönlich am besten gefallen hat. So haben wir beispielsweise Projekte bei Daimler und L’Oréal umgesetzt und konnten damit zusätzlich zum Praxissemester weitere wertvolle Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus werden im Studiengang auch verschiedene Seminare und Workshops zu HR-Themen angeboten sowie regelmäßig ehemalige Absolventen eingeladen, die von ihrem „Personaleralltag“ berichten. Dadurch können bereits während dem Studium erste Kontakte geknüpft und ein Netzwerk aufgebaut werden. Gegen Ende des Studiums haben mir genau diese Einblicke geholfen zu entscheiden, in welchem Bereich ich beruflich starten möchte.

Jennifer Zink, Bachelor 2019

Besonders positiv beim Bachelorstudiengang BW/Personalmanagement ist das Angebot der verschiedenen Wahlfächer, sodass die Studierenden die für ihren individuellen Berufswunsch passenden Vorlesungen besuchen können. Durch die kleinen Gruppen werden hierbei stets ein intensiver Austausch und ein persönliches Verhältnis zu den Dozenten und Kommilitonen ermöglicht. Hervorzuheben ist auch die Verzahnung von Theorie und Praxis, da bei Projektarbeiten in Kooperation mit Unternehmen die wissenschaftlichen Modelle direkt angewendet werden können.

Melanie Mischok, Bachelor 2018

Ein „Herbstsemester“ in Montréal

„Ladies and Gentlemen, Mesdames et Messieurs! Welcome to Montréal, bienvenue à Montréal!“, erklang es aus den Lautsprechern des Airbus‘ A330. Ich war an meinem Zielflughafen Montréal angekommen. Mit einem Trolley, einem Rucksack und mit gemischten Gefühlen stieg ich in den Bus in Richtung Innenstadt. Ich realisierte, dass es kein Zurück mehr gab: Ich hatte mein vertrautes Leben in Pforzheim zurückgelassen und ein neues Kapitel meines Studiums brach an – ein Semester an einer Partner-Universität in Kanada. Rückblickend war es ein großartiges Semester, das mich sehr geprägt hat.
Schon in den ersten Semestern meines Studiums träumte ich von einem Auslandssemester in Kanada. Die Möglichkeit, ein Auslandssemester einzulegen, wollte ich unbedingt wahrnehmen, um fremde Kulturen kennenzulernen, meine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und um andere Blickwinkel auf mein Studium gewinnen zu können. Kanada erschien mir als sehr attraktiv – ich dachte an viel Natur und freundliche Menschen.
Dieser Traum ging in meinem fünften Studiensemester in Erfüllung. So verbrachte ich das „Herbstsemester“ 2018 (August bis Dezember 2018) im kanadischen Montréal an der ESG UQAM.

Das Studium in Kanada war für mich sehr zeitintensiv. Ich besuchte die Kurse „Leadership“, „Corporate Social Responsibility”, „Sports Marketing” und „Strategic Management”. Neben den zwei Prüfungsphasen gab es jeweils regelmäßige Tests oder Gruppenarbeiten. Dafür empfand ich die Ansprüche der Professoren an die Studenten geringer als in Pforzheim. Alle absolvierten Prüfungsleistungen wurden mir im Nachhinein problemlos in Pforzheim für
vergleichbare benötigte Fächer angerechnet.
Durch das Studium gewann ich neue Freunde, mit denen ich heute noch im Kontakt bin. Mit ihnen unternahm ich viel: Vom Ice Hockeyspiel bis zu Städtereisen im Osten Kanadas oder in den USA war alles dabei. Schade finde ich nur, dass wir nun alle wieder auf der ganzen Welt verteilt sind. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, in Kanada zu leben. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen dort respektvoller miteinander umgehen, als es hierzulande
der Fall ist.
Mein Auslandsstudium bewerte ich als durchweg positiv: Ich besuchte viele Kurse, die mich fachlich und persönlich weiterbrachten, gewann neue Freunde, lernte kennen, wie in Nordamerika studiert und gelebt wird. Durch meine Zeit in Kanada fühle ich mich offener und neugieriger.

Ein Auslandsstudium kann ich nur weiterempfehlen.

Leonhard Lißner

Hey, how’s it going? Mein Name ist Felix Schaefer, ich studiere BWL/Personalmanagement an der HS Pforzheim und habe ein Auslandssemester an der University of Wyoming verbracht.

Wie die Meisten der Internationals hab auch ich in den Dorms – also den Wohnheimen – gewohnt. Die amerikanischen Studentenwohnheime unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen in Pforzheim/Deutschland, und sie ähneln mehr einem Schlafgebäude in einer Militärkaserne: Man teilt sich ein Zimmer mit einem Roommate, es gibt Gemeinschaftsduschen und -WCs und ab 22.00 Uhr ist Nachtruhe. Die Unterbringung in den Dorms ist natürlich kein Muss, allerdings bekommt man dort die beste „college-experience“.

Um an der UWYO als Vollzeitstudent (Full-time student) zu gelten, muss man mindestens 12 amerikanische Credits belegen. Das entspricht i.d.R. 4 Fächern. Die Vorlesungen, die ich gewählt habe, waren:

Business Ethics, Management and Organization, Intro to Operations and Supply Chain Management, und Organizational Behavior and Leadership.

Insgesamt macht das Studieren in den USA sehr viel Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zu den Vorlesungen in Pforzheim.

Darüber hinaus darf natürlich die Freizeit im Auslandssemester nicht zu kurz kommen. In Laramie wird es einem kaum langweilig, irgendwas ist immer!

Es gibt an der University of Wyoming unzählige Clubs und Initiativen, da ist für jeden etwas dabei. Ich war Mitglied des Precision Shooting Clubs und der Society for Human Resource Management, was mir einen intensiven Austausch mit amerikanischen Studenten ermöglichte und mir viel Spaß bereitete.

Sportlich bietet Laramie wie auch Wyoming sehr viel: Das Half Acre Gym – ein Fitnessstudio auf 2000 Quadratmetern Grundfläche – bietet von der Kurzhantel, über Squashräume bis hin zur Schwimmhalle alles was das Herz begehrt. Das Umland von Laramie lädt zum Wandern ein, besonders der Happy Jack Trail ist sehr beliebt.

Als eingeschriebener Vollzeitstudent hat man kostenlosen Eintritt zu allen Sportveranstaltungen der University of Wyoming: Volleyball, Soccer, Basketball und natürlich DIE amerikanische Sportart: American Football.

Das Nachtleben von Laramie ist trotz der vergleichsweisen kleinen Größe der Stadt nicht zu unterschätzen! Viele kleine Bars laden zu einer Kneipentour ein; wer jedoch auf Clubbing steht wird höchstens im „Roxie’s“ fündig.

Die University of Wyoming bietet mehrere Ausflüge an, die ich jedem ans Herz legen kann. Vor Allem das Outdoor Program bietet viele verschiedene Ausflüge ins Grüne an. Ich habe u.A. an einem Ausflug zu dem Medicine Bow National Forest zum Wandern unternommen, wo man auf 3663 Meter Höhe einen traumhaften Ausblick auf die Rocky Mountains hat.

Besonders die Spring Break (Spring Semester) oder das Thanksgiving-Wochenende (Fall Semester) bieten sich für eine Kurzreise an. Wir haben z.B. ein Auto gemietet und haben einen Roadtrip nach Las Vegas unternommen. Salt Lake City liegt auf dem Weg und ist absolut sehenswert, genauso wie Zion National Park.

Die Zeit in den USA war für mich der absolute Wahnsinn. Ich habe unzählige Freundschaften geschlossen, egal ob mit Amerikanern, Europäern oder anderen Deutschen, die hoffentlich bestehen bleiben. Auch persönlich hat mich das Auslandssemester weitergebracht: Komplett auf sich allein gestellt zu sein, in einem Land mit einer anderen Sprache, bringt einen an seine eigenen Grenzen – und darüber hinaus. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen ins Ausland zu gehen. Und natürlich ganz besonders an die University of Wyoming. In diesem Sinne noch einmal der Schlachtruf der Wyoming Cowboys: „Go Pokes!“

Felix Schäfer

Schon zu Beginn des Studiums hatte ich mir fest vorgenommen, die Möglichkeit zu nutzen und ein Semester an einer ausländischen Partnerhochschule zu studieren. Die Hochschule Pforzheim bietet eine Vielzahl an europäischen und außereuropäischen Partnerhochschulen, die einem die Entscheidung nicht leicht machen. Ich habe mich letztendlich für Europa, genauer für die EDHEC Business School am Nizza Campus in Frankreich entschieden. Mir war es wichtig, die Vorlesungen auf Englisch zu besuchen und trotzdem die Möglichkeit zu haben, meine Französisch-Kenntnisse aus der Schulzeit in einem Sprachkurs zu vertiefen und diese im Alltagsleben anzuwenden. Zudem bietet die EDHEC sehr viele Vorlesungen an, die man sich in Pforzheim anrechnen lassen kann, sodass man im Nachhinein nicht in Verzug mit dem Studium in Pforzheim kommt. Auch hatte ich in Nizza die Möglichkeit, Leadership als Personalfach zu vertiefen, was natürlich perfekt zu unserem Studiengang passte.

Die EDHEC Business School ist in Frankreich eine private Hochschule, was man deutlich an der modernen Einrichtung des Gebäudes und der guten Organisation des gesamten Exchange Programs erkennt. Als internationaler Student ist man dort zusammen mit allen anderen internationalen Studenten im „International Business Track“ und findet so schnell Anschluss zu anderen Erasmusstudenten und Studenten anderer Länder. Es gibt extra ein Büro mit Ansprechpartnern für die internationalen Studenten, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das war wirklich sehr hilfreich!

Nizza ist eine tolle Stadt zum Studieren und natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu kurz. Die Hochschule liegt in der Nähe zum Strand, an dem man sich oft noch nach den Vorlesungen zum gemeinsamen Beachvolleyball oder Relaxen traf. In Nizza gibt es eine schöne Altstadt und einen tollen Markt und zudem sind in der Umgebung alte Dörfer zu erkunden wie bspw. Èze oder die Parfumstadt Grasse. Cannes und Monaco sind auch nur einen Katzensprung entfernt und lohnen sich super für einen Tagesausflug.

Für mich war die Studienwahl BW/Personalmanagement verbunden mit einem Auslandssemester optimal und ich kann diese Kombi jedem empfehlen, der sich für die Studieninhalte interessiert und zusätzlich Auslandserfahrung sammeln möchte. Denn wie wir Personaler wissen, bereichert dies nicht nur den CV sondern auch die Persönlichkeit!

Kathrin Fritz

Nach vier Semestern Studium theoretischer Grundlagen an der HS Pforzheim, ist man gut gewappnet, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu testen. Meiner Meinung nach ist das ein Vorteil gegenüber einem Studium an Universitäten. Denn das Praxissemester stellt vor allem auch die Möglichkeit dar, quasi unverbindlich, Unternehmen kennenzulernen und sich selbst zu präsentieren.

Aufgrund meiner Werkstudententätigkeit in einem kleineren Start-Up-Unternehmen im Bereich Ingenieurdienstleistungen interessierte ich mich vor allem für einen Einblick in ein größeres Unternehmen, um meinen Horizont zu erweitern. Dass es dann mein Wunsch-Unternehmen wurde … umso besser! Ich durfte im Personalreferat der AUDI AG am Standort Neckarsulm unterstützen.

Und mit „unterstützen“ meine ich auch wirklich tatkräftig und voll im Team integriert mitarbeiten. Das bedeutet eben nicht Aufgaben wie „Kaffee kochen“ oder „Kopieren“ (es sei denn für mich selbst J). Nein, ich durfte ganze Aufgabenbereiche eigenständig bearbeiten, in kleineren und größeren Projekten unterstützen und an verschiedenen Terminen teilnehmen.

Von Anfang an fühlte ich mich in der Personalabteilung mit über 60 Mitarbeitern sehr willkommen. In einem von drei Teams des Personalreferats war es zum Beispiel meine Aufgabe, selbstständig die Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter zu organisieren und zu begleiten. Außerdem gab es immer wieder die Möglichkeit, die Referenten bei Projekten zu unterstützen. Die Projekte waren dabei sehr unterschiedlich und reichten von der Organisation von Veranstaltungen über die Erstellung von Präsentationen und Auswertungen bis hin zur Recherche von Zukunftsthemen.

Selbstverständlich gab es auch administrative Aufgaben wie Datenpflege oder Ablage von elektronischen Akten. Solche Aufgaben gehören eben zum Arbeitsalltag dazu. Was ich aber nicht für selbstverständlich im Praktikum halte, ist die Teilnahme an Schulungen, Bewerbungsgesprächen, Auswahlverfahren, Beratungsgesprächen oder Konferenzen. Und genau das vermittelt doch sehr gut die Arbeit eines Personalers in einem Unternehmen dieser Größe. Bei über 16.000 Mitarbeitern allein am Standort Neckarsulm kommen da übrigens einige Termine zustande!

Das Beste bei einem der Premium-Automobilhersteller ist natürlich, dass man die Möglichkeit hat auch mal mit Autos zu fahren, die man als Student sonst eher noch nicht fahren würde. Man kann also sagen, als Student in Pforzheim und mit über 600 PS ist man definitiv auf der Überholspur!

Daniel Keller

Welcome to the land of smile!

SawadeeKha!

Ein Studium im Ausland? Diese Frage stellte sich vor Antritt meines Studiums für mich zunächst überhaupt nicht. Ich nahm an, dass ich die sprachliche Barriere nicht schaffen würde – das sollte sich jedoch bald ändern.

Die Hochschule Pforzheim fördert seine Studierenden vom ersten Semester an mit interkulturellen Trainings sowie Vorlesungen in englischer Sprache. So wird jeder Studierende Step-by-Step an das Business-Englisch „gewöhnt“.

Schon am ersten Tag an der Hochschule wird durch den Studiendekan die Möglichkeit eines Auslandssemester oder Auslandspraktikums vorgestellt – bei dem außerdem die Hochschule Pforzheim jeden Studierenden persönlich betreut.

Als dann das Praxissemester vor der Türe stand bewarb ich mich in Deutschland bei der Robert Bosch GmbH um einen Praktikumsplatz. Einige meiner Kommilitonen gingen in diesem Semester ins Auslandsstudium. Und genau da fing ich an zu überlegen, ob ich nicht einfach ein Praktikum statt einem Studium im Ausland machen sollte. Also bewarb ich mich direkt bei einem Auslandsstandort (das Ganze noch während meines Praxissemesters!). Die Vorlaufzeit betrug nur wenige Monate.

Bereits vor meinem Antritt des Praktikums bei Bosch Automotive in Thailand wurde ich durch die Personalabteilung am Standort bestens betreut.

Auch seitens der Hochschule war das „spontane“ Praktikum überhaupt kein Problem und ich fand volle Unterstützung. Ein kurzes Telefonat mit der Sekretärin unseres Studiengangs genügte und schon wurde mein Urlaubssemester nach Prüfung der allgemeinen Regelungen genehmigt.

Kurze Zeit später saß ich im Flugzeug Richtung Thailand.

Mein Alltag war nun komplett anders, als die Monate zuvor:

06:50 Abholung durch einen Minivan beim meinem Apartment
07:30 Ankunft am Werk
08:00 Beginn der Arbeit
12:00 Mittagspause (1 h)
17:40 Rueckfahrt zum Appartment
Gemeinsames Abendessen mit den anderen Praktikanten in nahegelegenen Restaurants.

Auch hatte ich Gelegenheit, neben meinem Arbeitsalltag durch einige andere Länder in Asien zu reisen. So kam es vor, dass ich an einem Wochenende nach Kambodscha und am nächsten nach Vietnam flog.

Ob ich ein Auslandspraktikum empfehlen würde? AUFJEDENFALL!

Die interkulturelle Erfahrung sowie die Praxis im Ausland zu erleben, war für mich persönlich eine ungeheuer spannende und aufregende Zeit. Und dennoch muss ich sagen: Auf den Pforzheimer Campus und meine Kommilitoninnen und Kommilitonen habe ich mich auch in Asien schon wieder gefreut.

Viviane Stutz

München 2019

Die diesjährige Studiengangs-Exkursion führte 20 angehende Personaler vom 06. bis zum 10. Mai in die heimliche Hauptstadt, nach München. Dem Leitgedanken „Perspektiv-Wechsel HR“ folgend, erlebten die Studierenden unter der Leitung von Anja Schmitz auch in diesem Jahr wieder ein buntes, informatives und abwechslungsreiches Programm: „Von Unternehmensrealität über Infos zum Beraterleben bis zum Konferenz-Erlebnis“

So startete der erste Tag für viele Teilnehmende genau dort, wo sie erst kürzlich angekommen waren, nämlich am Münchner Flughafen. Neben dem Erkunden des Flughafengeländes ging es hier hauptsächlich um die Frage, mit welchen aktuellen Herausforderungen sich das Personalwesen derzeit beschäftigt. Ein gemeinsames Abendessen rundete den ersten Tag ab.

Unter dem Motto „Personalwesen -  von stabil bis agil!“ ging es an Tag 2 zunächst zur MTU Aero Engines AG. Die Studierenden erhielten hier spannende Einblicke in das Thema Lernen und Ausbildung vor dem Hintergrund der sich verändernden Umwelt. In einer Workshop Session erarbeiteten sie mit Lego Serious Play Antworten auf Fragen der Unternehmensattraktivität

Bei einem zünftigen Abendessen im Augustiner-Keller gewährten vier Berater der Lurse AG Einblicke in ihr „daily business“ als HR-Berater. Zudem plauderte die Pforzheimer Alumna Lena Dobelmann aus dem Nähkästchen zum Thema „Leben und Studieren in München“. Nach ihrem Bachelorstudium in Pforzheim absolviert sie ihr Masterstudium in München.

An Tag 3 drehte sich bei IBM alles um das Thema Digitalisierung, deren Chancen sowie aktuelle Anwendungsbeispiele für HR. Vor allem zum Thema Künstliche Intelligenz bot IBM spannende Einblicke.

Am folgenden und letzten Tag in München stand ein Besuch auf der L&D Pro, einem Expofestival zu den neusten Trends im Bereich Personalentwicklung, auf dem Programm. Als kleines Highlight referierte hier auch Anja Schmitz zum Thema „Lernen in der VUCA-Welt“ als Keynote Speaker.

Nach der Exkursion ist vor der Exkursion … in diesem Sinne darf das nächste Reiseziel mit Spannung erwartet werden!

Berlin 2018

Unter dem Motto „Perspektiven-Wechsel HR: Von Start-up bis Konzern- was prägt HR?“ ging es von 14. bis 18. Mai 2018 für 17 Studierende des Personalmanagements unter der Leitung von Anja Schmitz nach Berlin.

Um möglichst viele verschiedene Ausgestaltungen der HR-Arbeit zu sehen und zu erleben, stand der Besuch von drei Unternehmen auf dem Programm. Während am ersten Tag im Corporate Headquarter der DB AG am Potsdamer Platz, einem der größten Arbeitgeber in Deutschland,  ein Blick hinter der Kulissen der HR-Konzernstrategie gewährt wurde, ging es am zweiten Tag zur Hypoport AG. Als Muttergesellschaft der Hypoport-Gruppe, einem Technologieunternehmen für die Finanz- & Immobilien- sowie Versicherungswirtschaft, ist sie eine der agilsten Organisationen in Deutschland. (siehe auch Blog-Eintrag Hypoport)

Am 3. Tag stand noch ein Besuch bei der BASF Services Europe GmbH, einem der wenigen Arbeitgeber mit einem HR Service Center in Deutschland, auf der Agenda.

Abgerundet wurde die Exkursion durch eine gemeinsame Sightseeing –Bustour durch Berlin.

Nach diesem sehr abwechslungsreichen und interessanten Programm darf gespannt erwartet werden, wohin die nächste Reise wohl gehen mag…

München 2016

Die Exkursion des Studienganges Personalmanagement führte uns im Sommersemester 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Bergmann nach München.

Wir begannen den offiziellen Teil der Exkursion mit drei interessanten Vorträgen bei der Siemens AG. Unter der Leitung von Herrn Paschke, hörten wir Vorträge zu den Themen Führungskräfte-Entwicklung, Learning Campus und HR Transformation. Einen besonderen Mehrwert brachten die jeweils anschließenden Diskussionen. Nach dem aufschlussreichen Morgen durften wir unsere leeren Mägen mit bestem Essen aus der Siemens-Kantine füllen. Anschließend ging es direkt zu Infineon Technologies, wo wir herzlich auf dem Campeon empfangen wurden. Besonders überraschend war die Vielfalt der Produkte, in denen die Halbleiter von Infineon verbaut sind. Frau Hillebrand und ihre Vorgesetzte, Frau Dr. Steiger, stellten uns Change-Management und Leadership-Beratung im Rahmen einer  Personalfunktion vor. Im Anschluss war viel Raum für einen anregenden Austausch. Diesen anstrengenden, aber tollen ersten Tag, ließen wir im Hirschgarten bei strahlendem Sonnenschein gemütlich ausklingen. Spätestens beim Feiern im Ruby‘s war aller Hochschulstress vollständig in den Hintergrund gerückt.

Nach einer kurzen Nacht wurden wir beim ADAC von Herrn Mehrtens, dem Leiter der  Personalentwicklung, empfangen. Das heutige Thema war die Kulturkrise und ihre Bewältigung im Zusammenhang mit dem „ADAC-Skandal“. Herr Mehrtens ging sehr aufmerksam und offen auf sämtliche Zwischenfragen ein und beantwortete unsere teils auch kritischen Fragen sehr ehrlich und detailliert. Beim gemeinsamen Mittagessen bereicherten uns Herr Prof. Bergmann und Herr Mehrtens mit Erzählungen und persönlichen Ratschlägen für unsere berufliche Zukunft. Danach erkundeten wir in kleinen Grüppchen die Münchner Innenstadt. Mit einem gemeinsamen Koch- und Spieleabend rundeten wir den Tag in der Unterkunft ab.

Das offizielle Programm der Exkursion endete mit einer Werksführung bei MAN Trucks, wo wir bei der LKW-Produktion hautnah dabei sein durften. Dank des tollen Wetters, konnte uns Herr Bergmann seinen Geheimtipp, das Seehaus im Englischen Garten, zeigen. Hier verbrachten wir einige gemütliche Stunden, bevor wir uns von Herrn Bergmann bei Kaffee und Eis verabschiedeten. Auf der Heimreise legten wir noch einen Zwischenstopp zur Besichtigung des Konzentrationslagers Dachau ein, bevor es dann mit einem mulmigen Gefühl im Magen zurück nach Pforzheim ging.

Wir bedanken uns bei allen Gastgebern für den herzlichen Empfang und die offenen und interessanten Einblicke in ihr Unternehmen und das Personalmanagement. Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Bergmann für die Organisation und sein Engagement.

Catharina, Giulia, Markus, Lisa, Sebastian, 4. Semester BW/Personalmanagement

Bodenseeregion 2015

Am Montag um 08:15 Uhr trafen wir, 17 Studentinnen des 3. und 4. Semesters Personalmanagement und Herr Prof. Dr. Gairing, uns an der Bushaltestelle der Hochschule. Unser Ziel: die schöne Bodenseeregion. Wir kamen gegen 11 Uhr an der Pforte der Rolls Royce Power Systems, ehemals MTU, in Friedrichshafen an. Nach einer freundlichen Begrüßung in einem modernen Besprechungsraum waren wir zum Mittagessen in der Kantine eingeladen, die mit ihrem Blick auf Bodensee und Alpen wohl den Titel „schönste Mensa Deutschlands“ erhalten könnte. Frisch gestärkt wurde uns von einem ehemaligen Mitarbeiter der MTU, der nun während seiner Rente die Werksführungen übernimmt, die Geschichte von Gründung bis heute näher gebracht. Jetzt war es an der Zeit, sich die Produktion näher anzusehen. In zwei Gruppen aufgeteilt, gekleidet in modische gelbe Warnwesten, erhielten wir spannende Informationen zu den riesigen Motoren, die dort hergestellt werden. Eine interessante Anekdote gibt es zu dem Mercedes-Stern auf einem der Verwaltungsgebäude von Rolls Royce Power Systems. Zu Zeiten, als das Werk zu Daimler gehörte, wurde der Stern als Markenzeichen auf dem Dach installiert. Für die Seeschifffahrt ist er dann zu einem Koordinationspunkt geworden und kann deshalb nicht ohne weiteres abgenommen werden. Zurück im Besprechungsraum durften wir einem anregenden Vortrag von Patrick Müller lauschen, der sich intensiv mit dem Thema „betriebliches Gesundheitsmanagement“ auseinander gesetzt hat. Rolls Royce Power Systems sind mit ihrem sehr strukturierten und durchdachten BGM wirklich ein best-practice-Beispiel.

Nach einem Kaffee an der Seepromenade in Friedrichshafen kehrten wir, zum Unmut der Küchendamen unserer Herberge, etwas nach 18:00 Uhr bei den Pallottinern im Haus St. Josef Schloss Hersberg ein. Nach dem Vesper bezogen wir unsere sehr großen und sehr christlichen Doppelzimmer. Eine kleine Gruppe spazierte durch das herrliche Immenstaad zum See. Zum Ausklang des erlebnisreichen Tages trafen wir uns auf dem Balkon vor dem Pavillon. Mit netten Gesprächen und dem ein oder anderen Glas Wein endete unser erster Tag am Bodensee.

Pünktlich um 10 vor 8 Uhr standen wir am nächsten Morgen im Speisesaal parat. Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Friedrichshafen, um die ZF Friedrichshafen AG zu besichtigen. Eine sehr interessant gestaltete Werksführung mit einem überaus authentischen und sympathischen Tourguide brachte uns die Welt der Getriebe, hergestellt in Lean-Produktion, näher. Besonders faszinierend war die Perspektive aus der wir die sehr saubere, helle Halle betrachten konnten. Eine Galerie ermöglichte uns einen Vogelblick über die gesamte Produktionsstätte. Die Personalarbeit kam bei unserem Besuch der ZF selbstverständlich auch nicht zu kurz. Ein Vortrag über das Personalmarketing der ZF ermöglichte uns Einblicke in die Praxis, der das bereits in der Vorlesung Erlernte noch einmal vertiefte. Weiter ging es mit von uns erarbeiteten Kurz-Referaten zu den Fragen „Was genau ist Führungskräfteentwicklung?“, „Welche Gründe gibt es für die Führungskräfteentwicklung?“ und „Welche Aspekte führen dazu, dass die Führungskräfteentwicklung auch zielgerichtet ist?“. Das nun vorgestellte Führungskräfteentwicklungsprogramm der ZF, das bis ins Detail durchstrukturiert und ausgearbeitet ist, beeindruckte uns alle sehr. Zu einem Mittagessen mit dem aktuellen Praktikanten der Personalmarketingabteilung und einem Kaffee an der Seepromenade in Friedrichshafen, hatte uns die private Zeppelin Universität eingeladen. Ein interessanter Nachmittag stand uns bevor, über den am Abend noch eifrig diskutiert wurde und der uns in unserem Entschluss an der HS in Pforzheim zu studieren, eindeutig bestätigte. Nach dem Abendessen (heute waren wir pünktlich), klang der Abend bei Regen gemütlich im Pavillon des Schlosses aus.

Am Mittwoch fanden wir uns um 12 Minuten vor 8 Uhr zum Frühstück ein. Die Koffer wurden in den Bus geladen und eine Fähre transportierte uns vom Meersburg nach Staad. Die Grenze ins Ausland außerhalb der EU wurde passiert und Dennis Chust, Alumnus unserer Hochschule, begrüßte jeden von uns mit Handschlag vor dem Show-Room der Holy Fashion Group in Kreuzlingen. Eine medial sehr gut gestaltete Unternehmenspräsentation entführte uns in die Welt der Mode. Im Anschluss waren wir dazu angehalten, uns einige HR-Themen auszusuchen, die Herr Chust und Frau Albrecht spannend und in regem Austausch mit uns vorstellten. Nach dem herausragendem Mittagessen in einer Kantine, die eher den Namen „Wohlfühloase“  verdient und von den Mitarbeitern der HFG „Home“ genannt wird, erwartete uns eine spannende, wenn auch etwas fachfremde Aufgabe. Der Head of Brand Merchandise Management Florian Hiemeyer brachte uns die Marke Strellson näher, danach durften wir die Kollektion für den Winter 15/16 durchstöbern und uns unsere 14 Lieblingsstücke auswählen, die wir gerne ab November in den Strellson-Stores sehen würden. Ein Rundgang durch das Unternehmen rundete eine hervorragende Veranstaltung ab, deren Abschluss uns durch für die Heimreise gepackte Lunch-Pakete versüßt wurde.

Mit einem letzten Kaffee am Konstanzer Hafen verabschiedeten wir uns vom Bodensee und traten gegen 17:00 Uhr die Heimreise nach Pforzheim an. Drei spannende und inspirierende Tage lagen hinter uns. Damit war aus der Exkursion an den Bodensee eine mehr als gelungene Bildungsreise geworden. Ein herzlicher Dank geht an alle, die uns Einblicke in ihr Unternehmen ermöglichten, besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Prof. Dr. Gairing, der uns überhaupt die Reise ermöglichte und zu einem Erlebnis machte, das uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

München 2013

Nach der Anreise der 16 Personalmanagement-Studierenden aus unterschiedlichen Semestern beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im "Alten Simpl" in Schwabing. Dort konnten wir uns mit bayerischen Spezialitäten stärken, in einem Traditionslokal der "Schwabinger Boheme", der Künstler- und Intellektuellenszene vor dem ersten Weltkrieg.

Der nächste Tag begann mit einem aufschlussreichen Vortrag von Frau Bolenz im MAN-Werk in München zu dem Thema Personalmarketing und Talent Management. Anschließend erwartete uns eine beeindruckende Werksführung. Hier konnten wir die Herstellung eines MAN-Trucks live miterleben. Abends machten wir München unsicher und schwangen das Tanzbein in einem angesagten Club.

Am nächsten Morgen stand der Besuch im Aus- und Fortbildungszentrum bei der Landeshauptstadt München auf dem Programm. Herr Lendner gab uns einen umfassenden Einblick in Themen der Personal- und Führungskräfteentwicklung bei einer öffentlichen Verwaltung. Das ausnahmsweise strahlende Sommerwetter ermöglichte uns anschließend einen gemütlichen Spaziergang in den Englischen Garten, welchen wir mit einem Besuch im Biergarten ausklingen ließen.

Der Höhepunkt erwartete uns am Mittwoch, als wir am Frühjahrsforum des Münchener Bildungsforums teilnehmen durften. Der Vorsitzende, Karl-Heinz Oesterle, begrüßte uns persönlich und merkte an, ob man das Münchner Bildungsforum nicht zum Bildungsforum München / Pforzheim umbenennen sollte. Wir hörten spannende "Pecha Kucha" Vorträge zum Thema "Die PE/ler zwischen Business Partner und People Partner - Dilemma oder Chance?"

Belgien 2011

8. Mai 2011: Sonntagmorgen um 10 Uhr machten wir uns – wir, das waren sechs Studenten/innen mit Professor Ulf Kolb – auf die Reise in Richtung Belgien. Nach pausenreicher Fahrt mit dem Hochschulbus und 600 km später kamen wir gegen 18 Uhr an unserem Hotel „Focus“ in Kortrijk an und konnten Dank modernem Schlüsselsystem unsere Zimmer beziehen. Jeder fand ein anders gestaltetes Themenzimmer vor, was alle sehr beeindruckte. Nach kurzer Verschnaufpause ging es auf den gerade stattfindenden Rummel in der nahe gelegenen Innenstadt von Kortrijk. Der abenteuerlustige Teil der Gruppe testete seine Übelkeitsgrenze auf einer der vielen Attraktionen, während andere sich den belgischen Bierspezialitäten hingaben. Im Eilschritt ging es zurück zum Hotel, wo wir bereits von unseren belgischen Kommilitoninnen und deren Professor erwartet wurden. Nach einer netten Begrüßung waren das Abendessen und später ein uriger Pub angesagt.

Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück machten wir uns tags drauf auf den Weg an die Hochschule „Katho, Department IPSOC““. Dort erwartete uns ein Tag mit interessanten Präsentationen und Diskussionen über aktuelle Themen des Personalmanagements, wie z. B. Familienförderung und Mobbing. Die belgischen Studentinnen zeigten uns voller Stolz ihren neu gestalteten, modernen Campus. Nach einem Einkauf – belgisches Bier wie z.B. „Kriek“ (Kirschbier) und andere lokale Spezialtäten standen auf dem Plan – starteten wir zu Fuß zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt Kortrijk. Am Abend lud uns Mr. De Vos, der belgische Professor zu sich nach Hause zu Pizza und belgischem Bier ein; inzwischen liefen die Conversations mit den Kommilitoninnen recht munter.

Dienstags fuhren wir nach Oostende und besichtigten „Daikin Europe NV“; ein Rundgang durch die Produktion vermittelte detaillierte Einblicke in die Herstellung von Klimaanlagen. Die Personalleiterin stellte uns das internationale Personalmanagement des Konzerns vor. Hier konnten wir uns selbst einbringen, indem wir gemeinsam verschiedene Themen bearbeiteten. Nachmittags stand die Innenstadt von Oostende auf dem Plan – die belgischen Kommilitoninnen zeigten uns bei einer interessanten Tour die Stadt. Die kalte Nordsee war zwar nicht besonders angenehm für die Füße, erlaubte aber schöne Erinnerungsfotos.

Mittwochs starteten wir zur Rückreise über die äußerst sehenswerte und hübsche Stadt Gent. Per Schiff erlebten wir auf einer typischen Touristentour die historischen Kanäle von Gent. Um 20 Uhr kamen wir müde, jedoch um viele Eindrücke reicher auf den Parkplatz der Hochschule an. Rückblickend war die Zeit in Belgien viel zu kurz und wir sind uns alle einig, dass wir unbedingt einmal dorthin zurückkehren wollen. Wir erinnern uns gerne an die interessanten Fachdiskussionen, an die belgischen Gastgeber/innen, an die wunderschönen historischen Städte, an „Fritijes“, “Snoopijes“ und viele weitere lustig klingende Begriffe. „Dank u well“ an alle, die zu dieser tollen bilateralen Mini-Studentenkonferenz in Kortrijk beigetragen haben!

Eva Amann, Franziska de Jong, Manuel King, Eva Mahler, Stefanie Röckle und Carina Süß

Genfer See 2011

Zu einer für Studenten völlig ungewohnten Zeit trafen wir uns um halb acht an der Hochschule, um den natürlichen Lebensraum des Pforzheimer Studenten zu verlassen und in geschlossener Formation in fremde Gefilde aufzubrechen. Unser Ziel war die Schokoladennation in den Alpen. Als zukünftige Personalchefs konnten wir in Weil am Rhein bei unserem ersten Stopp bei Vitra, einem exklusiven Büromöbelhersteller, schon mal unsere Chefsessel probesitzen. In diesem zugleich traditionsbewussten und innovativen Betrieb hatten wir die Möglichkeit, uns für die Gestaltung der Arbeitsplätze unserer MA inspirieren zu lassen.

Durch die zunehmende Relevanz computergestützter Anwendungssysteme im Personalbereich war es besonders interessant, den High-Tech-Konzern Hewlett Packard in einem seiner Innovation Center zu besuchen. Dort gewährte man uns einen Blick in die Zukunft und die Touch-Displays machten sie sogar richtig greifbar. Es war inspirierend, die innovativen Möglichkeiten des Ideenmanagements und der Mitarbeiterbeteiligung kennenzulernen. Bei einer Präsentation der Personalabteilung wurde uns verdeutlicht, wie diese technische Entwicklung die Zusammenarbeit über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg ermöglicht.

Frühstück in den Bungalows, danach Abfahrt in Richtung CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire): Nachdem wir unseren interdisziplinären Horizont um die Grundlagen der Teilchenphysik erweitert hatten (die angebliche Gemütlichkeit der Schweiz wurde durch den LHC mehr als wettgemacht – der Protonenstrahl durchquert den 27 km langen Tunnel ca. 11.000 x pro Sekunde!), erfuhren wir mehr über die HR-Planung einer internationalen Organisation in einem rechtsfreien Raum. Sehr beeindruckend war es zu sehen, wie ein Rechts- und Sozialsystem durch internationale Zusammenarbeit auf französischem und schweizerischem Boden geschaffen wurde.

Danach erfuhren wir bei der World Health Organisation, wie gegen Infektionskrankheiten, insbesondere Polio angegangen wird - ein informativer Einblick in die Arbeit der UNO, bei dem wir auch etwas über die Herausforderungen des Personalmanagements in internationalen Organisationen erfahren haben.

Natürlich ließen wir uns einen Abstecher in die französische Küche nicht entgehen. Dank Herr Prof. Dr. Schwaab genossen wir traditionelle Gerichte. Zudem konnten wir einen kleinen Eindruck von der französischen Käsevielfalt erhalten.

Am letzten Tag erlebten wir im Headquarter von Nestlé deren Umsetzung von Corporate Social Responsibility und Creating Shared Value. Ein abschließender Höhepunkt war der Besuch der Schokoladenfabrik von Cailler ( Nestlé) in Broc. Wir fühlten uns wie Charly in der Schokoladenfabrik. Einige von uns hatten vorausschauenderweise auf das Mittagessen verzichtet, um bestens auf die Dégustation vorbereitet zu sein.

Innerhalb von nur vier Tagen überquerten 23 Studenten und ein Professor zehnmal die Grenze der EU um sechs Organisationen zu besichtigen und 13 Präsentationen und Führungen zu erleben. In dieser Zeit haben 1012 Protonen 3,8 Mrd. km zurückgelegt – wir hingegen nur 1.200 km. Aber aus Personalersicht nun die soft facts: Es war spannend Kommilitonen aus dem 2.-6. Semester kennenzulernen, mit ihnen zu wohnen und zu kochen. Jeder von uns trug zu diesem einzigartigen Ereignis bei, sei es durch Einkaufen, Bus fahren oder Gastgeschenke überreichen.

Abschließend möchten wir uns bei allen Gastgebern für den offenen und herzlichen Empfang sowie den Einblick in ihr Personalmanagement bedanken. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Prof. Dr. Schwaab, der uns durch sein außergewöhnliches Engagement diese eindrucksvolle Exkursion ermöglicht hat.

Monica Habermann, die bei der Drees & Sommer SE in Stuttgart als Spezialistin für Talent Acquisition zuständig ist, war am 25. Mai 2020 in der Lehrveranstaltung „Personalcontrolling und Personalmarketing“ zu Gast. Die Alumna, die 2002 ihren Abschluss an unserer Hochschule gemacht hat, zeigte in ihren praxisnahen Ausführungen auf, welchen Herausforderungen sie sich aktuell in ihrem Aufgabenbereich stellen muss. Sie ging auf die verschiedenen Rekrutierungswege ein, die erfolgversprechend sind, und gab auch einen Einblick in die Kennzahlen, die zur Steuerung der Aktivitäten herangezogen werden.

Im Austausch mit den Studierenden wurde deutlich, wie wichtig es ist, flexibel und persönlich auf die einzelnen Zielgruppen zuzugehen, um sich von konkurrierenden Arbeitgebern positiv abzugrenzen. Entscheidend sind hier ausgezeichnete Kenntnisse der relevanten Zielgruppen im Arbeitsmarkt, ein talentfokussiertes Denken und ein professioneller Umgang mit Social Media.

Als Vertreterin des Unternehmens Roche, eines der größten Pharmaunternehmen der Welt, hielt Frau Hannemann einen Gastvortrag an der Hochschule Pforzheim. Das Unternehmen Roche entwickelt Pharmazeutika und Instrumente zur Diagnostik und vertreibt diese weltweit. Der Praktikervortrag richtete sich an das vierte Semester des Studienganges Personalmanagement. Die Studierenden sollten so die Möglichkeit bekommen praxisnahe Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten, da sie bereits im nächsten Semester, im Rahmen eines Pflichtpraktikums, in diversen Unternehmen im Personalbereich tätig werden. Frau Hannemann, die sich selbst als Quereinsteigerin des Personalbereichs bezeichnete, stellte Auszüge aus ihrem abwechslungsreichen Arbeitsalltag dar. Insbesondere das Modell des HR-Businesspartners wurde während des Vortrages behandelt. Sie erwähnte die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit, zwischen dem HR-Businesspartner und den Führungskräften. Frau Hannemann, die selbst als HR-Businesspartner im Unternehmen tätig ist beschrieb ihre Rolle als Coach der Führungskräfte, als Ansprechpartner der Mitarbeiter und Bindeglied zwischen den einzelnen Organen der Organisation.

Marcel Heiling

Zum Auftakt des Seminars Berufsausbildung und Personalentwicklung begrüßten wir am 03.04.2019 Frau Husemann und Frau Baur zu einem Gastvortrag an der Hochschule.

Sie stellten zunächst ihr Unternehmen, die Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH, vor und vermittelten in einem spannenden Vortrag, welche Bedeutung die Personalentwicklung und die Berufsausbildung für das Unternehmen haben. Dabei gewährten Sie uns einen Einblick in den Arbeitsalltag des Personalwesens und berichteten über aktuelle Trends, die nicht nur ihre eigene Organisation aktuell beschäftigen, sondern auch andere Unternehmen in der Region. Hier diskutierten wir unter anderem die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Berufsausbildung sowie den andauernden Trend zu Akademisierung. Im Rahmen der Vorstellung der Praktikums- und Einstiegsmöglichkeiten bei Bitzer erläuterten sie auch wesentliche Unterschiede zwischen dem Arbeiten im Großkonzern und im internationalen Mittelstand.

Prof. Dr. Anja SchmitzAlumni im Interview

Weitere Informationen zu Frau Husemann finden Sie hier

Jennifer Zink und Christian Gartner stellten im Rahmen der Vorlesung Rahmen und Strukturen des Personalmanagements dem 2. Semester Ihre Aufgaben im Arbeitsumfeld eines Beraters an der Schnittstelle zwischen HR und IT vor. Durch die Digitalisierung ergeben sich auch im Personalbereich neue Rollen und und so ließen die beiden Alumnis die Studierenden an einem beispielhaften Arbeitstag teilnehmen und gaben Einblicke in Projektabläufe bei der Implementierung eines cloudbasierten HR IT Systems. Sie demonstrierten den Studierenden welche Möglichkeiten wie Telefoninterview mit Robotern und Optimierung durch FlowFlow Management bereits heute einsetzbar sind und auch tatsächlich genutzt wird. Inspiriert in Ihrer Berufswahl wurden die beiden Gastdozenten durch die Teilnahme am HR Digital Day, welcher ihnen die Möglichkeiten erst aufzeigte. Die beiden appellierten an die Studierenden gerade diese Gastvorträge und das Format Personalforum zu nutzen um von dem Insiderwissen der Praktiker zu profitieren.

My experience teaching in the Business School, in particular the Human Resources Department, at Hochschule Pforzheim was unique, exciting and rewarding!  This is my first time teaching in Pforzheim, though I have taught before in Germany, the UK and Canada, on top of my home country, the USA.  With any new school, however, the student base and expectations can differ.  In terms of my class in fall 2018, I found the students to be warm, engaging, inquisitive, and willing to put in the effort to learn.  They were truly some of the best students I have taught!  I really enjoyed the fact that there were students from different parts of the world, and we were able to integrate some of this within the material.  I found the students to be active listeners, and despite English not being a native tongue for most of them, they were willing to speak up and participate without hesitation or worry.  They were also willing to question me, which kept me on my toes, and provided me with many alternate perspectives and examples on topics that I’ve taught in the past.  I appreciated even more that they knew I was unfamiliar with the school, and students helped me find my place and made me feel welcome, within the first class or two.   Their respect for me, and their sense of humor, made some of the long days of teaching so enjoyable, that we often ran over time without noticing.

 Teaching international and foreign students is a such a rewarding learning experience, that I think every professor should do this at least once in their career.  Encountering differing perspectives and norms of expectations, communication, instruction and patience pushes you out of your comfort zone and gives you new tools and skills.  I also hope that the students appreciated a different perspective from what they are used to from taking classes by foreign professors, and that we both benefit from these unique differences in the end, on top of the class content.  While the students were excellent, this is also a testament to the faculty and staff at Hochschule Pforzheim, who have cultivated a culture of academic excellence and warm relations with the students. 

Waheeda Lillevik