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MCCM-Alumna Cara von Beust im Interview

Cara Freiin von Beust beendete 2019 den Masterstudiengang Corporate Communication Management an der Hochschule Pforzheim. Bereits während ihres Bachelorstudiums im Bereich der Marktkommunikation (insbesondere PR) bildete sich ihre Faszination für den Bereich aus und wurde im Rahmen des Masterstudiums weiter verstärkt.

In ihrem Arbeitsalltag zählen weniger „theoretische Kenntnisse“, sondern vielmehr „die Art des Denkens und Arbeitens“. Die wichtigsten Kompetenzen sind für sie vor allem Einfühlungsvermögen, Wissbegierde und die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren. In der Kommunikation – egal, ob Marketing, PR oder Werbung –  gehe es um Menschen und das, „was sie empfinden, was sie sagen, wie sie leben, was sie wissen“. Um die Menschen am besten ansprechen zu können, sei das Wichtigste „sich in Menschen hineinzuversetzen und sie zu verstehen“. Daher sei „Fragen stellen und zuhören das A und O“. Nur so könne man von „vielen Türen, die einem offen stehen“ profitieren und „viele spannende Menschen“ kennenlernen. Bei alledem gelte es ihr zufolge jedoch, Ruhe zu bewahren. Cara Freiin von Beust selbst hat „vor lauter Slack Nachrichten, E-Mails und Meetings immer das Gefühl, ganz schnell reagieren zu müssen“, obwohl sie besser arbeite, wenn sie erst nach einem Tag Bedenkzeit antworte. Ihr Tipp bei Stress im Arbeitsalltag: „Wenn alles schnell geht, nehme ich gerne selbst das Tempo raus. Das tut unglaublich gut.“

Trotz alledem würde sie „nicht viel anders machen“, auch wenn sie mehr Zeit zur Verfügung hätte. Denn Zeit bedeute, zu priorisieren: „Wenn ich keine Zeit für eine Sache habe, hat sie für mich keine Priorität“. Deshalb rät sie dazu, regelmäßig zu überprüfen, „inwiefern der eigene Tagesablauf die ‚inneren‘ Prioritäten widerspiegelt“.

Cara Freiin von Beust ermuntert die Studierenden dazu, ihre freie Zeit zwischen Abschluss des Studiums und Berufseinstieg in vollen Zügen zu genießen: „Geht reisen (wenn möglich), arbeitet an euren eigenen kleinen Projekten und genießt Tage, an denen ihr einfach nur in der Sonne sitzt und lest oder spazieren geht.“ Denn die vollen und stressigen Tage kämen im Arbeitsalltag schnell genug wieder.

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