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Volles Haus bei der Ferrero-Weihnachtsvorlesung!

„Wegen Überfüllung geschlossen“, mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Elke Theobald, Studiendekanin für den Masterstudiengang Marketing Intelligence, am 16. Dezember über 160 Studierende zum Gastvortrag von Uwe Storch, Head of Media von Ferrero Deutschland. Thema seines Vortrags: „Online Food kommt den Deutschen (noch?) nicht in die Tüte! Bestandsaufnahme E-Food in Deutschland.“

Uwe Storch kommt bereits seit vielen Jahren mit seiner alljährlichen Weihnachtsvorlesung an die Hochschule. Egal ob es um Social Media, um die Strategie der Brand Communication oder um die romantische Liebesgeschichte von Milky und Schoki geht: die kurzweiligen Vorträge von Uwe Storch sind stets gut besucht und immer ein besonderes Highlight im Wintersemester. Er ist Alumnus der Hochschule Pforzheim und arbeite seit 30 Jahren bei Ferrero. Als Head of Media ist er bei Ferrero für Mediaeinkauf, -planung und -controlling sowie für weitere strategische Projekte im Unternehmen verantwortlich. Zudem ist er seit 2019 der Vorsitzende der Organisation Werbungtreibende Unternehmen im Markenverband (OWM).

“Frühe Entscheidungen für einen Arbeitgeber sind nicht immer schlecht“, so Uwe Storch nach der Vorstellung seines Werdeganges zu seiner gelungenen Entscheidung, bereits vor über 30 Jahren bei dem beliebten Arbeitgeber Ferrero einzusteigen. Er betonte, dass es nicht ganz „egal“ sei, wo man arbeitet. Wichtig sei, dass man sich mit seinen Aufgaben im Job identifizieren könne, sonst bringe jede namenhafte Firma nichts. Und solange man im Job glücklich ist, macht man seinen Job gut. „Egal welche Entscheidung Sie nach dem Studium treffen oder in welche Richtung Sie gehen, wenn Sie mit Freude, Engagement und Leidenschaft Ihren Job machen, dann kommen die Ergebnisse und Erfolge ganz automatisch“, so Uwe Storch zu den Studierenden.

Nach der kurzen Vorstellung der Firmengeschichte von Deutschlands größtem Süßwarenhersteller stellte Maike Hermes, Senior Managerin Business Projects, die aktuellen Ergebnisse von Ferrero zum Thema eFood vor. Sie zeigte auf, dass das Thema eCommerce zwar in Deutschland angekommen ist, aber der Lebensmittel-eCommerce in Deutschland im weltweiten Vergleich mit anderen Ländern noch weit hinten liegt. Warum ist das so? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Projektteam bei Ferrero. Maike Hermes stellte eine interessante Zusammenfassung von Studien vor, die die Barrieren für den Lebensmittelkauf im Internet aufzeigten. So spielen u.a. Bedenken der Qualität und der Infrastruktur sowie die Verderblichkeit der Lebensmittel eine Rolle. Zweitrangig für die Käufer sind die Kosten, der Aufwand und die Umweltbedenken. Eine weitere mögliche Ursache könnte sein, dass es im Gegenzug zu anderen Ländern in Deutschland eine sehr gute Abdeckung mit Supermärkten in der Fläche gibt und dadurch kein Bedarf besteht, Lebensmittel online zu bestellen.

Fakt ist, dass in der eFood-Branche aktuell eine Veränderung stattfindet. Das bestätigen auch für Deutschland die Wachstumsindikatoren in diesem Bereich. Wenn sich hier die Einzelhändler nicht vorbereiten besteht die Gefahr, dass große internationale Player sie überholen.

Maike Hermes erklärte, dass genau diese Bewegung im eFood für Ferrero ein großes Risiko birgt, wichtige Impulskäufe für die Ferrero-Produkte zu verlieren. Ein Großteil aller Süßwareneinkäufe sind ungeplant und der typische Onlinehandel besteht meist aus geplanten Einkäufen. Mit genau dieser Herausforderung beschäftigt sich bei Ferrero ein Projekt-Team aus unterschiedlichen Abteilungen wie Sales, Marketing und Research, um Know-how und Expertise im Bereich eFood aufzubauen und Lösungen für die Handelspartner zu entwickeln.

Dabei wird der Online-Käufer in den Mittelpunkt gestellt, um zu erforschen, wann für ihn die richtigen Momente für die Platzierung der Ferrero-Marken sind und welche Botschaften ihn überzeugen.

Im Anschluss an den sehr spannenden Einblick in das Thema eFood zeigte Dorothea Ruthe, Junior Specialist Employer Branding & Talent Management den Studierenden auf, was Ferrero als Arbeitgeber auszeichnet. Bei Ferrero verbinden sich die Vorzüge eines globalen Big Players mit den Werten eines Familienunternehmens. So stehen unter anderem die unternehmerischen Werte, Innovations- und Zukunftsorientierung, Nachhaltigkeit, hohe Qualitätsstandards sowie Verantwortung gegenüber den Konsumenten, aber vor allem auch für die Mitarbeiter im Mittelpunkt. „Egal ob Praktikant, Trainee oder langjährige Mitarbeiter, bei uns kann jeder mitgestalten und dazu beitragen, unsere Marken noch außergewöhnlicher zu machen“, so Dorothea Ruthe. Das bestätigt eine ehemalige Studierende aus Pforzheim, die damals noch als Praktikantin an dem erfolgreichen Einstieg von Ferrero in die sozialen Medien mitgewirkt hat.

Wir sagen vielen Dank an Uwe Storch, Maike Hermes und Dorothea Ruthe für diesen spannenden und süßen Gastvortrag und freuen uns auf ein Wiedersehen in 2020.