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SAP-Day der Hochschule Pforzheim

20 Studierende aus zwölf verschiedenen Studiengängen, der Fakultäten Wirtschaft und Recht und Technik, wurden zum wiederholten Male freundlich in Walldorf bei SAP begrüßt. Frau Margit Herrler, Senior Recruitment Consultant bei SAP gab den Studierenden einen Überblick über die Unternehmens-Philosophie der SAP SE. Ihre Präsentation „SAP- Employer of Choice“, vermittelte den Studierenden die Herausforderungen die ein weltweit agierendes Unternehmen, welches an 120 Standorten auf der ganzen Welt und mit MitarbeiterInnen aus über 180 Ländern zu meistern hat, um erfolgreich am Markt zu besteht.

Bert Schulze (Development Senior Manager, S/4HANA Cloud Co-Innovation) ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen zu den Studierenden der HS Pforzheim zu sprechen. Herr Schulze ist Alumnus der Hochschule. Er nahm sich Zeit, den Studierenden die Bedeutung der „Digital Transformation“ zu erläutern. Hier ein kurzer Erläuterungsversuch:

Unter Digitalisierung versteht man allgemein die Aufbereitung von Informationen zur Verarbeitung oder Speicherung in einem digitaltechnischen System. Die Informationen liegen dabei in beliebiger analoger Form vor und werden dann, über mehrere Stufen, in ein digitales Signal umgewandelt. Mit der Digitalisierung wurde also erstmal das Medium mit denen Daten behandelt werden geändert. Wenn vorher die Informationen auf Papier standen, wurden daraus zunehmend Daten, das Fax wurde von der E-Mail abgelöst, Fotos werden nur noch selten auf Fotopapier ausgedruckt, um nur ein paar ganz einfache Beispiele zu geben. Mit der „Digital Transformation“ wird sich nun auch die Interaktion mit Daten- die User Experience verändern. Alle Bereiche der Wertschöpfungskette sind betroffen. „Digitale Transformation“ bedeutet also ein Anpassen beziehungsweise ein Optimieren der klassischen Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle für die digitale Wirtschaft. Dabei kann es darum gehen, wie ein Unternehmen seine interne Kommunikation verbessern kann, wie die Optimierung von Geschäftsprozessen mithilfe von IT-Infrastruktur gelingt oder um die Ausarbeitung und Etablierung von Prozessen, die das Kerngeschäft erweitern. Oder anders ausgedrückt: Die Digitale Transformation befasst sich mit der Planung, Steuerung, Optimierung und Umsetzung der Wertschöpfungskette eines Unternehmens in einer digitalen Welt. (Quelle: t3n-digital pioneers)

Unternehmen benötigen daher Experten, die das Potential neuer, digitaler Technologien einschätzen können und ihnen ermöglichen, mithilfe von Informationssystemen neue Geschäftsfelder zu erschließen und bestehende Geschäftsabläufe zu verbessern. Auf diese Herausforderungen hat sich der „Design Thinking“ Workshop dann im Anschluss konzentriert, an dem die Studierenden nach dem gemeinsamen Mittagessen teilgenommen haben. Design Thinking ist ein Prozess zur Förderung kreativer Ideen. Dieser Prozess soll es ermöglichen Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und dessen Bedürfnisse befriedigen. Dabei basiert die Methode Design Thinking auf sechs wesentlichen Komponenten, um Probleme zu lösen und Innovation zu fördern:

Verstehen: im ersten Schritt geht es um das Verständnis des Problems, was in der Wahl einer geeigneten Fragestellung mündet, welche die Bedürfnisse und Herausforderungen des Projekts definiert.

Beobachten: es folgt eine intensive Recherche und Feldbeobachtung, um wichtige Einsichten und Erkenntnisse zu gewinnen und die Rahmenbedingungen des Status Quo zu definieren.

Sichtweise definieren: die gemachten Beobachtungen werden dann auf einen einzelnen, prototypischen Nutzer heruntergebrochen, dessen Bedürfnisse in einer klar definierten Brainstorming-Frage kondensiert werden.

Ideen finden: dieser Schritt ist eines der Kernelemente des Design Thinkings und besteht vor allem aus dem Brainstorming, welches der Entwicklung und Visualisierung unterschiedlicher Konzepte dient.

Prototyp entwickeln: zum Testen und Veranschaulichen der Ideen werden erste, einfache Prototypen entwickelt und an der Zielgruppe getestet.

Präsentieren und Testen: auf Basis der durch Prototypen gewonnenen Einsichten wird das Konzept weiter verbessert und solange verfeinert, bis ein optimales, nutzerorientiertes Produkt entstanden ist.

Die Studierenden hatten bei diesem Workshop viel Spaß und die 2 Stunden, die für den Workshop geplant waren, sind wie im Flug vergangen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen gelungen Besuch in Walldorf und freuen uns schon auf die nächste Einladung zum SAP-Day der Hochschule Pforzheim.