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Prof. Stephan Fischer hält Impulsvortrag vor Personalamtsleitern des Landes

von links: Prof. Dr. Stephan Fischer mit dem Pforzheimer Bürgermeister Peter Boch, Dr. Joachim Wollensak, Bernhard Enderes und Sina Wildhagen

Bei der Personalamtsleiter-Tagung des Landes Baden-Württemberg, die am 9. April 2018 in Pforzheim stattfand, hielt Stephan Fischer einen Impulsvortrag zum Thema Agilität in der Verwaltung? - über Sinn oder Unsinn eines neuen Konzepts.

Was bedeutet Agilität überhaupt und warum steigt ihr Stellenwert stetig? Wie lässt sich der sogenannte "Disruptive Wandel" von "Innovation" abgrenzen? Ist Agilität in der heutigen Zeit ein Allheilmittel, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen?

Prof. Fischer beleuchtete das Thema aus wissenschaftlicher Sicht, stützte sich hierbei aber nicht nur auf einschlägige Literatur, sondern auch auf eine empirische Studie des Instituts für Personalforschung der Hochschule Pforzheim sowie auf seine Praxis-Erfahrung als Berater.

Kann das Konzept der Agilität auf die Verwaltung übertragen werden? Schon seit einigen Jahren vollzieht sich ein gesellschaftlicher Wandel; der Bürger als Kunde der Verwaltung verlangt nach Angeboten, persönliche Behördengänge durch Inanspruchnahme digitaler Dienste zu ersetzen. Diesem Trend kann sich die öffentliche Verwaltung nicht verschließen und sollte ihre Dienstleistungen anpassen. Wie kann das gelingen - ist Agilität eine zwingende Voraussetzung, um die Aufgaben zu bewältigen? Hier kommt die "Ambidextrie" (Beidhändigkeit) ins Spiel: Ein ausbalanciertes Sowohl-als-auch von agilen und traditionellen Strukturen führt am ehesten zum gewünschten Erfolg.

Abschließend gab Prof. Fischer den anwesenden Personalamtsleitern Tipps an die Hand, wie sie einerseits indirekt ein fruchtbares Umfeld für agiles Arbeiten schaffen können und andererseits direkt agiles Arbeiten der Mitarbeiter ihrer Ämter fördern können.