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Master HRM im Schnee

Bereits zum fünften Mal trafen sich die Studierenden unseres Master HRM in Paris mit denen unserer Partnerhochschule Télécom Ecole de Management, um gemeinsam an Praxisprojekten zum Internationalen Personalmanagement zu arbeiten. Insgesamt 38 Studierende beschäftigten sich drei Tage lang mit anspruchsvollen Themenstellungen der vier Unternehmen Figaro Classifieds, La Biosthétique Paris, LCL Banque et Assurance und Nokia.

Neben der Personalrekrutierung und Mitarbeiterbindung standen auch die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz im Personalmanagement im Mittelpunkt. In gemischten Teams, die natürlich zahlreiche interkulturelle Erfahrungen ermöglichten, entwickelten die Teilnehmer eine ganze Reihe praxisgerechter, teils sehr innovativer Lösungsansätze. Am dritten Tag konnten sie diese den HR-Verantwortlichen der verschiedenen Unternehmen vorstellen. Wie in den Vorjahren sorgte die Location für diese Abschlusspräsentationen für einen Höhepunkt: Die repräsentativen Räume von La Biosthétique Paris, von denen aus man den Triumphbogen und den Eiffelturm sehen kann, werden allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Dazu trägt sicher auch bei, dass es sich die gastgebende Firma nicht nehmen ließ, alle Seminarteilnehmer zu einem abschließenden Stehempfang, bei dem viele Köstlichkeiten gereicht wurden, einzuladen.

Den letzten Tag der Exkursion nutzten die Pforzheimer Studierenden, um der Renault-Nissan-Mitsubishi Alliance im Pariser Vorort Boulogne einen Besuch abzustatten. Der Think Tank dieses Weltunternehmens befasst sich u.a. mit den Neuentwicklungen rund um die Elektromobilität und das autonome sowie vernetzte Fahren. Die verschiedenen Vorträge zur strategischen Ausrichtung, insbesondere im HR-Bereich, ermöglichten interessante Einblicke. Danach stand noch ein Perspektivenwechsel an: Im nahe gelegenen "Le Cube" genannten Zentrum für digitale Kunst und Kreation durften die HR-Studierenden in eine für sie neue Welt eintauchen.

Und schon hieß es Abschied nehmen von einer Weltstadt, die sich anlässlich unseres Seminars ganz in weiß gekleidet hatte. 15 cm Neuschnee in Paris; auch dieses Erlebnis werden die Teilnehmer so schnell nicht vergessen. Trotz Verkehrschaos und kalter Füße gab es viel zu lernen - und viel zu lachen.

Text: Markus-Oliver Schwaab

 

In der Fotogalerie unten gibt es viele Impressionen des Projektseminars zu sehen!

 

 

Hier kommen unsere Studierenden ausführlich zu Wort:

 

"Besonders durch die Praxisnähe und die Aussicht auf die tatsächliche Umsetzung der Ideen, machte es großen Spaß, an den Projekten zu arbeiten."

"Besonders die interkulturellen Erfahrungen, die ich dank des Wahlpflichtfaches machen konnte, sind für meine persönliche Entwicklung eine große Bereicherung."

"Letztendlich konnten wir sehr interessante Lösungsansätze gemeinsam erarbeiten und einiges, sowohl im beruflichen als auch im zwischenmenschlichen Bereich, voneinander lernen."

"Die Befürchtung, dass von der französischen Seite keine Bereitschaft (oder Fähigkeit) vorhanden sei, sich in der Fremdsprache Englisch auszudrücken, hat sich nicht bestätigt."

"Es hat Spaß gemacht, sich mit verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen, und ich bin mir sicher, dass wir deutschen Studierenden dazu beitragen konnten, dass auch ein Mehrwert für die französischen Studierenden entstanden ist."

"Es zeigte sich, dass bereits in Situationen, in denen zwei sowohl geographisch als auch ethnisch ähnliche Kulturen aufeinandertreffen, bereits an kleinen Unterschieden in der Vorstellung, wie bestimmte Dinge zu erledigen sind, Konflikte entstehen können, für deren Bewältigung es ein gewisses Maß an Umsicht, Empathie und Toleranz benötigt."

"Gerade die gute, sehr freundliche Kommunikation, das gemeinsame Erarbeiten und Entwickeln neuer Ideen sowie die Offenheit der Pariser Studierenden werde ich – neben dem Wintereinbruch in Paris – in sehr guter Erinnerung behalten."

"Überraschend fand ich, dass die Franzosen entgegen dem ihnen vorauseilenden Ruf, sie sprächen schlechtes Englisch, durchaus sehr firm darin waren."

"Es war eine wirkliche Erfahrung, HRM auch in einem international-praktischen Kontext zu erleben – und dabei festzustellen, dass einige Konzepte durchaus universell gültig sind."

"Bei den Präsentationen war deutlich zu erkennen, dass es in Frankreich ein Muster bei der Gestaltung von Folien gibt. Vor allem wurde Wert auf den Einstieg mit einer Zahl gelegt (die Einheit "%" wurde aus gestalterischen Gründen bewusst weggelassen) und bei jeder Präsentation eine fiktive Person zur Illustration eingesetzt."

"Was bemerkbar war, ist, dass die Franzosen sehr viel weniger literaturgestützt arbeiten, als wir es gewohnt sind. Die uns bereits vorgestellten Ergebnisse wurden wohl alle durch Brainstorming erarbeitet und basierten nicht auf Hardfacts oder echten Studien."

"Man hat bei allen Präsentationen gemerkt, dass diese die Handschrift des französischen Professors trugen. Ich begrüße es, dass wir in Pforzheim die Möglichkeit haben, hier individuell und nach unserer Einschätzung zu gestalten."

"Die Abschlusspräsentation in den Räumen von La Biosthétique gehört definitiv zu meinen Highlights. Die Location hat all unsere Erwartungen übertroffen und während der Präsentation den Arc de Triomphe und auch Eiffelturm im Blick zu haben, war etwas sehr Besonderes für mich."

"Beim Ausflug zu "Le Cube" (Kreativzentrum für digitale Kunst) wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Probleme und auch alltägliche Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und offen für verschiedene Kulturen zu sein."

"Ein Highlight der Reise war die Veranstaltung bei Renault-Nissan-Mitsubishi. Die Vorträge waren sehr gut vorbereitet und interaktiv gestaltet. Beeindruckend war für mich, dass ich mein erlerntes Wissen aus der Leadership-Lehrveranstaltung anwenden konnte."

"Unsere Exkursion war auch für die Gruppendynamik des Pforzheimer Master-HRM-Kurses eine sehr tolle Erfahrung!"

"Alles in allem eine sehr, sehr gute Erprobung der eigenen interkulturellen Kompetenz. Es war ein schöner Abschluss der spannenden Projektwoche, zum Abschied nicht ein "au revoir", sondern vielmehr ein "à bientôt" zu hören!"