News | 

International Business: Forschungsprojekte in Galicien

Projektteam bei Hifas da Terra

Im Rahmen des Kurses "Estudios individuales" bei Prof. Dr. Janovsky hatten die IB-Studenten des siebten Semesters erstmals die Möglichkeit, zwei spannende Forschungsprojekte in Kooperation mit galicischen Firmen zu bearbeiten. In beiden Fällen handelte es sich um eine Marktanalyse in Deutschland, mit dem Ziel, der Firma konkrete Empfehlungen für den Markteintritt nennen zu können. Die insgesamt 13 Studenten erarbeiteten in 2 Monaten äußerst wertvolle Resultate, die sie den Firmen während der Abschlusspräsentation in Galicien vorstellen durften - ein gelungener Abschluss eines noch gelungeneren Projektes, das Prof. Dr. Janovsky ihnen ermöglicht hat.

Die spanische Biotech-Firma Hifas da Terra ist schon seit über 10 Jahren im Bereich der komplementären Heilmethoden tätig. Die Firma kultiviert und verarbeitet verschiedene Heilpilze zu innovativen Produkten, die eine Ergänzung zur herkömmlichen Ernährung darstellen und zunehmend Anklang und medizinische Anwendung finden.

Bisher beliefert sie erfolgreich ihren Heimatmarkt, sowie Frankreich, England und Italien. Der Markteinstieg in Deutschland ist somit der nächste Schritt. Diesbezüglich hat man sich auf ein Nahrungsergänzungsmittel für die Brustkrebstherapie konzentriert und die Studenten führten zahlreiche Interviews mit Ärzten, Kliniken, Heilpraktikern und Selbsthilfegruppen, um wichtige Informationen über den Markt der Heilpilze zu sammeln. Nach der genauen Erarbeitung der angestrebten Produktpositionierung wurden ein Marketingkonzept sowie ein Distributionssystem skizziert, ebenfalls basierend auf den Ergebnissen von Gesprächen mit Großhändlern und Apotheken.

Die Studenten sind stolz auf ihre Ergebnisse, die sehr viel Anklang bei der galicischen Firma gefunden haben, und konnten einen Einblick in den Sektor der komplementären Krebstherapien, der sich als überaus interessant erwies, erhalten.

 

Dem zweiten Projekt in Kooperation mit dem galicischen Software-Unternehmen IMATIA lag zwar die gleiche Aufgabe zum Markteintritt in Deutschland zu Grunde, jedoch fanden sich die Studenten hier in einem komplett anderen Umfeld wieder. Das Unternehmen verfügt über 100 qualifizierter IT-Experten und arbeitet bereits seit 10 Jahren mit internationalen Partnern und Kunden in unterschiedlichsten Branchen zusammen. Zum größten Kunden gehört zweifelsohne das spanische Modeimperium Inditex.

Um in dem relativ kurzen Projektzeitraum qualitativ hochwerte Ergebnisse erarbeiten zu können, konzentrierten sich die Studenten deshalb überwiegend auf drei Sektoren: Software, Logistik im Modesektor und Automobil.  Nach ihrer ausführlichen Marktanalyse und vielen durchgeführten Experteninterviews in den jeweiligen Sektoren, erarbeiteten die Projektgruppe einen Plan mit diversen Empfehlungen zum Markteintritt, sowie Vorschläge zur Anpassung der Unternehmenswebseite an den deutschen Markt. Des Weiteren wurde ein Marketingkonzept in Einklang mit den entsprechenden Empfehlungen konzipiert.

Bei der finalen Präsentation in Vigo in Galicien auf dem Campus, wo IMATIA seine globalen Operationen durchführt, zeigte sich der Auftraggeber begeistert von den wertvollen Erkenntnissen der Studierenden, die hier nicht zuletzt als Repräsentanten der Hochschule Pforzheim agierten.

Aus beiden sehr praktisch orientierten Projekten konnten die Studenten viel an Erfahrung und Wissen mitnehmen, das ihnen in der Zukunft mit Sicherheit weiterhelfen wird, sowohl in menschlicher als auch in fachlicher Hinsicht. Insgesamt waren die Projekte für alle Beteiligten ein voller Erfolg, und die Studenten zeigten sich dankbar für die Möglichkeit zu diesen interessanten Projekten sowie für die Unterstützung, vor allem durch Prof. Dr. Janovsky, über den gesamten Zeitraum des Projektes hinweg. Auch in Zukunft ist es wünschenswert, dass diese Art von Projekt für zukünftige Studenten eine großartige Möglichkeit zur individuellen Weiterbildung im Rahmen des Studiums an der Hochschule Pforzheim bietet.