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Im Gespräch mit ...

Tim Gutekunst, LIGA2037

Bitte stellen Sie sich kurz vor:
Tim Gutekunst, Director CreativeStrategy. Bereits während dem Studium in Pforzheim habe ich bei Jung von Matt meine Leidenschaft für die Verbindung von Strategie und Kreativität in der Werbung entdecken dürfen. Zwei Jahre später wagte ich den Sprung in die Dreidimensionalität, um bei LIGANOVA ganz neue Konzepte im Raum zu entwickeln. Seit 2019 leite ich die neu gegründete Tochterfirma LIGA2037. Dort entwickeln wir Marketing-Innovationen, die die nächsten zwanzig Jahre maßgeblich prägen werden.

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Hochschule Pforzheim?
Skurrile Eselsbrücken beim Auswendiglernen, die strahlende Sonne über den Wäldern, A-cappella im Aufzug und der kaputte Basketballplatz.

Gibt es eine Person, die in beeindruckender Weise Ihr Studium geprägt hat?
Prof. Dr. Saldsieder, weil er meine anfänglichen Zweifel an trockenen, theoretischen Theorien genommen hat. Seine authentische Übersetzung in die Praxis hat mich nachhaltig motiviert und mir verdeutlicht, dass BWL auch anders geht.

Wenn Sie noch einmal studieren könnten, würden Sie wieder nach Pforzheim kommen?
100% und deshalb bin ich jetzt wieder dort. Nur in einer anderen Rolle, als Dozent im Kurs „Aktuelle Fragen der Marketingkommunikation“.

Waren Sie nach dem Studium der Marketingkommunikation gut auf die Praxis vorbereitet?
Das Studium im Pforzheim ist ein klarer Wettbewerbsvorteil im Job. Die Symbiose aus betriebswirtschaftlichen Denkweisen und Skills der Marketingkommunikation befähigt die Absolventen Business Probleme zu lösen, anstatt Kommunikation zum Selbstzweck zu erschaffen.

Wenn Sie sich entscheiden müssen: Agentur oder Unternehmen?
Dieses Entweder-oder gibt es heute aus meiner Sicht nicht mehr. Beide Seiten haben sich längst angeglichen. Unternehmen schauen sich neue Arbeitsmethoden ab – Agenturen schaffen neue Rahmenbedingungen. Bei Agenturen denkt man schnell an klassische Werbeagenturen, aber da gibt es längst auch andere spannende Konstrukte. Am Ende bleibt die Entscheidung, wie stark man sich spezialisieren will: Eine Industrie grundlegend verstehen oder die Mechanismen und Zusammenhänge vieler Branchen kennenlernen. Ich wollte Zweiteres und entscheide mich jeden Tag wieder dafür.

Was würden Sie den angehenden Werberinnen und Werbern mit auf den Weg geben?
Erstens, fragt euch immer an welchem Tisch ihr sitzen wollt. Zusammen mit den Besten kann man alles erreichen. Zweitens, seid mutig und erschafft euren Traumjob – werdet euch klar was ihr nicht wollt und kommuniziert das.